👩‍💻 Digitale Ethik

👉 Frühere Aufgabe: Du bist ein(e) Redakteur:in einer großen Tageszeitung. Fasse deine Erkenntnisse zur Privatsphäre in Bezug auf das Internet und uns als virtuelle Wesen zusammen. Verfasse einen Kommentar zum Thema „Privatsphäre und Big Data“. Begründe, ob du für mehr gesetzlichen Datenschutz bist oder ob du die Verantwortung eher bei den Nutzer:innen siehst. 

Aufgabe 2025/2026: Erstelle handschriftlich ein Plakat (mit deinen Initialen) zur Fragestellung: „Ist es moralisch vertretbar Privatsphäre zugunsten von Sicherheit oder Komfort aufzugeben?“ und lade es hier hoch. Du kannst dich von den früheren Antworten inspirieren und anstossen lassen.

98 Antworten

  1. Obwohl die Zeiten sich ändern, bleibt doch alles beim Alten
    Im Zuge der Digitalisierung hat sich unsere Welt um 360 Grad gewendet. Technik ist längst nicht mehr nur ein optionaler Teil unseres Lebens – sie ist ein zentraler „Lebensraum“ geworden, den man sich aus der modernen Zeit nicht mehr wegdenken könnte. Mit jedem Surfen im Internet, jedem Login, jedem neuen Account und jeder Suchanfrage hinterlassen wir Spuren. Und das Internet vergisst nichts: skrupellose, profitgeile Unternehmen, ausländische Behörden und digitale Kriminelle können aus jeder noch so kleinen Sache Profit schlagen und unsere Rechte verletzen – von uns unbemerkt und unter vollständiger Anonymität, was eine gerechte Strafe unmöglich macht. Doch wer kümmert sich darum, dass unsere Privatsphäre geschützt ist und bleibt? Ist das die Aufgabe von uns Nutzern, und wir müssen einfach im Internet besser aufpassen? Oder ist das die Aufgabe von der Regierung, die mit spezifischen Gesetzen mehr auswirken könnte, also die nötige Expertise und Mittel hätte?
    In der Theorie kann jeder eigenverantwortlich auf sich selber online aufpassen. Man wächst in einem Umfeld auf, welches einen darauf vorbereitet, dass die eigenen Handlungen Konsequenzen haben und dass man vorsichtig sein sollte was man schreibt, besucht oder liket. Zusätzlich ist es heutzutage so leicht wie nie, sich über Datenschutz zu informieren und soziale Netzwerke bewusst zu handhaben. Dass ein sicheres Passwort niemals schadet, ist auch jedermann bewusst. Doch-wie sieht es in der Praxis aus? Denn: für einen ungebildeten Laien, der sich dann auch noch etwas unvorsichtig und leichtsinnig im Internet bewegt und die Cookies leichtfertig akzeptiert, um möglichst schnell auf das Kochrezept zugreifen zu können, können die komplexen und ausgeklügelten Mechanismen der digitalen Überwachung schnell undurchschaubar werden. Ein gutes Beispiel hierfür wären die angesprochen, weitverbreiteten Cookies: unsere Daten werden in so einem Ausmaß gesammelt, wie wir es uns kaum selber vorstellen können und es ist eigentlich unmöglich, eine digitale Ansammlung von unseren Daten zu vermeiden. Sogar wenn man sich datensparsam verhält, kann man dennoch überwacht werden durch bestimmtes Tracking und ausgeklügelte, vernetzte Systeme. Und ja, auch dein heiliger VPN hat seine Grenzen.
    Darum bin ich der Auffassung, dass es klarere, detailliertere und durchdachte die gesetzliche Vorgaben benötigt. Mit jedem verstreichenden Tag steigt die internationale Relevanz des Netzes und es ist nicht zu erwarten, dass man sich als Nicht-Experte auf diesem Gebiet einwandfrei auskennt und nicht in wenigstens eine Falle von fiesen Online-Verbrechern tappt – von deinen Großeltern ganz zu schweigen, die all das ohnehin kaum nachvollziehen… Datenschutz darf nicht die Aufgabe der einzelnen Nutzer werden, da sie ihr schlichtweg nicht gewachsen sind. Unternehmen müssen verpflichtet werden, mit Daten sensibel umzugehen, sie nur sparsam zu sammeln und transparent mit ihrer Art des Umgangs mit den Daten verfahren. Verschiedene Skandale, beispielsweise rund um WhatsApp und X (ehemals Twitter), lenken endlich die nötige Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf dieses riesige Problem der gestohlenen Daten. Die Datenschutzgrundverordnung war ein wichtiger, wesentlicher und hilfreicher Schritt in die richtige Richtung. Ausreichen tut sie unter dem Strich jedoch noch lange nicht. Um einem Problem dieses Ausmaßes endgültig entgegenzuwirken, braucht es eine schärfere Strafe für Verstöße und eine konsequente, kompromisslose Durchsetzung. Wenn wir nicht jetzt und entschlossen handeln, werden wir in einer vollkommen digitalisierten und verbrecherischen Welt leben, in der unsere Daten ungeschützt zugänglich sind und ohne unser Zutun/Wissen von unzähligen Dritten verwendet werden.
    Der Mensch hat sich in den letzten Jahren zu einem digitalen Datenlieferanten gewandelt – ohne es mitzubekommen. Ohne einen entsprechenden rechtlichen Rahmen kann nicht (!) sichergestellt werden, dass unsere digital Identität nicht zur Ware wird. Datenschutz ist nicht Luxus, sondern eine essentielle Notwendigkeit!

  2. Datenschutz im Internet- Wer trägt die Verantwortung? Das Internet ist längst ein fester Bestandteil unseres Alltags – wir shoppen online, chatten mit Freunden und teilen unsere Momente und Erfahrungen in sozialen Netzwerken. Doch oft vergessen wir, dass unsere Daten dabei ein wertvolles Gut sind. Unternehmen sammeln, analysieren und nutzen sie, während wir Nutzer oft kaum hinterfragen, was eigentlich mit den Informationen, die wir oft auch unwissentlich hergeben, passiert. Doch wer trägt die Verantwortung für den Schutz unserer Privatsphäre? Sollten Gesetze uns besser schützen oder liegt es an uns selbst, umsichtiger mit unseren Daten umzugehen?
    Einerseits wäre ein strengerer gesetzlicher Datenschutz ein gutes Mittel, um den Firmen den Informationsfluss abzudrehen. Viele große Konzerne sammeln riesige Mengen an Informationen über uns, ohne dass wir genau wissen, wofür sie verwendet werden. Zwar gibt es bereits Datenschutzgesetze wie die DSGVO, doch in der Praxis sind sie oft schwer durchzusetzen und meistens klicken Nutzer einfach auf zum Beispiel „alle Cookies akzeptieren“ ohne sich etwas durchzulesen oder darüber nachgedacht zu haben. Immer wieder gibt es Skandale, bei denen persönliche Daten durch Lecks oder Missbrauch in die falschen Hände geraten. Gerade junge Menschen, die das Internet selbstverständlich nutzen, sind sich oft nicht bewusst, welche Risiken bestehen. Wenn der Staat hier mehr Verantwortung übernimmt, könnten klare Regeln und strenge Strafen für Unternehmen helfen, unsere Daten besser zu schützen.
    Andererseits haben wir Nutzer selbst einen großen Einfluss auf unsere eigene Privatsphäre. Wir geben oft bereitwillig viele persönliche Informationen preis – sei es durch das Posten von Fotos, das Akzeptieren von Cookies oder das Verwenden unsicherer Passwörter. Viele denken nicht darüber nach, welche Daten sie wo hinterlassen, bis es zu spät ist. Hier wäre mehr Aufklärung wichtig, damit jeder bewusst entscheiden kann, welche Informationen er oder sie wirklich preisgeben möchte. Zudem gibt es bereits Möglichkeiten, sich selbst besser zu schützen – zum Beispiel durch sichere Passwörter, Datenschutz-Einstellungen oder anonymes Surfen.
    Letztendlich wäre eine Kombination aus beidem die beste Lösung: strengere Gesetze für Unternehmen, aber auch mehr Eigenverantwortung jedes Einzelnen. Dadurch wären unsere Daten von beiden Seiten geschützt. Das Internet wird nicht sicherer, wenn wir uns nur auf andere verlassen – wir müssen lernen, bewusster mit unseren Daten umzugehen. Denn in einer Welt, in der digitale Informationen immer wertvoller werden, ist Datenschutz nicht nur eine Frage von Regeln, sondern auch von unserem eigenen Verhalten.

  3. Das Internet ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Laut einer Schätzung gab es 2023 rund 5,4 Milliarden Internetnutzer weltweit (https://de.statista.com/themen/42/internet/). Diese Vernetzung wirft jedoch auch wichtige Fragen zum Datenschutz auf: Wie sicher sind unsere persönlichen Daten im digitalen Raum?

    Privatsphäre bedeutet, die Kontrolle über die eigenen Informationen zu behalten und vor ungewollter Überwachung geschützt zu werden. Im digitalen Zeitalter betrifft dies nicht nur grundlegende Daten, sondern auch unsere Online-Aktivitäten, Verhaltensweisen und Interessen die oft ohne unser Wissen gesammelt werden.

    Die Verantwortung für den Schutz persönlicher Daten liegt grundsätzlich bei den Nutzern. Viele sind jedoch nicht in der Lage, die Gefahren der digitalen Medien zu erkennen. Die Komplexität der digitalen Dienste kann überfordernd sein und abschreckend wirken. Auch wenn diese Dienste dennoch genutzt werden, beschäftigen sich viele nicht ausreichend mit den Daten, die über sie gesammelt werden. Dies führt dazu, dass persönliche Informationen unbewusst in die Öffentlichkeit geraten können, oft ohne das Wissen oder die Zustimmung der Betroffenen.

    Deshalb ist gesetzliche Unterstützung im Bereich Datenschutz notwendig. Nur so lässt sich verhindern, dass Daten von Individuen ohne deren Einverständnis im Internet herumschwirren und potenziell falsch genutzt werden.

    Die bereits bestehenden gesetzlichen Regelungen sind ein wichtiger Schritt, müssen jedoch dauerhaft weiterentwickelt werden, um mit der digitalen Entwicklung mitzuhalten.

    Letztlich bin ich der Ansicht, dass der Datenschutz eine geteilte Verantwortung ist, sowohl der Nutzer als auch die Regierung müssen ihren Beitrag leisten, um die Privatsphäre in den digitalen Medien zu schützen.

  4. Mehr gesetzlicher Datenschutz: Eine Notwendigkeit in der digitalen Welt

    In einer Welt, in der digitale Technologien tief in unser Leben eingreifen, stellt sich die Frage: Wer trägt die Verantwortung für unsere Privatsphäre? Sind es die Nutzerinnen und Nutzer selbst, die durch umsichtiges Verhalten und kluge Einstellungen ihre Daten schützen sollten? Oder braucht es strengere gesetzliche Regelungen, um die Macht von Unternehmen und Staaten in Schranken zu halten? Die Antwort ist eindeutig: Der Schutz der Privatsphäre darf nicht allein den Einzelnen überlassen werden. Gesetzgeber sind in der Pflicht, klare und strenge Datenschutzregelungen zu schaffen und durchzusetzen.

    Das Internet hat sich von einem neutralen Informationsraum zu einer kommerziellen Datenmaschinerie entwickelt. Soziale Netzwerke, Online-Plattformen und Suchmaschinen sammeln Unmengen an Informationen über unser Verhalten, unsere Vorlieben und sogar unsere intimsten Gedanken. Der einzelne Nutzer hat kaum eine Chance, die Tragweite dieser Datensammlung zu erfassen, geschweige denn sich effektiv davor zu schützen. Unternehmen profitieren von dieser Informationsasymmetrie und setzen auf intransparente AGBs und schwer verständliche Datenschutzrichtlinien.
    Zwar gibt es Datenschutzgesetze wie die europäische DSGVO, doch in vielen Ländern fehlen effektive Kontrollmechanismen oder strenge Sanktionen. Auch außerhalb der EU agierende Unternehmen finden oft Schlupflöcher, um sich diesen Vorschriften zu entziehen. Hier braucht es eine konsequentere Umsetzung und vor allem globale Standards.

    Ein weiteres Problem ist die Illusion der individuellen Kontrolle. Selbst wenn Nutzerinnen und Nutzer ihre Privatsphäre-Einstellungen optimieren, können sie nicht verhindern, dass ihre Daten durch Leaks, Hacks oder staatliche Überwachung in falsche Hände geraten. Zudem zeigen Studien, dass viele Menschen aufgrund von Bequemlichkeit oder Unwissenheit ihre digitalen Spuren nicht ausreichend schützen. Die Verantwortung dafür kann nicht allein auf den Einzelnen abgewälzt werden.
    Wir sind als virtuelle Wesen längst von unserer physischen Existenz entkoppelt. Unser digitales Ich lebt in unzähligen Datenbanken weiter, auch wenn wir offline sind. Diese virtuelle Identität muss ebenso geschützt werden wie unser reales Leben. Dazu braucht es klare gesetzliche Rahmenbedingungen, die sicherstellen, dass persönliche Daten nicht unkontrolliert gesammelt, gespeichert und weiterverkauft werden. Datenschutz darf kein Luxus für die wenigen sein, die sich auskennen, sondern ein Grundrecht für alle.
    Deshalb ist mehr gesetzlicher Datenschutz keine Frage des Wollens, sondern eine dringende Notwendigkeit. Nur durch schärfere Regeln und deren konsequente Durchsetzung kann sichergestellt werden, dass unsere digitale Identität respektiert und geschützt bleibt. Der Staat muss die Bürgerinnen und Bürger vor der allgegenwärtigen Datensammelei schützen – nicht umgekehrt. Es ist Zeit, dass der Gesetzgeber seine Verantwortung ernst nimmt.

  5. In einer Welt, in der das Internet mehr und mehr unser tägliches Leben bestimmt, sind Datenschutz und Privatsphäre zu zentralen Themen geworden. Wir surfen, shoppen, kommunizieren und arbeiten online – und während wir dies tun, hinterlassen wir digitale Spuren, die immer detaillierter und komplexer werden. Die Frage, die sich dabei stellt, ist: Wer trägt die Verantwortung für den Schutz unserer persönlichen Daten – der Staat oder der Einzelne?
    Ich bin für einen klaren gesetzlichen Rahmen, der den Datenschutz im Internet stärkt und den Schutz der Privatsphäre der Nutzer gewährleistet. Der Gesetzgeber hat die Pflicht, klare Regeln zu erlassen, die die Unternehmen dazu zwingen, die Daten der Nutzer zu schützen. Denn die Verantwortung allein den Einzelnen zu übertragen, ist eine Zumutung für die, die sich mit den technologischen Entwicklungen nicht auskennen.
    Die Realität sieht so aus, dass die meisten Nutzer von den technischen Aspekten des Datenschutzes überfordert sind. Sie haben weder das Fachwissen noch die Zeit, sich mit den immer komplexeren Datenschutzrichtlinien auseinanderzusetzen. Und selbst wenn sie es wollten – wie können sie die wahren Auswirkungen ihrer Datennutzung in einem System verstehen, das oft bewusst auf Intransparenz setzt? Es reicht nicht aus, dass Unternehmen uns „Zustimmung“ zu ihren Datenschutzerklärungen abverlangen, die in Fachworten und kleingedrucktem Text formuliert sind. Die Verantwortung darf nicht allein auf die Schultern der Einzelnen abgewälzt werden, die mit einem Klick ihre Daten „freigeben“ und oft nicht wissen, was danach passiert. Es ist jedoch auch wichtig zu verstehen, dass Datenschutz nicht nur eine Frage von Gesetzen ist, sondern auch von der Verantwortung jedes Einzelnen. In einer idealen Welt würde jeder Nutzer seine Privatsphäre aktiv schützen und sich bewusst für den Umgang mit seinen Daten entscheiden. Aber die digitale Welt ist weit davon entfernt, ideal zu sein. Wir bewegen uns zunehmend als „virtuelle Wesen“ in einem Raum, in dem unsere physischen Identitäten oft nur noch sekundär sind. Unsere digitalen Profile, die wir selbst teilweise erschaffen, sind es, die in sozialen Netzwerken, bei Online-Diensten oder sogar bei staatlichen Institutionen unsere Identität definieren. Die Grenze zwischen dem realen und virtuellen Selbst verschwimmt, und was wir online teilen, bleibt oft für immer. Egal ob durch Speicherung oder durch missbräuchliche Nutzung. Was uns als „virtuelle Wesen“ auszeichnet, ist der enorme Wert unserer Daten. Jede Interaktion im Internet, jede Suchanfrage, jedes Bild, das wir teilen, trägt zur Formung eines Bildes von uns bei, das oft über unsere Kontrolle hinausgeht. Diese Daten sind zu einem wertvollen Gut geworden, das von Unternehmen und auch von staatlichen Stellen zur Analyse, Werbung und Überwachung genutzt wird. Hier müssen wir aufhören, nur die Nutzer in die Pflicht zu nehmen. Stattdessen muss der Gesetzgeber endlich umfassende, europäische Datenschutzstandards schaffen, die den Missbrauch von Daten verhindern.
    Insgesamt glaube ich, dass der Datenschutz ein Zusammenspiel aus gesetzlicher Regelung und persönlicher Verantwortung ist. Doch ohne klare, durchsetzbare gesetzliche Standards werden die Nutzer alleine im digitalen Durcheinander zurückgelassen. Es ist an der Zeit, dass der Staat eine zentrale Rolle beim Schutz unserer Privatsphäre im Internet übernimmt und gleichzeitig den Einzelnen zu einem bewussteren Umgang mit seinen Daten ermutigt. Nur so können wir sicherstellen, dass wir als virtuelle Wesen nicht nur in einer vernetzten Welt existieren, sondern auch in einer, die uns respektiert und schützt.

  6. Datenschutz wie auch Privatsphäre im Internet werfen ethische Fragen auf – staatliche Regulierungen fehlen weiterhin. Das globale Netz macht unser Leben einfacher, gleichzeitig sammeln Unternehmen unsere persönlichen Informationen ohne Rücksicht auf Konsequenzen und ziehen Profit daraus. Die Frage nach der Verantwortlichkeit für die digitale Privatsphäre bleibt unbeantwortet. Eine Eigenverantwortung jedes Einzelnen erscheint sehr komplex in Anbetracht aller Gefahren im Internet, welche zu Datenschutzrechtsverletzungen führen können. Die Online-Geschäftsmodelle verbergen sich hinter einem Schleier aus Komplexität. Selbst IT-affine Anwender durchschauen selten die Wege ihrer preisgegebenen Daten. Allgemeine Geschäftsbedingungen erstrecken sich über endlose Seiten und verwirren mit juristischen Fachbegriffen. Manipulative Design-Muster zwingen zur Zustimmung. Datenschutzorientierte Alternativen existieren kaum. Wer von individueller Verantwortung spricht ignoriert die ungleiche Machtverteilung zwischen Benutzern und milliardenschweren Technologieriesen.

    Datenschutz und Privatsphäre in der digitalen Welt sind Themen, die immer wieder ethische Fragen aufwerfen und immer noch nicht klar staatlich geregelt sind, sollte es denn in diesen Bereichen mehr Vorgaben geben? Während das Internet unseren Alltag erleichtert, werden persönliche Daten oft skrupellos gesammelt, analysiert und monetarisiert. Doch wer trägt die Verantwortung für den Schutz unserer Privatsphäre?

    Hinzu kommt, dass Datenschutz eine gesamtgesellschaftliche Dimension hat. Daten sind nicht nur eine private Angelegenheit – sie beeinflussen politische Prozesse, wirtschaftliche Strukturen und soziale Ungleichheiten. Unregulierter Datenmissbrauch kann zu Massenüberwachung, gezielter Manipulation und Diskriminierung führen. Gerade in einer Welt, in der künstliche Intelligenz immer mehr Entscheidungen trifft, ist ein strenger gesetzlicher Datenschutz essenziell, um Machtmissbrauch zu verhindern.

    Die Politik muss deshalb klare Regeln schaffen, die Datenschutz als Grundrecht stärken. Unternehmen sollten zu Transparenz verpflichtet und Nutzer:innen vor unfairen Praktiken geschützt werden. Strenge Sanktionen für Verstöße sind notwendig, um die Einhaltung der Regeln zu gewährleisten. Datenschutz darf nicht länger als ein optionales Extra betrachtet werden, sondern muss zum integralen Bestandteil digitaler Geschäftsmodelle werden.

    Als virtuelle Wesen hinterlassen wir ständig digitale Spuren – oft ohne es zu merken. Unsere Privatsphäre wird nicht nur durch unser eigenes Verhalten definiert, sondern auch durch die Systeme, in denen wir uns bewegen. Die Verantwortung kann daher nicht allein bei den Nutzer:innen liegen. Ein starker gesetzlicher Datenschutz ist der einzige Weg, um sicherzustellen, dass unsere digitale Identität nicht zur Handelsware verkommt. Der Staat muss meiner Meinung nach handeln, denn der normale Internetnutzer ist der Komplexität des Internets, und dessen Tücken nicht gewachsen.

  7. Ende des 18. Jahrhunderts haben sich viele Nationalstaaten zum Ziel gesetzt, die Privatsphäre zu schützen. Trotz, oder viel mehr dank, aller gesellschaftlichen wie technischen Entwicklung in den vergangenen 200 Jahren sind unsere persönlichen Daten so wenig privat wie nie zuvor. Lohnt es sich überhaupt noch sie zu schützen? Und wenn ja: ist es Aufgabe des Staates oder des Einzelnen?

    Heutzutage teilt nahezu jeder regelmäßig Dinge aus seinem Privatleben in den Sozialen Medien, dabei nehmen die Wenigsten Rücksicht darauf, wo diese überall hingelangen. Auch für wenige Euro nimmt man, ohne nachzudenken, an Umfragen Teil und gibt seinen Daten an unbekannte dritte weiter. Über jeden von uns wurden mehr Informationen gesammelt als wir zu ahnen vermögen. Um personenbezogene Daten wieder besser zu schützen kann man entweder an die Vernunft des Volkes appellieren und für mehr Bewusstsein sorgen oder gesetzliche Maßnahmen ergreifen. Bis lang wirken Gesetze, wie dass man nur unter bestimmten Auflagen die gesammelten Daten weitergeben darf, kaum. Erstens ist ihre Einhaltung schwer zu kontrollieren. Und zweitens macht sich kaum einer den Aufwand, die Datenschutzvereinbarung zu lesen oder gar der Website bestimmte Rechte über die Daten zu entziehen. Auch gibt es zunehmend Menschen, denen es sowieso egal ist, was mit ihren Daten geschieht, oder schon aufgegeben haben, ihre Privatsphäre zu bewahren.

    Eben deshalb, weil gesetzliche Maßnahmen nur von überschaubarer Wirksamkeit wären und persönliche Daten ja auch dem Wortsinn nach eine persönliche Angelegenheit sind bin ich gegen strengere gesetzliche Maßnahmen zum Datenschutz. Die wenigen Personen, die sich tatsächlich den Aufwand machen wollen, können sich ja weiterhin darum kümmern.

  8. Die Vorstellung, dass unsere persönlichen Daten im Internet missbraucht werden könnten, ist zutiefst beunruhigend. Wir reagieren mit entsetzen wenn wir hören, dass Unternehmen oder Hacker unsere privaten Informationen stehlen. Doch hier steckt ein moralischer Widerspruch. Viele von uns nutzen soziale Medien und Online-Dienste, ohne wirklich zu verstehen, was mit unseren Daten passiert. Das wirft die Frage auf, ist unser Umgang mit digitaler Privatsphäre gerechtfertigt? Und wenn ja, wäre es dann nicht auch in Ordnung, wenn andere unsere Daten ohne unsere Zustimmung nutzen?
    Ein Ansatz besagt, dass es falsch ist, persönliche Daten ohne Einwilligung zu sammeln und zu nutzen, da dies die Privatsphäre der Nutzer verletzt. Wer Daten missbraucht, ignoriert die Würde und Freiheit der Betroffenen eine moralische Diskrepanz, wenn man gleichzeitig die eigene Privatsphäre als unantastbar betrachtet.
    Ein anderer Ansatz betont, dass jede Technologie Auswirkungen auf die Gesellschaft hat. Der Mensch sollte verantwortungsbewusst handeln und sicherstellen, dass Technologie dem Wohl aller dient, nicht nur dem Profit weniger. Das bedeutet, dass wir nicht nur unsere eigenen Daten schützen, sondern auch die Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft im Blick behalten sollten.
    Warum empfinden wir es als besonders falsch, wenn unsere Daten missbraucht werden? Das liegt daran, dass wir die eigenen Daten als schützenswert betrachten, während die Daten anderer oft weniger wichtig erscheinen. Dieser Widerspruch zeigt, dass wir den gleichen Respekt, den wir für unsere Privatsphäre fordern, auch anderen entgegenbringen sollten sei es in sozialen Medien, beim Online-Shopping oder in der digitalen Kommunikation.
    Letztlich braucht es sowohl gesetzliche Regelungen als auch individuelles Verantwortungsbewusstsein, um die Privatsphäre im digitalen Zeiten zu schützen. Gesetze schaffen eine Grundlage, um den Missbrauch zu verhindern, während wir als Nutzer aktiv werden müssen, um unsere Daten zu schützen. Nur so können wir die Vorteile der Digitalisierung nutzen, ohne unsere Privatsphäre zu opfern.

  9. Jeder von uns war schon einmal im Internet. Doch die wenigsten wissen, wie viele Spuren wir hinterlassen und wie viel das Internet letztendlich über uns weiß.
    Sobald wir auf das Feld „Cookies akzeptieren“ drücken, beginnt die Website bereits, Informationen über uns zu sammeln. Cookies sind kleine Textdateien, die Informationen darüber enthalten, was wir uns anschauen. Durch sie erhalten wir später auf anderen Webseiten Werbung für Dinge, die wir uns zuvor angesehen haben. Dies kann sogar so weit gehen, dass, wenn wir uns etwas in der realen Welt anschauen und dabei mit dem Handy etwas scannen oder Bilder davon machen, die Cookies sofort auswerten, was wir betrachtet haben, und uns später passende Werbung anzeigen.
    Durch Cookies gelangen große Internetkonzerne an unsere Daten und Informationen über uns. Deshalb gibt es im Internet kaum noch Privatsphäre. Früher war Privatsphäre eine Selbstverständlichkeit, doch mit der Digitalisierung hat sie sich stark verändert – insbesondere seit den Enthüllungen Edward Snowdens im Jahr 2013, die zeigten, dass persönliche Daten von Unternehmen und Geheimdiensten gespeichert werden.
    Viele junge Leute verstehen unter Privatsphäre meist nur technische Einstellungen in sozialen Netzwerken. Die sogenannte Post-Privacy-Bewegung argumentiert, dass Privatsphäre nicht mehr benötigt wird, und setzt auf vollständige Transparenz, da Datenschutz schwer umsetzbar sei. Doch Privatsphäre ist wichtig für unser Leben – dies wird oft erst erkannt, wenn sie bereits verloren ist.
    Deshalb sollte der Datenschutz gesetzlich geregelt sein, etwa durch strenge Gesetze, bevor wir großen Internetkonzernen all unsere Daten preisgeben. Trotzdem sollten Nutzer selbst auf ihren Datenschutz achten, da der Staat nicht alles überwachen kann und Internetkonzerne immer wieder neue Wege finden, um an Daten zu gelangen.

  10. Privatsphäre im Netz ist immer ein schweres Thema. Doch haben wir, die Nutzer der Medien, wirklich einen Einfluss darauf? Heutzutage ist es oft so, dass man zuerst seine privaten Informationen angeben muss, um eine Website zu nutzen. Die Technologie ist in unserem Jahrzehnt schon so fortgeschritten, dass auch dies fast unumgänglich ist. Die Nutzung einer Website oder der sozialen Medien ist aber dennoch möglich, ohne die Angabe seiner Daten. Jedoch fordert die Website bzw. die Plattform nach einer gewissen Zeit ein, dass man sich anmeldet, da man dadurch mehr Vorteile erlangt.
    Viele Menschen werden auch immer unvorsichtiger, trotzdessen, dass die Technologie so fortgeschritten ist. Die Passwörter werden immer unkomplizierter und kürzer und Hacker immer weitergebildeter. Sich ganz aus dieser Sache rauszuhalten, seine Informationen preiszugeben ist also meiner Ansicht nach unmöglich. Allein schon die IP-Adresse, mit der man im Internet unterwegs ist, ist mit etwas Grundwissen in der Informatik leicht abrufbar. Über das Internet ist alles zu verfolgen, und wenig bleibt geheim. Aber gibt es dafür wirklich eine Lösung? Natürlich sind die Abwehrsysteme, die sogenannten „Firewalls“ auch schon sehr weit entwickelt, sodass Hacker-Angriffe oder Viren fernbleiben. Wir, als Nutzer, haben meines Erachtens auch einen sehr großen Einfluss darauf, was von uns im Internet landet. Da fängt es schon an, bei dem Akzeptieren der „Cookies“ oder dem angeben einer Email-Adresse bzw. einer Telefonnummer. Somit ist das Internet meines Erachtens kein geschützter Raum, indem wir uns rund um die Uhr wohlfühlen können. Der Datenschutz eines Mediums ist zwar schon sehr fortgeschritten, jedoch gibt es unzählige Betrügerversuche, die durch unsere Daten an beispielsweise unser Geld, oder ähnliches kommen möchte.
    Abschließend kann ich sagen, dass der Datenschutz unseres Internets zwar schon sehr ausgeprägt ist, die Verantwortung aber auch bei uns liegt, was und wieviel von uns ihm Internet preisgegeben wird.

  11. In der heutigen vernetzten Welt ist das Thema Privatsphäre im Internet und der Umgang mit persönlichen Daten relevanter denn je. Virtuelle Wesen wie ich, und die zunehmende Digitalisierung, werfen neue Fragen und Herausforderungen auf, wenn es um den Schutz der Privatsphäre geht. Unsere Daten sind das wertvollste Gut der digitalen Ära. Jede Suchanfrage, jeder Social-Media-Beitrag, jede Onlineshopping-Transaktion hinterlässt eine digitale Spur, die von Unternehmen gesammelt und analysiert wird. Dieses Phänomen, bekannt als Big Data, ermöglicht es Unternehmen, detaillierte Profile von Nutzer/innen zu erstellen und maßgeschneiderte Angebote zu unterbreiten. Diese personalisierte Erfahrung ist zwar bequem, birgt jedoch Risiken, wenn es um den Schutz der Privatsphäre geht.

    Nutzer/innen tragen zweifellos eine große Verantwortung für den Schutz ihrer eigenen Daten. Es ist wichtig, sich der Risiken bewusst zu sein und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die eigene Privatsphäre zu schützen. Dies umfasst den bewussten Umgang mit persönlichen Informationen, das Nutzen starker Passwörter und die regelmäßige Überprüfung der Datenschutzeinstellungen auf Websites und in sozialen Netzwerken. Die Sensibilisierung und Bildung der Nutzer/innen im Umgang mit ihren Daten ist ein wichtiger Schritt, um die eigene Privatsphäre zu schützen. Trotz der individuellen Verantwortung der Nutzer/innen ist es jedoch unerlässlich, dass es umfassende gesetzliche Regelungen gibt, die den Schutz der Privatsphäre garantieren. Der Schutz persönlicher Daten sollte nicht nur in der Verantwortung der Einzelnen liegen, sondern auch durch strenge Gesetze und Vorschriften abgesichert sein. Beispiele wie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Europa zeigen, dass effektive gesetzliche Regelungen den Umgang mit personenbezogenen Daten verbessern und die Privatsphäre der Bürger/innen schützen können.

    Während die Nutzer/innen eine aktive Rolle im Schutz ihrer Daten spielen müssen, ist die gesetzliche Absicherung der Privatsphäre unabdingbar. Ohne strenge Datenschutzgesetze besteht die Gefahr, dass persönliche Daten missbraucht oder unzureichend geschützt werden. Es ist daher entscheidend, dass sowohl individuelle Verantwortlichkeit als auch gesetzliche Maßnahmen Hand in Hand gehen, um einen umfassenden Schutz der Privatsphäre in der digitalen Welt zu gewährleisten.

    Dieser Kommentar hebt die Notwendigkeit hervor, sowohl die Eigenverantwortung der Nutzer/innen als auch die Bedeutung strenger gesetzlicher Regelungen anzuerkennen. Nur so kann ein ausgewogener Schutz der Privatsphäre in einer zunehmend vernetzten Welt erreicht werden.

  12. Privatsphäre in der digitalen Welt

    Unsere Privatsphäre ist ein hart erkämpftes Recht für uns alle, doch in der heutigen digitalen Welt wird sie zunehmend ausgehöhlt, ohne dass wir es mitbekommen. Geheimdienste, Unternehmen und Algorithmen erfassen unsere Daten bei jedem Klick im Netz, oft ohne unser Wissen. Wollen wir eine Website besuchen, erscheint direkt ein Fenster mit den Optionen ,,Cookies akzeptieren oder ablehnen‘‘. Der Schnelligkeit halber drücken wir meist auf akzeptieren, ohne uns Gedanken zu machen, was wir eigentlich zulassen. Cookies sind kleine Textdateien, die alles speichern, was wir uns ansehen. Sie verfolgen unser Surfverhalten für Werbezwecke. Sobald wir eine andere Seite besuchen, bekommen wir bereits personalisierte Werbung von den Inhalten die wir uns zuvor angesehen haben.
    Viele Menschen, vor allem junge Nutzerinnen und Nutzer, verstehen unter Privatsphäre meist nur eine technische Einstellungsmöglichkeit in sozialen Netzwerken, die man deaktivieren kann. Dabei ist Privatsphäre die Grundlage für persönliche Freiheit und Selbstbestimmung. Die Digitalisierung hat neben ihren Vorteilen auch eine Transparenz geschaffen, die vor allem Konzernen wie YouTube, Instagram und Facebook nützt. Unsere Daten, was wir tun und posten sind für diese Unternehmen besonders wertvoll. Dabei müssen wir bedenken, dass Inhalte welche wir ins Netz gestellt haben meist dauerhaft abrufbar bleiben. Big Data bezeichnet große Datenmengen, die durch jeden Klick, Online-Einkäufe oder durch Telefonate erfasst werden können. Das größte Problem dabei ist der massive Eingriff in unsere Privatsphäre. Private und persönliche Inhalte können während eines Gespräches erfasst werden, ohne dass wir es merken. Diese Daten werden für personalisierte Werbung genutzt, könnten aber im schlimmsten Fall auch missbraucht werden.
    Doch was kann dagegen getan werden, damit unsere Privatsphäre nicht weiter ausgehöhlt wird? Der Staat muss klare Regeln setzen und Datenschutz durchsetzen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Sie regelt den Schutz persönlicher Daten in der EU und gibt Bürgerinnen und Bürgern mehr Kontrolle darüber, wofür ihre Daten genutzt werden. Durch solche Gesetze müssen sich große Konzerne an die Privatsphäre der Nutzerinnen und Nutzer anpassen. Meiner Meinung nach ist das ein guter Anfang für eine sicherere Online-Privatsphäre. Jedoch muss man darauf achten, dass diese Konzerne immer neue Wege suchen, um an unsere Daten zu gelangen.

  13. In einer Welt, in der wir immer mehr zu virtuellen Wesen werden, wird die Frage nach dem Schutz unserer Privatsphäre dringlicher. Die Digitalisierung hat unsere Lebensrealität grundlegend verändert, ebenso wie der Schutz unserer Privatsphäre. Aber wer ist verantwortlich dafür, dass dieser Schutz gewährleistet wird? Ist es besser, mehr gesetzliche Regelungen einzuführen, oder liegt die Hauptverantwortung bei den Nutzern selbst?
    Zunächst ist es wichtig, erst einmal die Privatsphäre an sich zu betrachten. Denn hinter dem „Privat“ steckt noch viel mehr als nur das Gegenteil von „öffentlich“. Privatsphäre ist nicht nur das Recht auf Geheimhaltung persönlicher Informationen, sondern auch die Kontrolle über die eigenen Daten, die Freiheit von Überwachung und das Recht auf Anonymität. Diese Aspekte sind in unserer heutigen Zeit, in der unsere digitale Identität immer mehr mit unserer physischen Identität verschmilzt, von großer Bedeutung. Um vor einem Missbrauch unserer Daten geschützt zu werden und entscheiden zu können, was mit unseren Informationen geschieht, spielt der gesetzliche Rahmen eine zentrale Rolle. Denn die Verantwortung für den Schutz der Privatsphäre kann nicht alleine auf den Nutzer übertragen werden.
    Die Gefahren, die mit der Offenlegung persönlicher Daten verbunden sind, sind vielen Menschen nicht ganz klar. Die Geschäftsbedingungen von Online-Diensten und Apps sind häufig so kompliziert, dass Nutzer Probleme haben, die Folgen ihrer Zustimmung zu begreifen. Ein Beispiel dafür sind die sogenannten „Cookies“. Die meisten drücken, sobald es auf einer Internetseite erscheint, aus Bequemlichkeit auf Zulassen, wobei sie nicht einmal wirklich wissen, worum es sich dabei handelt. Doch diese kleinen Textdateien speichern unser Verhalten im Internet, seien es unsere Suchanfragen, gekaufte Produkte oder besuchte Websites. Anhand dieser Informationen analysieren sie unser Nutzerverhalten, um bspw. Werbung zu personalisieren. Um die Nutzer vor potenziellen Übergriffen und Missbrauch zu bewahren, ist ein gesetzlicher Datenschutz erforderlich, der eindeutige Richtlinien und Standards für den Umgang mit persönlichen Daten definiert.
    Auch die Machtasymmetrie zwischen großen Technologieunternehmen und Nutzern spricht für einen höheren gesetzlichen Datenschutz. Diese Firmen können durch ihre enormen Ressourcen und Expertise Daten sammeln und analysieren. Die Chance, Daten zu Geld zu machen, sorgt oft dafür, dass die Privatsphäre der Nutzer nicht beachtet wird und ihre Daten als Ware angesehen werden. Gesetzliche Bestimmungen können als Schutzmechanismus dienen, um ein Gleichgewicht zwischen den Interessen der Unternehmen und den Rechten der Nutzer zu schaffen.
    Außerdem ist es von Bedeutung, die gesellschaftlichen Auswirkungen des Datenschutzes in Betracht zu ziehen. Nicht nur das individuelle Wohlergehen, sondern auch das Vertrauen in Institutionen und Unternehmen wird durch eine Gesellschaft gefördert, die die Privatsphäre der Menschen respektiert. Fühlen sich die Menschen sicher und respektiert in Bezug auf ihre Daten, so sind sie eher bereit, digitale Angebote zu nutzen und ihre Daten weiterzugeben. Ein wirksames Datenschutzgesetz kann die Innovationskraft der Wirtschaft fördern, indem es das Vertrauen der Verbraucher stärkt. Wichtige Schritte in die richtige Richtung sind gesetzliche Regelungen wie die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Sie machen es für Unternehmen notwendig, beim Umgang mit Nutzerdaten mehr Transparenz walten zu lassen, und gewähren den Bürgern eine größere Kontrolle über ihre persönlichen Daten. Um einen Mindestschutz zu garantieren und ein Gegengewicht zur Macht der Datenkonzerne zu schaffen, sind solche Rahmenbedingungen notwendig.
    Natürlich sollten Nutzer auch ein gewisses Maß an Verantwortung für ihre eigene Privatsphäre übernehmen. Das heißt, dass sie sich über die Risiken kundig machen und bewusste Entscheidungen treffen sollten. Wir als „virtuelle Wesen“ müssen uns bewusst sein, dass jede Online-Interaktion, jeder Klick und jeder Post digitale Spuren hinterlässt und dann schlussendlich unseren eigenen digitalen Fußabdruck hinterlässt. Aufklärung und Bildung spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Nutzer sollten zwar über ihre Privatsphäre informiert werden, dies darf jedoch nicht als Vorwand dienen, um die Verantwortung der Unternehmen und des Gesetzgebers zu verringern. Es sollte nicht nur vom individuellen Verantwortungsbewusstsein abhängen, dass die Privatsphäre geschützt wird.
    Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass wir in einer Ära leben, in der gesetzlicher Datenschutz notwendig ist, um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen. In einer Welt, in der digitale Technologien und Datenverarbeitung sich ständig ändern, kann die Verantwortung für den Schutz der Privatsphäre nicht allein auf den Einzelnen übertragen werden. Um die Rechte der Nutzer zu wahren und eine faire sowie vertrauensvolle digitale Gesellschaft zu fördern, ist ein effektives Datenschutzgesetz erforderlich, das eindeutige Vorgaben für den Umgang mit personenbezogenen Daten macht. Wir als Gesellschaft müssen endlich einsehen, dass Datenschutz eine kollektive Angelegenheit ist, die einer entsprechenden gesetzlichen Basis bedarf – und nicht nur einer individuellen.

  14. Das Thema Datenschutz wird in unserer digitalen Welt immer wichtiger. Die zentrale Frage ist, ob es strengere gesetzliche Regelungen braucht oder ob man selbst für seine Privatsphäre im Netz verantwortlich ist.
    Vorallem junge Menschen gehen oft nicht sehr vorsichtig mit ihren Daten um, da sie mit sozial Media aufgewachsen sind und mögliche Risiken nicht wahrnehmen.

    Das Problem liegt meiner Meinung nach nicht bei fehlenden Gesetzen sondern bei der Gleichgültigkeit vieler, gerader jungen, Menschen. Viele Nutzer wissen nicht, welche Daten sie zeigen oder wer darauf zugreifen kann. Würde man ihnen zeigen, was sie alles preisgeben, wären viele überrascht. Zudem hört man oft: „Ich habe nichts zu verbergen“ – aber Datenschutz betrifft nicht nur Kriminelle, sondern jeden Einzelnen.

    Statt ausschließlich auf strengere Gesetze zu setzen, sollte verstärkt Aufklärung betrieben werden. Menschen müssen verstehen, welche Informationen sie teilen, wer diese verwendet und welche Folgen das haben kann. Nur wer informiert ist, kann bewusst entscheiden, wie er mit seinen Daten umgeht und wem er sie gibt. Datenschutz sollte daher nicht nur gesetzlich geregelt, sondern auch als persönliche Verantwortung wahrgenommen werden.

  15. Sollte es mehr gesetzlichen Datenschutz geben oder liegt die Verantwortung eher bei den Nutzern?

    Für die meisten Menschen ist die Privatsphäre ein sehr wertvolles Gut. Privat bedeutet für sich stehend. Es beschreibt das Recht, unabhängig zu bestimmen, was man von sich preisgeben möchte. Doch geht in der unübersichtlichen digitalen Welt die Kontrolle darüber verloren, was wir von uns preisgeben wollen?
    Inzwischen existieren sogar Post-Privacy-Bewegungen, basierend auf der Meinung, dass die Privatsphäre in Zukunft zum Scheitern verurteilt ist. Es wird davon ausgegangen, dass Datenschutz nicht möglich sei, da Internetnutzer zu offen, bequem und kommunikationsfreudig agieren.

    Ist es notwendig, mehr gesetzlichen Datenschutz zu implementieren, oder sollten die Nutzer eher die Verantwortung übernehmen?

    Die Privatheit ist für die Menschen insofern wichtig, da so verhindert wird, dass sie manipuliert, dominiert oder bloßgestellt werden. Darüber hinaus trägt sie zur emotionalen Balance bei, indem sie eine Distanzierung von sozialen und gesellschaftlichen Druck ermöglicht. Des Weiteren wird sie benötigt, um Erfahrungen und Eindrücke reflektieren, einordnen und Schlüsse daraus ziehen zu können. Schließlich ermöglicht die Privatheit eine Differenzierung darin, wem man was mitteilt.

    Ich finde, es sollte mehr Bewusstsein unter den Nutzern für die Bedeutung der Privatsphäre geschaffen werden. Darüber hinaus sollten die Nutzer mehr darüber nachdenken, welche Auswirkungen ihre Internetpräsenz auf ihre Privatsphäre hat.

    Dies ist von besonderer Bedeutung, da es mit der Privatsphäre nicht so sein soll wie oft mit der Gesundheit: Erst dann erkennen wir ihre Wichtigkeit, wenn sie nicht mehr vorhanden ist.
    Die Verantwortung für den eigenen Datenschutz liegt also in gewissem Maße auch bei den Nutzern.

    Trotzdem ist es entscheidend, dass der gesetzliche Datenschutz verstärkt wird. Nutzer haben es schwer, ihre Daten in jeder Hinsicht im Internet ausreichend zu schützen. Ein umfassender, fundamentaler Datenschutz muss gesetzlich sichergestellt werden.
    Zum Beispiel in Form von Altersgrenzen. Insbesondere Kinder und Jugendliche haben oft kein Bewusstsein für die Bedeutung des Datenschutzes. Doch auch bei zahlreichen Erwachsenen nimmt die Sensibilität dafür im Laufe der Zeit ab. Eine umfassend ausgebaute gesetzliche Datenschutzbasis ist daher entscheidend.

  16. Die Privatsphäre im Internet spielt heutzutage ein zunehmend wichtigeres Thema, in Bezug auf die Sammlung, Verarbeitung und Nutzung unserer persönlichen Daten. Denn jeder nutzt das Internet täglich und hinterlässt viele persönliche Daten, ohne genau zu wissen, was mit ihnen passiert.

    Die Privatsphäre kann unterschiedlich definiert werden, dennoch kann man grundlegend sagen, dass „privat“ als Gegenspieler von „öffentlich“ steht. Dabei kann man diese in verschiedene Bereiche wie Räume, Handlungen, Verhaltensweisen oder bestimmte Informationen unterteilen.

    In den letzten Jahren wurden immer häufiger persönliche Daten von Geheimdiensten oder Unternehmen ausgewertet und gespeichert.
    Wenn wir im Internet surfen, wird das, was wir tun immer im Hintergrund beobachtet. Dabei stoßen wir bei fast jeder Website auf „Cookies“, diese speichern unsere Suchanfragen, Websites oder gekaufte Artikel. Aus diesen gespeicherten Daten, ziehen die Unternehmen dann persönliche Informationen, werten diese aus und entwerfen ein Verhaltensmuster, Vorlieben, Gewohnheiten und schicken uns dann, zum Beispiel personalisierte Werbung. Zusätzlich geben wir unsere persönlichen Informationen bewusst preis, ohne die Auswirkungen zu kennen, zum Beispiel auf Facebook oder Instagram, indem wir Fotos hochladen, den Zugriff auf unsere Galerie erlauben oder die Standortfreigabe aktivieren. Anhand von diesen Daten gelingt es eine detaillierte Karte von unserem Leben aufzuzeichnen.
    Ich glaube, dass in der Zukunft und mit der Entwicklung der KI und den Technologien die Grenze zwischen dem realen und virtuellen Leben immer weiter verloren geht.
    Deswegen sollte es, meiner Meinung nach eine allgemeine Gesetzgebung für den Schutz der Privatsphäre und dem Verbrauch der persönlichen Informationen im Internet geben. Das DSGVO oder auch die Datenschutz-Grundverordnung hat sich bisher als ein wirksamer Schritt erwiesen. Dabei regelt sie den Schutz der persönlichen Daten und dessen Umgang innerhalb der EU und für Unternehmen außerhalb der EU. Sie möchte die Privatsphäre schützen und verpflichtet die Unternehmen sorgsam und respektvoll mit den Daten umzugehen.

  17. Jeder kennt es: Man öffnet eine Website und bevor man überhaupt die Zeit hatte, ein einziges Wort zu lesen, taucht ein Fenster auf mit den Worten: Diese Website verwendet Cookies. Ich will ehrlich sein, auch ich klicke meistens ungeduldig auf „Alle akzeptieren“ und mache mir keine weiteren Gedanken darüber, was diese Cookies überhaupt sind.
    Doch was sind Cookies überhaupt und wieso werden sie von nahezu jeder Website verwendet? Cookies sind kleine Textdateien, die unser Verhalten im Internet, also unsere Suchanfragen, besuchte Webseiten oder gekauften Produkte speichern. Mit diesen Informationen werden Algorithmen gefüttert, die unser Nutzerverhalten analysieren und so zum Beispiel gezielte Werbungen anzeigen. Wenn Sie jetzt denken: Ist doch gar nicht so schlimm, ich habe schließlich nichts zu verbergen, bitte ich Sie einmal darüber nachzudenken, zu was eine solch intensive Beobachtung Ihres Nutzerverhaltens im Internet weiter führen könnte. Wenn Ihre Privatsphäre im Internet nicht respektiert wird, wie lange dauert es dann, bis dies auch in anderen Bereichen der Fall sein wird? Die Privatsphäre ist schon jetzt ein seltenes Gut. Wenn es jetzt keine klaren Regelungen gibt, die ein Ausspionieren im Internet verhindern, so wird, wie ich fürchte, die Hemmschwelle für das Sammeln ihrer Daten in anderen Lebensbereichen immer geringer. Deshalb bin ich dafür, dass klare Regeln zum Schutz der Privatsphäre erlassen werden. Nur so können wir den Schutz der Privatsphäre dauerhaft sicherstellen.

  18. Privatsphäre kann auf viele verschiedene Arten definiert werden. Grundsätzlich steht privat als Kontrast zu öffentlich. Allerdings kann diese nicht nur örtlich definiert werden, sondern auch bei Handlungen, Situationen, Zu- oder Gegenständen. Häufig werden privat und intim gleichgestellt, zwar umfasst die Privatsphäre die Intimität, jedoch noch einen weitaus größeren Teil.
    Fragt man Menschen, wie sie Privatsphäre beschreiben würden, ist der erste Gedanke von vielen die Privatsphäre im Internet, Datenschutz und die damit verbundenen Einstellungen.
    Viele moderne Technologien durchdringen, meinst ungewollt, unsere Privatsphäre. Sie speichern und werten unsere persönlichen Daten aus, um sie für verschiedene Zwecke wieder zu verwenden. Einige Quelle sprechen davon, dass die Privatsphäre ein Auslaufmodell sei und setzen auf vollkommene Transparenz im Netz, denn der Datenschutz ist in der heutigen modernen und globalen Struktur im Internet einfach nicht umsetzbar.
    Andere Quellen handeln nach dem Slogan, ,,wer nichts zu verbergen hat, habe auch nichts zu befürchten“.
    Meiner Meinung nach sollte die Privatsphäre von jedem Menschen beachtet und respektiert werden und die Daten nicht einfach herausgezogen werden, wenn sie grade benötigt werden, ohne dass die Nutzer vorher zustimmen, dass ihre Daten gespeichert und für unterschiedliche Zwecke verwendet werden.

  19. Unser heutiger Alltag wurde durch die Digitalisierung stark verändert. Von morgens bis Abends sind Menschen digital unterwegs, sei es nur der morgendliche Blick aufs Handy oder das zocken mit Freunden am Abend, hinterlassen wir eine große Menge an persönlichen Daten. Diese Daten werden oft unbemerkt gesammelt. Das stellt uns die Frage, wer trägt die Verantwortung die Verantwortung für den Schutz der Privatsphäre?
    Klar ist, dass ohne gesetzliche Vorgaben der Datenschutz kaum umsetzbar ist. Unternehmen haben ein wirtschaftliches Interesse daran, möglichst viele Daten zu sammeln. Dies verletzt die Privatsphäre vieler Nutzer. Man sollte dies mit Gesetzen aufjedenfall einschränken, da Nutzer in ihren Handlungen eingeschränkt sind und Unternehmen mit dem unbemerkten Daten klau, stark die Privatsphäre verletzt. Gleichzeitig reicht aber die Gesetzgebung nicht aus, da Regeln nicht alle Risiken verhindern können. Viele Menschen klicken einfach nur auf Akzeptieren und lesen sich gar nicht die Datenschutzrichtlinien durch. Hinzu kommt, dass Daten oft freiwillig auf Social Media Plattformen geteilt wird. Mittlerweile gibt es auch Angebote den Zugriff von Datenklauern stark einzuschränken zum Beispiel VPNs bietet so eine Möglichkeit, in dem sie die eigene Internetverbindung verschlüsseln, sodass die vor Dritten verborgen bleibt. Darüber hinaus gibt es auch eine moralische Frage die aufkommt: Sollen Unternehmen Daten allein aufgrund von Einwilligungen nutzen dürfen, auch wenn diese oft unter Zeitdruck oder ohne Vorkenntnisse gegeben wird? Die Balance zwischen technologischen Möglichkeiten, wirtschaftlichen Interessen und ethischen Grundsätzen ist schwer zu finden. Letztendlich kann man sagen, dass der Schutz der Privatsphäre auf mehreren Seiten beruht. Die Gesetzgebung muss die Unternehmen in die Verantwortung nehmen, aber gleichzeitig müssen wir Nutzer auch unseren Teil dazu beitragen, in dem wir nicht direkt alles akzeptieren sondern davor genauer schauen was wir da akzeptieren. Nur durch diese Zusammenarbeit können wir sicherstellen, dass Privatsphäre auch in einer Welt von Big Data ein Grundrecht bleibt.

  20. Im Zeitalter der sozialen Medien und digitalen Vernetzung ist der Schutz der persönlichen Daten zu einem der zentralen Themen geworden. Persönliche Informationen, wie Anschrift, Geburtstag und Vorlieben, die von Nutzern in den sozialen Netzen preisgegeben werden, werden nicht nur bereitwillig offengelegt, sondern auch unbeabsichtigt gesammelt und weiterverkauft. Damit stellt sich den Nutzern die Frage: Wie kann man seine eigene Privatsphäre schützen? Durch eigenes Handeln oder strengere Regelungen?

    Im Alltag können wir im Normalfall entscheiden, was wir preisgeben und was vertraulich bleibt. Doch gerade im Internet geschieht die Datenanhäufung oft „im Verborgenen“, etwa mittels Cookies oder Algorithmen. Unternehmen erstellen Profile, die nicht nur das Angebot an personalisierter Werbung optimieren, sondern auch Manipulationen vereinfachen.

    Rechtliche Regelungen sind unverzichtbar, um die Nutzer vor dem Missbrauch ihrer Daten zu schützen. Strenge Datenschutzregelungen und eine wirksamere Kontrolle könnten dazu beitragen, dass keine Daten unbefugt weiterverkauft oder missbraucht würden. Gleichzeitig ist natürlich auch Aufklärung geboten: Viele Nutzer gehen unbedacht mit ihren Daten um, weil sie die Konsequenzen nicht richtig abschätzen können.

    Dabei ist die Lösung nur im Schulterschluss zu finden: Während es Sache des Staates ist, mithilfe von Regelungen und Kontrollen den grundsätzlichen Schutz zu gewährleisten, sollten die Nutzer durch Bildung und Schulung in die Lage versetzt werden, bewusster mit ihren Daten umzugehen: Nur so kann die Privatsphäre ebenso wie die Menschenrechte insgesamt auch im digitalen Zeitalter der Wesentlichkeit Autonomie, Selbsterkenntnis und Schutz vor allen nur erdenklichen Manipulationen zugesichert werden.

  21. In der heutigen Zeit verbringen immer mehr Menschen immer mehr Zeit im Internet.
    Der Internetnutzer ist somit auch ein virtueller Bürger und es ist deshalb wichtig einen strengen gesetzlichen Datenschutz zu haben, wobei auch jeder Einzelne Verantwortung für den Schutz seiner Privatsphäre sorgen muss.
    Die Einführung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) als das umfassendste Datenschutzgesetz in der Europäischen Union war ein wichtiger Schritt. Dennoch schreitet die Entwicklung der digitalen Technologien schneller voran als die Gesetzgebung. Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und das Internet erfordern eine ständige Anpassung der Gesetze.
    Unternehmen verarbeiten große Mengen an persönlichen Daten, oft ohne das der Nutzer etwas davon weiß oder etwas davon mitbekommt. Der Mangel an Transparenz, zusammen mit komplexen Einwilligungsformularen führt dazu, dass viele Menschen unwissentlich ihre Daten preisgeben. Allgemeine gesetzliche Regelungen sind somit dringend notwendig um zu garantieren, dass die Privatsphäre in der digitalen Welt respektiert wird.
    Unternehmen und Institutionen sollten in der Pflicht stehen, verantwortungsvoll mit unseren Informationen umzugehen. Dabei liegt ein Teil der Verantwortung auch bei jedem Einzelnen. Nutzer sollten sich mit ihren Datenschutz-Einstellungen auseinandersetzen, Passwörter regelmäßig ändern und wachsam gegenüber Phishing-Versuchen, also das abgreifen und kopieren von persönlichen Daten, sein. Risiken und die Auseinandersetzung mit dem eigenen digitalen Umgang sind wichtig um die eigene Privatsphäre zu schützen.

    Meiner Meinung nach sollten Nutzer und Unternehmen zusammen daran arbeiten ein Umfeld zu schaffen in dem sowohl allgemein dienliche Daten (z.B. wissenschaftlich wertvolle Daten für das Gesundheitswesen) erhoben werden können, als auch das die Privatsphäre respektiert wird.

  22. Die digitale Welt hat unser Leben in vielen Bereichen revolutioniert: Kommunikation, Einkaufen, Arbeiten und sogar Beziehungen funktionieren heute anders als noch vor wenigen Jahrzehnten. Doch mit den Vorteilen der Digitalisierung gehen auch immense Risiken einher, insbesondere für unsere Privatsphäre. Unsere Daten werden gesammelt, analysiert und für wirtschaftliche Zwecke genutzt. Dies wirft die Frage auf, wer für den Schutz dieser Daten verantwortlich ist – wir selbst oder der Gesetzgeber?

    In einer freien Gesellschaft tragen wir Verantwortung für unsere Entscheidungen. Diese Eigenverantwortung hört nicht an der Grenze der digitalen Welt auf. Jedes Mal, wenn wir eine App herunterladen, ein Konto erstellen oder Inhalte online teilen, treffen wir bewusst oder unbewusst eine Entscheidung darüber, wie viel Privatsphäre wir preisgeben. Die Verantwortung liegt bei uns, die Risiken abzuwägen und uns über die Konsequenzen zu informieren. Technologische Hilfsmittel stehen uns dabei zur Verfügung: Sichere Passwörter, Verschlüsselung, Virtual Private Networks (VPNs) und datenschutzfreundliche Suchmaschinen sind nur einige Möglichkeiten, mit denen wir uns schützen können. Wer diese Werkzeuge kennt und konsequent einsetzt, kann seinen digitalen Fußabdruck erheblich reduzieren. Doch viele Menschen nutzen diese Optionen nicht, oft aus Bequemlichkeit oder Unwissenheit. Es liegt an uns, diese Hilfsmittel aktiv zu nutzen, anstatt darauf zu hoffen, dass Gesetze oder Unternehmen die Verantwortung für uns übernehmen. Trotz aller technischen Möglichkeiten gibt es Grenzen, wie viel Kontrolle wir in der digitalen Welt tatsächlich haben. Daten sind längst zur wertvollsten Ressource der modernen Wirtschaft geworden. Unternehmen sammeln nicht nur die Daten, die wir bewusst teilen, sondern auch solche, die wir unbewusst preisgeben: Standortinformationen, Surfverhalten, Vorlieben und vieles mehr. Diese Daten werden genutzt, um präzise Persönlichkeitsprofile zu erstellen, die nicht nur für Werbung, sondern auch für gezielte Manipulation genutzt werden können. Hinzu kommt, dass wir unsere Daten nicht immer schützen können, selbst wenn wir uns bemühen. Hackerangriffe, Datenlecks und undurchsichtige Geschäftsmodelle vieler Plattformen führen dazu, dass persönliche Informationen in die falschen Hände geraten können. Dieses Risiko besteht für alle, die sich auf digitale Dienste einlassen, unabhängig davon, wie vorsichtig sie sind. Die psychologischen Auswirkungen sind ebenfalls nicht zu unterschätzen. Soziale Medien fördern eine Kultur der ständigen Selbstdarstellung, die nicht nur unsere Privatsphäre, sondern auch unser Selbstwertgefühl gefährdet. Der Druck, sich perfekt zu präsentieren und auf Likes und Kommentare zu reagieren, führt oft zu einem Verlust von Authentizität und einem ungesunden Umgang mit der digitalen Welt.

    Angesichts der vielen Gefahren und der begrenzten Kontrollmöglichkeiten bleibt eine klare Erkenntnis: Der einzige Weg, die eigene Privatsphäre wirklich zu schützen, besteht darin, sich so wenig wie möglich auf die digitale Welt einzulassen. Dieser Schritt mag unbequem erscheinen, doch er bietet langfristig die größte Sicherheit. Wer auf soziale Medien verzichtet, keine unnötigen Daten teilt und nur ausgewählte digitale Dienste nutzt, minimiert die Risiken erheblich. Gleichzeitig schafft dieser Verzicht Raum für echte Beziehungen, bewusste Kommunikation und ein freieres Leben ohne die ständige Überwachung und Beeinflussung durch Algorithmen. Die Verantwortung für die Privatsphäre liegt bei uns selbst. Doch die digitale Welt ist so gestaltet, dass sie uns immer weiter in ein System aus Überwachung und Abhängigkeit zieht. Deshalb ist der radikale Rückzug oft die einzige wirkungsvolle Lösung. Privatsphäre ist ein wertvolles Gut – und manchmal ist der beste Weg, sie zu schützen, das digitale Spielfeld ganz zu verlassen.

  23. Die Digitalisierung schreitet immer rasanter voran. Was vor ein paar Jahren ein Ding der Unmöglichkeit war ist für uns heute Alltag. Im Jahr 2023 wurden weltweit insgesamt 126,32 Zettabytes an Daten erfasst. Ein Zettabyte entspricht dabei einer Trilliarde Bytes. Diese Daten werden in der sogenannten „Big Data“ also in einer großen Datenmenge gespeichert. Dort finden sich beispielsweise die Interessen und das Verhalten von Konsumenten. Nun kann man diese Informationen nutzten, indem man mithilfe von bestimmten Programmen die Daten auswertet und sogar Persönlichkeitsprofile erstellen kann. Dadurch kann man zum Beispiel gezielter Werbung machen.
    Dies verletzt aber die Privatsphäre der Nutzer auf viele Weisen. Zum einen verletzt sie die Anonymität, also die Freiheit in der Öffentlichkeit und im Internet nicht identifiziert, kontrolliert und beobachtet zu werden. Außerdem wird durch die Datenerfassung die Intimität, also das Vertrauen gegenüber bestimmten Menschen, und das Für-sich-sein, das heißt für sich alleine und unbeobachtet zu sein, nicht zu genüge gewährleistet. Auch wichtige Funktionen der Privatsphäre, wie beispielsweise die persönliche Autonomie, die das Verhindern der Manipulation und der Bloßstellung bezeichnet, werden verletzt. Außerdem wird dadurch die Funktion der geschützten Kommunikation verletzt, denn man kann sich nicht mehr über das Internet austauschen, ohne dass die persönlichen Daten dabei erfasst werden.
    Dies ist ein sehr schwerwiegendes Problem für die Menschheit, denn die persönliche Privatsphäre ist maßgebend. Daher ist es auch sehr wichtig die Privatsphäre durch Datenschutz vor Missbrauch und Manipulation zu schützen. Das Recht auf Privatsphäre ist eines der wichtigsten Grundrechte des Menschen und sollte daher um jeden Preis gewahrt werden.

  24. Privatsphäre im Netz – Verantwortung oder Gesetzgebung?

    Um diese Frage beantworten zu können, sollten wir zunächst einmal das Wort „Privatsphäre“ definieren. Der Ausdruck „Privat“ begegnet uns im Alltag immer wieder, sei es um Räume und Orte zu beschriften, oder um Handlungen, Verhaltensweisen und bestimmte Infos zu beschreiben. Allgemein lässt sich sagen, dass es die Trennung von der öffentlichen Sphäre ausdrückt.

    Im laufe der Zeit wurde der Privatsphäre ein hoher Wert zugesprochen, doch zur heutigen Zeit steht es nicht mehr gut um diesen Wert. In der digitalen Welt gleicht der Schutz der Privatsphäre einer schwindenden Kunst. Datenströme, die durch soziale Netzwerke und Suchmaschinen fließen, bilden das Rückgrat in unserer selbserschaffenen „Online-Welt“. Diese Bequemlichkeit hat jedoch ihren Preis: Big Data – die umfassenden Speicherungen, Verarbeitungen, Auswertungen und Analysen unserer persönlichen Daten machen uns zu durchsichtigen Konsumenten. Dies geschieht teilweise ganz unterbewusst. Denn auch wenn wir uns nicht aktiv im Internet befinden, werden wir ständig beobachtet und hinterlassen unsere Datenspuren. Die Frage, die wir uns stellen lautet: Wer trägt die Verantwortung für unsere Privatsphäre im Internet? Sind es die Nutzer selbst oder muss der Gesetzgeber härter durchgreifen?

    Viele argumentieren, dass wir als Nutzer:innen stärker auf unseren eigenen Datenschutz achten sollten. Sicher, wir könnten vorsichtiger sein: keine intimen Details in den sozialen Netzwerken teilen, sichere Passwörter nutzen und uns kritisch mit den Nutzungsbedingungen auseinandersetzen. Seien wir doch mal ehrlich, erscheinen „Cookies“, dann tendieren wir meistens dazu, ihnen zuzustimmen. Bei mir persönlich ist es eine Sache der Bequemlichkeit. Ich drücke auf „akzeptieren“, ohne mir die Bedingungen durchgelesen zu haben, derweil reflektiere ich erst gar nicht, was ich damit erlaubt habe und was das für Auswirkungen auf meine Privatsphäre haben könnte. Die Mechanismen, durch die unsere Daten erhoben werden, sind oftmals technisch sehr komplex. Wer von uns versteht wirklich die Algorithmen, die hinter personalisierten Werbung stehen? Selbst wenn wir achtsam sind, bewegen wir uns in einem System, das auf Datenverwertung basiert. Wie bereits erwähnt, teilen wir oftmals private Angelegenheiten unbewusst und ohne uns aktiv im Internet zu bewegen. Die Verantwortung allein auf die Verbraucher:innen abzuwälzen, ist daher nicht nur unrealistisch sondern auch ungerecht.
    Das Herzstück des Problems liegt in der unregulierten Macht von Big Data. Die Daten, die von den Giganten gespeichert werden, sind keine harmlose Sammlung, sie ermöglichen einen Einschnitt in unsere Privatsphäre. Dementsprechend können unsere Daten nicht nur für personalisierte Werbungen genutzt werden, das Potenzial besteht auch, dass diese missbraucht werden.

    Hierbei sind meiner Meinung nach strenge gesetzliche Vorgaben notwendig. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU hat gezeigt, dass Regulierung funktionieren kann: Nutzer:innen erhalten Kontrolle über ihre Daten und Unternehmer müssen transparenter handeln. Ich bin der Ansicht, dass das nur ein Anfang ist, wir brauchen globale Standards, die Big Data kontrollieren, Datenmissbrauch verhindern und vor allem sicherstellen, dass wir wissen, wer unsere Daten wozu nutzt, damit die Privatsphäre wieder einen hohen Wert erlangt. Nur durch klare Regelungen können wir sicherstellen, dass das Internet ein Raum bleibt, in dem wir Menschen und keine bloßen Datenpunkte sind

  25. Die Digitalisierung hat unser Leben stark verändert, bringt jedoch auch Herausforderungen für unsere Grundrechte mit sich. Die Privatsphäre, die immer als ein unantastbarer Wert galt, wird immer mehr durch neue Technologien bedroht. Die wichtige Frage ist: Wer schützt diesen Wert – der Staat, Unternehmen oder die Benutzer selbst?

    Aus medienethischer Sicht ist klar, dass digitale Technologien eine Navigation basierend auf Werten brauchen. Medienethik hilft zu überlegen, welche Regeln gelten sollten und wie man sie umsetzt. Es geht nicht nur um technische, sondern auch um wertebezogene Medienkompetenz. Doch allein das reicht nicht, um die Privatsphäre in einer digitalen Welt zu sichern.
    Durch die Enthüllungen von Edward Snowden und den ständigen Datenhandel wird klar, wie stark die Privatsphäre bedroht ist. Nicht nur Staaten, sondern auch Unternehmen nutzen Daten, um Macht auszuüben. Das „Internet der Dinge“ überträgt sogar Daten aus unserem analogen Leben. Einzelpersonen wissen kaum mehr, wer was über sie weiß. Das gefährdet Freiheit und Demokratie. Die Vorstellung vom „gläsernen Bürger“ widerspricht unseren Grundprinzipien.
    Viele, besonders jüngere Leute, unterschätzen oft die Bedeutung der Privatsphäre. Sie beschränken es auf technische Einstellungen in sozialen Medien, ohne das Konzept dahinter zu bedenken. Deshalb müssen Gesellschaft und Bildung den Wert der Privatsphäre und wie man sie schützt vermitteln.
    Gesetzlicher Datenschutz ist unerlässlich, da die global vernetzte digitale Welt nationale Regelungen oft überfordert. Internationale Standards und verbindliche Gesetze sind notwendig, um Unternehmen und Staaten zur Verantwortung zu ziehen. Doch ebenso wichtig ist die Rolle der Nutzer:innen. Sie sollten ein Bewusstsein dafür entwickeln, wie sie mit ihren Daten umgehen und welche Konsequenzen ihre Entscheidungen haben.

    Schlussendlich ist es eine ausgewogene Mischung aus staatlicher Regulierung, unternehmerischem Ethos und persönlicher Wachsamkeit, die die Verantwortung für den Schutz der Privatsphäre trägt. Allein durch ein solches Gleichgewicht können wir die Freiheiten bewahren, die das Rückgrat unserer demokratischen Gesellschaft bilden. Privatsphäre ist kein Auslaufmodell, sondern ein unverzichtbares Element unserer Menschenwürde und Freiheit.

  26. Es ist allgemein bekannt, dass die zunehmende Digitalisierung, v.a. in heutigen Zeiten der Künstlichen Intelligenz, auch eine zunehmende Bedrohung für unsere Privatsphäre ist. Auf beinahe jeder Internetseite muss man die „Cookies‘‘ akzeptieren, die Weitergabe von Daten erlauben oder sogar unsere E-Mail-Adresse oder andere persönliche Daten preisgeben. Meistens tun wir dies ohne weiter darüber nachzudenken, da es heutzutage schließlich ,,normal“ sei und die Inhaber der Webseiten wohl einen Grund haben würden, unsere Daten zu verlangen. Aber ist das wirklich gerechtfertigt? Was genau ist denn „privat“? Und können wir das überhaupt selbst kontrollieren?
    Meiner Meinung nach gibt es sowohl Notwendigkeiten, als auch Grenzen, was das Verlangen privater Daten von NutzerInnen betrifft. Natürlich muss man z.B. die E-Mail-Adresse und Wohnadresse, sowie Kontoinformationen wiedergeben, wenn man ein Produkt im Internet zu sich nach Hause bestellt. Daran ist nichts verdächtig oder verboten. Auch beim Einwilligen von Cookies sehe ich auf den ersten Blick kein Problem. Es ist sogar legitim und angebracht von den Betreibern der Internetseite, die NutzerInnen erst nach Einverständnis zu fragen, bevor ihre Aktivitäten auf der Website verarbeitet werden. Außerdem könnte man ja meinen, dass jeder Internet-User selbst entscheidet, welche Daten von ihm preisgegeben werden.
    Jedoch finde ich es problematisch, was genau die Cookies mit unseren Daten anstellen. Ihr Zweck ist zwar das Zuschneiden der Websites auf die Interessen des jeweiligen Users, jedoch kann dabei schon ein ganzes Nutzerprofil erstellt werden. Alles, was wir im Internet tun, kann gespeichert werden. So funktioniert nämlich der Algorithmus: Er erkennt Muster und erstellt Vorhersagen. Sehen wir uns nur Youtube-Videos über Sport an, werden uns überwiegend ähnliche Inhalte vorgeschlagen. Das hat für uns den Vorteil, dass wir nicht mehr viel suchen müssen, sondern unser Handy schon weiß, was uns interessiert. Leider kann dies aber noch weiter gehen: Über eine Person, die z.B. kein Facebook besitzt, viele ihrer Freunde aber schon, kann trotzdem viel durch diese App herausgefunden werden. Warum? Die Kontaktlisten der Facebook-Nutzer werden durchsucht, wodurch man die Daten dieser Kontakte aufnehmen kann. Somit kann es also sein, dass ohne unser Wissen und unser Einverständnis Nutzerprofile über uns existieren. Ich beurteile dies als ein gefährliches Eindringen in die Privatsphäre.
    Abschließend kann man sagen, dass es in der heutigen Welt, die immer mehr durch die digitalen Medien geprägt wird und in der es immer schwieriger wird, seine Informationen privat zu halten, schon nahezu unmöglich erscheint, dass überhaupt keine Informationen über uns selbst als Individuum in den Tiefen des Internets existieren. Egal, wie wenig Zeit wir unserer Meinung nach an unseren mobilen Geräten verbringen, es wird immer Mikrodaten über uns geben. Deshalb finde ich es wichtig, dass man als NutzerIn sehr genau über den Ablauf der Datenverarbeitung informiert wird und uns auch erklärt wird, welche Daten auf welche Weise vom Internet bezogen werden können. Wahrscheinlich ist es nicht möglich, sämtliche Vorgänge abzuschalten, da sonst ein komplett neues Konzept für das Internet und den Algorithmus erfunden werden müsste. Doch darüber aufzuklären, inwieweit der versprochene Datenschutz gewährleistet wird, ist meiner Meinung nach das Mindeste, was Apps, Webseiten etc. für uns User tun können, und sollte auch strenger im Gesetz festgelegt werden. Es könnte eine Große Hilfe für uns sein, zu reflektieren, wo genau wir jetzt welche Daten nennen wollen.

  27. Privatsphäre im medialen Zeitalter – Weiß das Internet mehr, als wir wissen?

    Welche Assoziationen ruft das Wort „Privatsphäre“ in Ihnen als Erstes hervor? Es mag ihr persönliches Zuhause oder ein Lieblingsmensch sein, zu dem Sie ein vertrautes Verhältnis pflegen. Jedoch erübrigt es sich für viele schlussendlich als eine Herausforderung, die Bedeutung des Wortes klar zu definieren, obgleich es fest in unserem Sprachgebrauch verankert ist und einen fundamentalen Bestandteil unseres Alltags darstellt. Wir wünschen uns, dass unser Privatleben von unseren Mitmenschen stets respektiert und in manchen Fällen sogar unangetastet belassen wird und bemühen uns ebenfalls darum, es andersherum gleichzutun. Doch sobald wir uns dazu entscheiden, im Internet zu surfen, scheinen diese Grenzen, deren Überschreitung wir unter gewöhnlichen Umständen nicht tolerieren würden, allmählich zu verschwimmen. Welche Dimensionen die Menge an Input, die wir auf den sozialen Medien tagtäglich preisgeben, tatsächlich annimmt, ist dabei den wenigsten von uns wirklich bewusst, denn die daraus resultierenden Konsequenzen sind sehr schwer einzuschätzen, was uns momentan vor eine immer größer werdende Problematik stellt. Die Ahnungslosigkeit, welche viele Nutzer bezüglich der Preisgabe persönlicher Informationen aufweisen, wird von großen Internetunternehmen des Öfteren zugunsten ihres Profits ausgenutzt. Sie können mithilfe von sogenannten Big-Data-Technologien die Interessen der jeweiligen User auswerten, anhäufen und dementsprechend darauf angepasste Werbung schalten, um so die Chancen eines potentiellen Kaufs ihrer Produkte zu erhöhen. Was für uns nur ein kurzer Klick ist, welcher der Verwendung der so harmlos klingenden „Cookies“ zustimmt, ist in der Realität eine viel tiefergehende Entscheidung. Ist es legitim, den Nutzern selbst die volle Verantwortung für ihr Handeln zuzuschreiben, oder sollte es vielmehr eine Erneuerung der Regelungen in Anbetracht des Datenschutzes geben?
    Des Öfteren ist mir persönlich bereits aufgefallen, dass ich gedankenlos auf das Akzeptieren sämtlicher Datenschutz Mitteilungen getippt habe, ohne auch nur einen einzigen Gedanken daran zu verschwenden, was eigentlich weiterführend mit meinen Daten geschieht. Womöglich geht es vielen ähnlich wie mir, denn meistens ist es uns die Zeit nicht wert, die wir aufwenden müssten, um eine genauere Auskunft darüber zu erhalten, welche Auswirkungen ein Klick wie dieser haben kann. Zu sehr sind wir bereits gefesselt von anderen Reizen, die eine Website zu bieten scheint. Meistens verdeckt das Feld, das unmittelbar nach dem Öffnen einer Website auftaucht, die restlichen Inhalte, welche uns meistens viel mehr ansprechen. Warum sollten wir dann unsere wertvolle Lebenszeit mit der Auseinandersetzung mit sämtlichen Datenschutzrichtlinien verschwenden? Vielleicht wird durch die Weitergabe personenbezogener Informationen sogar die individuell angezeigte Werbung stetig passender auf die jeweiligen Bedürfnisse? Derartige Gedanken sind keine erstaunlichen, wenn man bedenkt, welches Vertrauen wir dem Internet mittlerweile schenken.
    Doch setzt man sich kritisch mit der Thematik auseinander, zeigt sich, dass viele Firmen keine positive Intention verfolgen. Es gilt in den meisten Fällen: Wenn es dich nichts kostet, bist du das Produkt. Durch die Verwendung individueller Benutzerdaten als Mittel der gezielten Manipulation, wie es sich beispielsweise aktuell an der amerikanischen Präsidentschaftswahl beobachten lässt, der von der medialen Präsenz wirkungsreicher Personen des öffentlichen Lebens geprägt war, können große Konzerne bestimmte politische Inhalte verbreiten oder eindämmen, sodass der Meinungsbildungsprozess stark beeinträchtigt werden kann. Bereits im Jahr 2012 griff die Partei Barack Obamas auf Big-Data-Analysen zurück, da sie die verfügbaren Wählerverzeichnisse, die viele Daten enthielten, um weitere Marketing- und Lifestyle-Daten von Unternehmen erweiterten. So konnte der Wahlkampf durch genaue Angaben über die Wählerschaft maßgeblich beeinflusst werden. Da sich das Prinzip als durchaus hilfreich erwies, findet es auch heute noch Gebrauch, jüngst in Anbetracht der diesjährigen Wahl des amerikanischen Präsidenten Donald Trump. Abgesehen davon, welche Folgen dies für die Demokratie mit sich bringt, signalisiert diese Entwicklung den ständigen Eingriff in unsere Privatsphäre, dem wir wohl oder übel ausgesetzt sind. Denn selbst wenn wir uns von dem Internet generell distanzieren, indem wir keine Konten auf Plattformen der sozialen Medien anlegen oder allgemein auf eine Aktivität online verzichten, sind unsere Daten nicht sicher. Wenn nämlich unsere Mitmenschen im Internet unterwegs sind, kommt es häufig dazu, dass sie auch Informationen über ihre Mitmenschen an Dritte weitergeben, was natürlich auch in indirekter Form auftreten kann. Dennoch hinterlässt diese Aktivität ihre Spuren, die immer weiter an unserer doch so geschätzten Privatsphäre kratzen. Forscher kündigten im Zuge der Post-Privacy-Bewegung bereits das Ende unserer Privatsphäre an, da sie es nicht für realistisch halten, dass jegliche Art von Datenschutz in der heutigen modernen Gesellschaft noch wirksam ist.

    Nichtsdestotrotz ist es meines Erachtens nach schlussendlich essentiell, an den Datenschutzverordnungen zu feilen, allerdings bedarf es für mein Empfinden besonders der intensiven Aufklärung der Nutzer. Diese sollten in der Lage sein, selbstständig einschätzen zu können, was sie tagtäglich über sich preisgeben, um schließlich abzuwägen, welche Einblicke und damit auch Zugriffe sie gewähren möchten und welche wiederum nicht. Momentan handelt es sich für mich eher um eine Fremdsteuerung, der sich die breite Masse aufgrund ihres fehlenden Wissensstandes bereitwillig unterwirft. Die Transparenz sollte wieder an Priorität gewinnen, damit dem Verbraucher eine höhere Sicherheit im Bezug auf die Datenverarbeitung gewährleistet werden kann. Die Politik jedoch darf sich hierbei nicht aus der Verantwortung ziehen, sondern sollte sich vielmehr aktiv dafür einsetzen, dass unsere Daten nicht dem Zufall überlassen werden. Zwar wurde das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) erst im Mai diesen Jahres reformiert, allerdings bedeutet dies nicht, dass bereits alle Lücken geschlossen sind. Der digitale Fortschritt wird uns noch lange begleiten (z.B. künstliche Intelligenz) und neben der unzähligen Vorteile geht damit zwangsläufig auch die Konfrontation mit seinen Tücken einher. Umso wichtiger ist es nun, dass sich sowohl jeder Einzelne als auch die Politik sich dieser Herausforderung annimmt. Je länger wir warten, desto mehr weiß das Internet. Und bevor uns die Digitalisierung zum Verhängnis wird, sollten wir aktiv werden.

  28. Geht unsere Privatsphäre in unserer digitalen Welt verloren? Egal ob beim Videos schauen, Posten von Bildern, online-shopping oder Installieren von Apps überall fordert das Internet persönliche Daten. In unserer zunehmenden digitalisierten Welt ist der Schutz unserer Privatsphäre gefährdet. Doch was versteht man unter Privatsphäre? Privatsphäre ist ein wichtiger Wert, den viele nicht genügend zu schätzen wissen. Unter Privatsphäre versteht man einen geschützten Ort, indem jeder unabhängig und ohne Zwang frei agieren kann. Das Selbstbestimmungsrecht und die Anonymität sind dabei eng mit der Privatsphäre verknüpft. In Deutschland wird die Privatsphäre durch das Grundgesetz geschützt.
    Die Digitalisierung hat viele Vorteile gebracht, darunter den schnellen Zugang zu Informationen, die Vernetzung von Menschen oder das effizientere Arbeiten. Doch dies hat unvermeidlich dazu geführt, dass persönliche Daten in einem sehr großen Ausmaß gesammelt, gespeichert und analysiert werden. Big Date zum Beispiel beobachtet Internetnutzer permanent und wertet so das Onlineverhalten jedes einzelnen aus. In erster Linie ist die Verantwortung rund um den Datenschutz bei jedem Nutzer selbst, denn schlussendlich geht es um seine persönlichen Daten. Natürlich sollte jeder Nutzer darauf achten seine eigene Privatsphäre zu schützen, indem er bewusster entscheidet, was er von sich preisgeben will. Alle Nutzer könnten einfach als ersten Schritt ihre Datenschutzeinstellungen überprüfen und vorsichtiger mit persönlichen Daten im Internet umgehen. Trotz dessen sind sich wahrscheinlich viele Internetbenutzer gar nicht bewusst, dass das Internet ihre persönlichen Daten verbindlich speichert und teilweise auch verwendet. Darum sollte es auch mehr gesetzlichen Datenschutz gegeben. Bildung und Aufklärung über den Datenschutz im Internet sind entscheidend, um ein Bewusstsein für die Bedeutung der Privatsphäre zu schaffen. Nur wenn jeder Nutzer weiß, was mit seinen Daten passiert, wird er dementsprechend vorsichtiger handeln und mehr Wert auf Datenschutz legen. Dementsprechend sollte es aber auch mehr Möglichkeiten geben seine eigene Privatsphäre im Internet zu schützen. Beispielsweise indem die Anonymität sichergestellt wird oder es Virenschutzprogramme gibt. Da viele Nutzer aber unwissend sind könnten gesetzliche Richtlinien dafür sorgen, dass die Privatsphäre von jedem geschützt wird. Doch somit könnten Nutzer vielleicht nicht mehr frei entscheiden, ob sie Dinge von sich preisgeben.
    Man bräuchte also letztendlich eine Balance zwischen gesetzlichen Richtlinien, Aufklärung und eigner Verantwortung, um die Privatsphäre auch in Zukunft in einer solchen digitalen Welt weiter zu schützen.

  29. Unsere digitale Welt bietet zahllose Chancen und dabei auch Unmengen an Daten. Fast jede Aktivität im Netz wird erfasst, analysiert und oft ohne unser Wissen weiterverwendet. Allein den Nutzer die Verantwortung für den Schutz ihrer Privatsphäre zu übertragen, greift zu kurz. Selbst wer im Netz sorgsam agiert, stößt an die Grenzen des Möglichen, da viele Plattformen und Apps personenbezogene Daten als Bedingung für ihre Nutzung fordern. Zudem arbeiten etliche Unternehmen mit sogenannten „Dark Patterns“, die Menschen subtil manipulieren, mehr Informationen preiszugeben, als sie eigentlich möchten.
    Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat in Europa wichtige Impulse gesetzt und den Schutz persönlicher Daten gestärkt. Doch das allein genügt nicht. Was wir brauchen, sind präzisere Regeln und strengere Auflagen für Unternehmen, die Daten sammeln und weitergeben. Vor allem auf globaler Ebene muss die Gesetzgebung schärfer gefasst werden, um Nutzerdaten wirksam zu schützen und Transparenz zu gewährleisten. Datenschutz sollte jedoch nicht nur durch Gesetze, sondern auch durch gezielte Aufklärung unterstützt werden. Staat und Unternehmen stehen in der Verantwortung, den Menschen eine faire und transparente digitale Umgebung zu bieten, in der Privatsphäre die Regel und nicht die Ausnahme ist. Nur so kann das Internet für alle ein sicherer Raum bleiben.

  30. Privatsphäre- ein für uns selbstverständliches Privileg. Sie schützt uns vor Gefahren und lässt uns unseren eigenen „Raum“, in welchem wir uns frei entfalten können. Vor allem im Internet spielt die Privatsphäre eine bedeutende Rolle. Nicht umsonst sollte man daher für den eigenen Datenschutz auf verschiedene Regeln achten. Die meiner Meinung nach wichtigsten Regeln sind, dass man nicht zu viel von sich selbst im Internet preisgeben sollte; dass man keine Akzeptanz für Datenmissbrauch zeigen sollte; und, dass man aufpassen sollte welche Inhalte man sich im Internet ansieht. All diese und noch viele weitere Regeln tragen dazu bei, dass man sich möglichst sicher in der digitalen Welt aufhalten kann. Das Problem ist jedoch, dass obwohl man sich an Regeln hält, sich die Privatsphäre nach und nach durch die voranschreitende Digitalisierung verringert. Den meisten Internetnutzern ist dieser Vorgang erst gar nicht bewusst, da er oftmals ganz unscheinbar verläuft. Ein großer Nachteil der Digitalisierung verbirgt sich somit an den sogenannten „Cookies“. Sie erscheinen auf einer Internetseite und stellen uns die Frage, ob wir sie „zulassen“ wollen. Nun, da die Mehrheit der Nutzer nicht einmal weiß, um was es sich dabei handelt, drücken sie auf „zulassen“. Automatisch speichern die Textdateien jegliche Aktivitäten, persönliche Daten und vieles mehr. Dies führt wiederrum dazu, dass wir personalisierte Werbung erhalten. – eigentlich ganz geschickt, könnte man meinen…Anzeigen, die detailliert zu mir passen und meine Einkäufe erleichtern. Doch es endet nicht mit Werbung, sondern geht noch viel weiter. Beispielsweise gelangen Unternehmen auf diese Weise sogar an Daten von Menschen, die selbst gar nicht im Internet aktiv sind. Möglich wird das nämlich über das Freigeben von Adressbüchern in Apps wie Facebook oder Instagram. Folgernd kann die eigene Privatsphäre und die damit verbundene Intimität stark geschädigt werden.
    Schlussendlich ist klar zu urteilen, dass unser digitales Leben nicht ganz so sicher ist, wie es zu scheinen vermag. Zwar könnte man einwenden, dass den Nutzern die Entscheidung zur Datenfreigabe selbst überlassen wird. Doch wenn man mal etwas genauer darüber nachdenkt, was für ein enormer Zeitaufwand es wäre, die Nutzungsbedingungen nachzulesen, kann man sich dies zeitlich nicht leisten. Somit wäre in Zukunft besser, wenn es eine bessere Aufklärung über den Datenmissbrauch im Internet geben würde. In allen Fällen liegt die Entscheidung aber bei den Personen selbst, ob sie ihre Daten freigeben oder für sich behalten wollen.

  31. Im digitalen Zeitalter stellt der Schutz der Privatsphäre eine bedeutende ethische Herausforderung dar. Unser Leben verlagert sich immer mehr in den digitalen Raum, der zunehmend unseren Alltag bestimmt. Dabei werden immer mehr persönliche Daten im Internet geteilt und ausgewertet. Dies führt zu einem Spannungsfeld zwischen dem Privaten und dem Öffentlichen, da immer mehr persönliche Informationen öffentlich zugänglich und analysierbar werden.
    Die Auswertung dieser Daten betrifft verschiedene Aspekte der Privatsphäre, wie etwa Intimität, Anonymität und die Kontrolle über die eigenen Daten. Gleichzeitig wird die Sichtbarkeit der Menschen im Netz größer, da fast jedes digitale Gerät Spuren hinterlässt. Durch sogenannte „Big Data“ können Unternehmen und Institutionen das Online-Verhalten von Nutzern detailliert auswerten, was auch deren Verhalten beeinflussen kann. Die digitale Vernetzung bietet zwar Chancen, wie etwa die individuelle Anpassung von Produkten, bringt aber auch Risiken mit sich. Ein großer Nachteil besteht darin, dass Menschen die Kontrolle über ihre eigenen Daten verlieren könnten, was zu einer Fremdbestimmung führen kann.

    In diesem Kontext stellt sich die Frage: „Sollte mehr Privatsphäre durch strengere gesetzliche Datenschutzregelungen erreicht werden, oder liegt die Verantwortung eher bei den Nutzern selbst?“ Dieser Frage möchte ich im Folgenden nachgehen.
    Einerseits gibt es viele, die der Meinung sind, dass gesetzliche Datenschutzregelungen notwendig sind. Viele Nutzer sind sich nicht darüber im Klaren, wie viele persönliche Daten sie täglich preisgeben und welche Folgen es haben könnte, wenn sie ihre Privatsphäre aufgeben. Ein staatlicher Schutz könnte dabei helfen, die Privatsphäre jedes Einzelnen zu wahren. Ohne eine gesetzliche Grundlage könnten Unternehmen in die Grundrechte der Bürger eingreifen. Der Staat hätte daher die Aufgabe, die Rechte der Bürger zu schützen und Missbrauch durch Datenanalyse zu verhindern. Ohne Regelungen könnte es leicht zu einer Manipulation oder einem Missbrauch von Daten kommen. Ein gesetzlicher Datenschutz würde hier als Schutzmechanismus dienen.
    Auf der anderen Seite argumentieren viele, dass die Verantwortung für den Schutz der eigenen Privatsphäre bei den Nutzern liegt. Eine gesetzliche Regelung könnte die individuelle Entscheidungsfreiheit einschränken und die persönliche Freiheit der Nutzer beeinträchtigen. Nutzer sollten selbst darüber entscheiden können, welche Daten sie teilen und wie sie ihre Privatsphäre schützen. Jeder Mensch hat ein individuelles Bedürfnis nach Privatsphäre, das sich je nach Lebenssituation unterscheidet. Zudem könnten strikte Datenschutzgesetze Innovationen behindern, was vor allem Unternehmen negativ beeinflussen würde.

    Es ist jedoch praktisch unmöglich, sich vollständig vor der Sammlung von Daten zu schützen, ohne sich von der digitalen Welt völlig abzuschotten. Doch wie kann man sich in einer so vernetzten Welt schützen? Und wie kann die Privatsphäre gewahrt bleiben, ohne dabei die demokratischen Grundwerte zu gefährden? Diese Fragen sind schwer zu beantworten und lassen sich nicht einfach lösen. Dennoch muss der Schutz der Privatsphäre ernst genommen werden. Meiner Meinung nach ist ein gesetzlicher Datenschutz unerlässlich, um den Risiken von Manipulation und Datenmissbrauch entgegenzuwirken. Dies würde das Vertrauen der Menschen in das Internet stärken und gleichzeitig ihre Rechte schützen.

  32. In der heutigen digitalisierten Gesellschaft haben wir die Wahl die Fähigkeiten der Technologie zu nutzen und der individuellen Freiheit.Die Erfassung und ausreichende Verarbeitung der Daten- sei es durch soziale Netzwerke , das anscheinend allwissende Internet oder Videos – können einen zu einer durchschaubaren Person machen. Wer sorgt also für den Schutz unserer Privatsphäre und wie tun sie dies?
    Es ist offensichtlich,dass Datenschutz gesetzlich geregelt werden muss, da sonst das Motiv fehlt,um sicherzustellen,dass Nutzerdaten von Unternehmen oder Plattformen geschützt werden.Man muss weitaus mehr machen als die Verantwortung nur auf den Nutzer abzuwälzen,denn keiner ist so wirklich in der Lage die im Hintergrund gesammelten Infos und deren Verwendung zu überblicken.Meine Meinung nach sollten die Gesetze in der Tat eine Grenze für den Schutz des individuellen Rechts auf Privatsphäre setzen.Da es aber für große Firmen und Organisationen im Ausland liegen,in dem andere Regeln gelten, bringt dies nicht wirklich viel.Deshalb denke ich,dass es von entscheidender Bedeutung ist,dass die Gesellschaft eine digitale Medienkompetenz fördert, die ein Bewusstsein für Risiken und Schutzmaßnahmen schafft.Die Hauptverantwortung sich zu schützen liegt also beim Nutzer.
    Ohne die Kombination aus gesetzlichem Rahmen und den persönlichen Kompetenzen kann es passieren,dass unsere Freiheit durch die ständige Überwachung eingeschränkt wird.Ethik in der digitalen Welt sollte daher nicht nur als Verantwortung des Staats sondern vor allem der eigenen Verantwortung verstanden werden.

  33. In der heutigen digitalisierten Gesellschaft haben wir die Wahl die Fähigkeiten der Technologie zu nutzen und der individuellen Freiheit.Die Erfassung und ausreichende Verarbeitung der Daten- sei es durch soziale Netzwerke , das anscheinend allwissende Internet oder Videos – können einen zu einer leeren Person machen. Wer sorgt also für den Schutz unserer Privatsphäre und wie tun sie dies?
    Es ist offensichtlich,dass Datenschutz gesetzlich geregelt werden muss, da sonst das Motiv fehlt,um sicherzustellen,dass Nutzerdaten von Unternehmen oder Plattformen geschützt werden.Man muss weitaus mehr machen als die Verantwortung nur auf den Nutzer abzuwälzen,denn keiner ist so wirklich in der Lage die im Hintergrund gesammelten Infos und deren Verwendung zu überblicken.Meine Meinung nach sollten die Gesetze in der Tat eine Grenze für den Schutz des individuellen Rechts auf Privatsphäre setzen.Da es aber für große Firmen und Organisationen im Ausland liegen,in dem andere Regeln gelten, bringt dies nicht wirklich viel.Deshalb denke ich,dass es von entscheidender Bedeutung ist,dass die Gesellschaft eine digitale Medienkompetenz fördert, die ein Bewusstsein für Risiken und Schutzmaßnahmen schafft.Die Hauptverantwortung sich zu schützen liegt also beim Nutzer.
    Ohne die Kombination aus gesetzlichem Rahmen und den persönlichen Kompetenzen kann es passieren,dass unsere Freiheit durch die ständige Überwachung eingeschränkt wird.Ethik in der digitalen Welt sollte daher nicht nur als Verantwortung des Staats sondern vor allem der eigenen Verantwortung verstanden werden.

  34. soziemlich jede website will inzwischen, dass man cookies akzeptiert. oftmals bemerkren wir es gar nicht, wenn das internet über cookies oder weitere wege unsere daten sammelt. ist es wirklich ethisch korrekt, dass wir keine andere wahl haben als insere daten zur freien Verfügung zu stellen? schliesslivh gibt es ja kaum andere möglichkeiten. fast jede website nimmt unsere daten inzwischen auf. aber was ist Privatsphäre überhaupt genau? Privatsfähre hat viele Seiten, doch allgemein kann man sagen, dass wenn man in einem geschützten Raum unabhängig von Beeinflussung anderer agieren und ohne Zwänge frei nachdenken und sich eine eigene Meinung bilden kann, sich in der Privatsphäre befindet. Meiner Meinung nach, hat jeder ein Recht auf diese Privatsphäre und Datenschutz sollte definitiv mehr ausgeprägt werden in zukunft.
    Zum einen mehr Aufklärung an die Benutzer, die oftmals gar nicht wissen, wie viele Daten wirklich genommen werden und aber noch wichtiger eine Überarbeitung der Datenschutz Maßnahmen, damit wir auch überhaupt eine andere Wahl haben als all unsere Daten abzugeben

  35. In einer Welt mit einer immer weiter voranschreitenden Digitalisierung arbeiten wir immer mehr mit digitalen Mitteln und Möglichkeiten und bauen sie in unser berufliches oder privates Leben ein. Ob diese technologischen Lösungen als zweckvolle Mittel verwendet werden, wie z.B. MS Office, Google Workspace, etc., oder nicht ist die persönliche Entscheidung eines jeden selbst. Häufig fällt die Auswahl von digitalen Plattformen auch auf Mittel wie Netflix oder Spotify, welche in erster Linie meist rein der Unterhaltung dienen.

    Mit immer mehr Nutzung des Internets greifen wir immer mehr auf Plattformen und Netzwerke zurück wie z.B. soziale Medien. Diese kostenlosen Angebote sind für unsere Privatsphäre und dem Schutz unserer Daten am gefährlichsten. Ihre einzige Art der Finanzierung besteht aus Werbeanzeigen, um eine kostenlose Nutzbarkeit für jeden zu garantieren. Diese Werbeanzeigen, genauso wie der geschaltete Inhalt auf den Plattformen wird den Nutzern nicht nach Zufallsprinzip vorgeschlagen. Es handelt sich bei den Unternehmen um spezielle adaptive Algorithmen. Diese dokumentieren jede Interaktion eines Nutzers mit der sozialen Plattform, also wann und zu welcher Zeit er die App des Anbieters besucht, welche Inhalte er sich wie lange anschaut, liket oder kommentiert oder welche mit seinen Freunden geteilt werden. Diese Datensammlung wird dadurch legitimiert, dass Nutzer den Nutzungsbedingungen einer jeden Plattform bestimmen müssen, und dazu gezwungen werden ein Nutzerkonto anzulegen, um auf die Inhalte der Plattform zuzugreifen. Die Algorithmen analysieren anhand der gesammelten Daten, welche Interessen der Nutzer teilt, und zwingen ihm dann anhand dessen Inhalte und vor allem Werbung auf, welche auf seiner Startseite erscheinen.

    Gegen diese Verletzung der Privatsphäre kommen Nutzer nicht auf. Soziale Medien und andere datensammelnde Online-Angebote haben sich in unserer Gesellschaft etabliert und werden von den meisten genutzt. Es haben sich Monopole an Unternehmen gebildet, wobei es dann unter Jugendlichen und Erwachsenen komisch und abnormal wirkt, wenn man denn kein Konto auf genannten Plattformen hat oder sich weigert, diese zu benutzen. Daher bedarf es unbedingt an Gesetzen und Regularien, welche diese Verstöße unterbinden. Es gibt bereits EU-Richtlinien, die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), welche unbedingt weiter ausgebaut werden müssen. Denn aktuell lassen sie noch solche Verstöße zu.

    Viel mehr fällt aber die Eigenverantwortung ins Gewicht. Viel gefährlicher ist nämlich nicht, dass ein Algorithmus einer Plattform unsere Interessen kennt, sondern welche privaten Inhalte wir von uns selbst teilen, wie Adresse, Selfies, private Informationen, etc. Jeder hat die Möglichkeit mit ein bisschen Skepsis und kritischem Verstand die gesellschaftlichen Normen immer mehr Bilder von sich selbst zu veröffentlichen abzulehnen und nach Bedarf so wenig private Angaben über sich selbst im Internet zu machen wie möglich.

    Daher denke ich, es liegt in seiner eigenen Verantwortung eines jeden Menschen, sein Recht auf Privatsphäre nach Bedarf zu schützen und eigenständig zu denken, was genau er für Kompromisse im Internet eingeht.

  36. Avatar von Nils Vollmer
    Nils Vollmer

    Die zunehmende Verwendung von digitalen Medien führt zu einer zunehmenden Auseinandersetzung von Datenschutz und Privatsphäre. Denn soziale Netzwerke sammeln meist viele Informationen über private Interessen oder Vorlieben. Aber auch weitere Onlineplattformen wie zum Beispiel Amazon untersuchen die Gewohnheiten ihrer Konsumenten um gezielt Werbung schalten zu können. Denn die Unternehmen erhoffen sich durch die Auswertung der persönlichen Daten einen hören wirtschaftlichen Erfolg. Jedoch fühlt sich die Öffentlichkeit größtenteils nicht wohl, wenn ihre Privatsphäre auf diese Art verletzt wird. Aus diesem Grund argumentieren Einige, dass nur die Regierung durch das stärkere Einsetzen von Maßnahmen den Datenschutz der Verbraucher sicherstellen kann. So könnten Unternehmen durch das strikte Einhalten von Gesetzen verpflichtet werden die Auswertung von persönliche Daten zu unterlassen. Oder nur durch eine explizite Zustimmung seitens der Konsumenten diese Art der Marktforschung zu betreiben. Des weiteren könnten die Verstöße dieser spezifischen Verletzung der Privatsphäre strenger und besser geahndet werden.
    Andererseits betonen Anhänger eines weiteren Standpunkts die Wichtigkeit der Eigenverantwortung der Nutzer. Denn der Staat sollte nicht den freien Informationsfluss im Internet beeinflussen. Dabei steht die Aufklärung und Bildung hinsichtlich der korrekten Nutzung sozialer Medien, etc. im Mittelpunkt. Dadurch kann jeder individuell seinen Datenschutz kontrollieren.
    Meiner Meinung nach ist es wichtig sich um seinen Datenschutz zu sorgen. Die beiden genannten Methoden sind essenziell um den Missbrauch persönlicher Daten in Grenzen zu halten. Die Regierung könnte durch die Erlassung von angemessenen Gesetzen einen Vorteilhaften Rahmen schaffen. Um den Schutz der Privatsphäre der Individuen in der digitalen Welt weiter zu optimieren muss die Gesellschaft eine gewisse Bereitschaft zur Unterstützung von diesem Prozess mitbringen. Durch die Integration der Nutzer könnte zusätzlich die Fähigkeit des verantwortungsvollem Umgang gefördert werden.

  37. Die Hauptverantwortung für den Schutz unserer Privatsphäre liegt beim Staat und uns selber. Da heutzutage unsere Daten als Währung genutzt wird kann dies mit Gesetzen verhindert werden. Denn wenn man auf seine Privatsphäre besteht erfordert das oft Einschränkungen bei allem möglichen. Auch Plattformen wie Instagram oder Google sammeln dauernd Daten und nutzen komplexe Cookie-Technologien, um unser Verhalten zu verfolgen. Durch das hervorheben der Zustimmung und das Verstecken zur Beschränkung von zum Beispiel Cookies führt das zur einer Vernachlässigung der Privatsphäre der Nutzer. Deshalb finde ich es wichtig, dass der Gesetzgeber einschreitet, um die Privatsphäre jedes Einzelnen zu schützen. Social-Media-Dienste und Unternehmen sollten verpflichtet werden, ausführlich über ihre Datensammlung und -verwendung zu informieren. Auch bräuchte man strengere Gesetze gegen den missbrauch von Daten der Nutzer durch zum Beispiel einer Pflicht der Datenvernichtung oder Strafen. Natürlich haben auch die Nutzer eine Verantwortung zur Sicherung ihrer Privatsphäre. Durch eine bessere Aufklärung von den Risiken der Datenpreisgabe im Internet, wird dazu beitragen die Privatsphäre zu stärken. Auch das kritische hinterfragen dieser Praktiken ist wichtig und führt vielleicht auch zu einer besseren Privatsphäre.
    Insgesamt kann man sagen das sowohl Datenschutz Gesetze als auch die individuelle Verantwortung wichtig ist für die eigene Privatsphäre. Durch die Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen der Plattformen kann man die Privatsphäre im Internet schützen und Missbrauch verhindern. Gleichzeitig aber müssen die Nutzer auch dazu befähigt sein aktiv Entscheidungen über ihre Daten zu bestimmen und ihre Privatsphäre zu verteidigen. Nur durch die gemeinsame Arbeit mit Gesetzgeber, Unternehmen und Nutzern können wir sicherstellen, dass unsere digitale Privatsphäre respektiert und geschützt wird.

  38. Die Privatsphäre gibt es eigentlich schon immer. Doch heutzutage steht sie unter einem ganz anderen Stern wie in der Zeit, als die Digitalisierung noch nicht so weit vorangeschritten war. Viele sprechen sogar schon vom Ende der Privatsphäre. Denn, wenn wir uns das Thema:,,Privatsphäre im Netz“ mal genauer anschauen, sehen wir eigentlich gleich ein klares Ergebnis. Im Netz existiert so gut wie keine Privatsphäre. Wir stehen ständig unter Beobachtung und unser Online-Verhalten wird genau dokumentiert und anschließend ausgewertet. Doch warum überhaupt? Durch die ständige Beobachtung kann der Input, den wir durch das Internet bekommen, genau auf uns zugeschnitten werden. Was geben wir in die Suchmaschine ein? Mit wem haben wir Kontakt? Was kaufen wir? So lernt das Netz uns kennen und kann uns gezielt dazu verleiten, beispielsweise etwas zu kaufen. Natürlich können wir uns aus dem Internet zurückziehen und so versuchen, nicht in die Fänge dieser Spionage zu geraten, aber auch das funktioniert nicht so ganz. Denn auch in der Öffentlichkeit können wir beobachtet und beeinflusst werden, sei es durch Videokameras mit Gesichtserkennung, die Zahlung mit der Kreditkarte oder Werbung, die ganz zufällig genau zu dem passt, was wir letztes Mal an unsere Freunde geschickt haben. Wie man also ganz eindeutig erkennt, entwickelt sich die Privatsphäre in die falsche Richtung. Denn der Preis, den wir für eine digitalisierte Welt zahlen, ist eindeutig zu hoch. Unsere persönliche Freiheit wird eingeschränkt und das darf auf keinen Fall so weitergehen. Niemand kann mehr kontrollieren, wer was über ihn weiß und was mit den erhobenen Daten passiert. So wird unsere eigene Handlungs- und Entscheidungsfreiheit eingeschränkt. Und wir wollen natürlich unsere Freiheit, trotz der Entwicklung des Digitalen. Wir wollen die Freiheit selbst entscheiden zu können, was wir preisgeben und was nicht. Wir wollen unser Kaufverhalten selbst kontrollieren und wir wollen uns einfach aus dem Internet ausloggen können, ohne dann bei dem nächsten Schritt in die Öffentlichkeit wieder beobachtet zu werden. Natürlich kann man damit argumentieren, dass eine Privatsphäre, wie es sie früher gab, in der heutigen Zeit, im Zuge der Digitalisierung, nicht möglich ist, aber dann sollte man sich vielleicht mal Gedanken machen, wie weit man die Digitalisierung voranschreiten lassen sollte. Denn ,,Privat“ heißt nun mal, dass wir für uns alleine und abgesondert sind, also getrennt von der öffentlichen Sphäre. Und etwas Privates zu haben ist wichtig: sowohl für unsere Entwicklung, als auch für den emotionalen Ausgleich. Also lasst euch nicht zu sehr beeinflussen und denkt daran, dass ihr immer unter Beobachtung steht, wenn ihr im Internet unterwegs seid.

  39. Seit das Internet 1993 für jede Privatperson öffentlich zugänglich wurde, entwickelt es sich rasend schnell. Jedes Jahr scheinen neue Soziale Netzwerke, neue Funktionen und neue Hilfeleistungen für jeden Bereich des menschlichen Alltags aus dem Boden zu schießen. Und es wirkt so, als würde mit jeder kleinen Neuheit unsere Privatsphäre immer mehr an Bedeutung verlieren.
    Dem Menschen scheint ein natürlicher Drang zur Selbstdarstellung und auch Selbstinszenierung zugrunde zu liegen. Von unserem heutigen Mittagessen bis hin zu unserem politischem Weltbild- alles möchten wir der Welt mitteilen. Und genauso gerne wie wir unser Privatleben mit anderen teilen, erfahren wir auch Details aus dem anderer Personen. Privatsphäre scheint dabei zweitrangig zu sein. Ist es doch im Moment viel wichtiger, dieses süße Bild meines Babys in der Badewanne zu posten. Die Konsequenzen der ersten Elternblogger-Generationen sind bereits heute sichtbar. Mittlerweile Erwachsene, die berichten, wie die von ihren Eltern in ihrer Kindheit veröffentlichten Videos und Foto zu Mobbing in der Schule oder sogar zu Schwierigkeiten, einen Job zu finden, führten. Wie diese sie heute noch auf Schritt und Tritt verfolgen. Wir legen also nicht nur unser persönliches Privatleben für die Allgemeinheit offen, sondern auch das anderer, die das möglicherweise gar nicht möchten, die womöglich noch zu jung sind, um für ihre eigene Privatsphäre einzustehen. Ist also, vor allem um diese Dritten zu schützen, ein verschärfter gesetzlicher Datenschutz von Nöten?
    Doch selbst, wenn man nicht in den Sozialen Medien aktiv ist, kann man seine eigene Privatsphäre gefährden. Wer liest sich heute noch die Nutzungsbedingungen seiner Apps durch? Wer klickt nicht bei jeder Internetseite einfach auf „Alle annehmen“, wenn wieder das Fenster mit den Cookies auf dem Bildschirm erscheint? Und wem ist beim alltäglichen Surfen im World Wide Web wirklich bewusst, dass jede Suchanfrage, jede gesendete Nachricht, jedes Bild, kurz alle noch so irrelevant scheinenden Daten gespeichert und auch verwendet werden? „Ist doch egal“, könnte man denken, „dann wird mir halt ein bisschen mehr Werbung angezeigt, na und? Ich kann sie ja einfach ignorieren.“ Nur ist das Internet genauso wie beim Speichern der Daten auch bei der Verwendung dieser sehr subtil. Und durch die vielen Daten, mit dem wir die Webseiten und Apps füttern, können sie uns immer personalisiertere Werbung anzeigen. Sie folgern an den Videos und sonstigen Beiträgen, die wir liken, den Suchbegriffen, die wir googeln und auch an den Fotos in unserer Galerie, welche Interessen wir haben und teilt uns damit in Interessengruppen ein, denen dann auf sie passende Werbung ausgespielt wird. Das Immer-wieder-anzeigen dieser Werbung regt dann subtil unser Konsumverhalten an. Laut dem Video „Quarks & Co – Datensammler im Internet“ konnte ein amerikanischer Datensammler bereits durch Auslesen von Kundenkarten feststellen, wie viele Nutzer, die etwas gekauft hatten, dies zuvor auf Facebook gesehen hatten. Und da das Video bereits 11 Jahre her ist, haben sich die Techniken der Datensammler seitdem vermutlich schon stark weiter entwickelt.
    Daher stellt sich die Frage, ob der Datenschutz gesetzlich verschärft werden sollte oder ob die Nutzer doch eher selbst für ihre Privatsphäre verantwortlich sind. Man könnte argumentieren, dass wir in einer Demokratie leben und daher die Freiheit haben sollten, selbst darüber zu entscheiden, wie viel wir von uns preisgeben wollen. Jedoch kann nur der über etwas entscheiden, der auch darüber Bescheid weiß und vielen ist schlichtweg nicht klar, wie durchsichtig sie in der digitalen Welt wirklich sind. Meiner Meinung nach sollte vor allem das Verbreiten von Daten anderer, wie zum Beispiel seine Kindern, besser verhindert werden, da damit die Persönlichkeitsrechte dieser Menschen beschnitten werden. Bei dem Datenschutz der eigenen Person sehe ich eine bessere Aufklärung über die Gefahren des Internets als sinnvoller an. In der Schule wird kaum Bewusstsein für dieses Thema geschaffen. Dabei wäre dies der Ort um die Menschen schon frühzeitig auf die verschiedenen Arten und Weisen, wie Datensammler an unsere Daten kommen, zu sensibilisieren. Ich denke nämlich, dass, wenn den Menschen die Macht ihrer Daten mehr bewusst wird, mehr gesetzlicher Datenschutz gar nicht mehr nötig ist.

  40. Was bedeutet Datenschutz eigentlich? Datenschutz bedeutet per Definition den Schutz des Bürgers vor Beeinträchtigungen seiner Privatsphäre durch unbefugte Erhebung, Speicherung und Weitergabe von Daten, die seine Person betreffen.

    Ich bin der Meinung, dass der Staat die Grundlagen, des Datenschutzes umfassend und eindeutig regeln muss. Allerdings ist der Bürger keineswegs frei von Verantwortung. Will heißen, der Staat schützt den Bürger durch Gesetze, deren Umsetzung durch die Behörden gewährleistet wird. Der Bürger jedoch hat allerdings das letzte Wort und entscheidet selbst, welche Daten über ihn weitergegeben werden sollen. Ein Beispiel dafür wäre die digitale Krankenakte. Die Regierung sollte eine Plattform schaffen, in der es möglich ist, auf sicherem Wege Daten zu übermitteln, der Patient sollte aber aber frei entscheiden können ob, und in welchem Umfang er das möchte. Im Gegenzug muss es aber auch klar sein, dass der Ruf nach immer mehr Datenschutz ad absurdum geführt wird, wenn ich mich im Internet/ in den sozialen Medien bewege, dort freizügig Daten über mich preisgebe und Cookies akzeptiere und dabei ignoriere, dass die Sicherheitsstandards von Facebook, Instagram, TikTok und Co. keineswegs den idealen Sicherheitsbedingungen entsprechen. Meiner Meinung nach muss in den Schulen von Anfang an ein Unterrichtsfach eingeführt werden, indem der Umgang mit Datenschutz gelehrt wird.

    Der Bürger muss wieder lernen, die Verantwortung für sich selbst und seine Daten zu übernehmen.

  41. In der heutigen digitalen Ära sind Privatsphäre und Big Data zentrale Themen. Die Balance zwischen gesetzlichem Datenschutz und individueller Nutzerverantwortung ist entscheidend. Klare Gesetze schaffen Sicherheit und verhindern den Missbrauch von Daten. Gleichzeitig tragen Nutzer eine Verantwortung, bewusst zu entscheiden, welche Informationen sie teilen. Eine informierte Entscheidungsfindung über persönliche Daten ist unerlässlich. Die optimale Lösung besteht in einer synergetischen Verbindung von gesetzlichem Schutz und individueller Verantwortung. Datenschutzgesetze dienen als Leitfaden und Schutzschild, während Nutzer aktiv ihre Privatsphäre schützen und bewusst mit Daten umgehen sollten. Diese ausgewogene Herangehensweise ermöglicht eine effektive Sicherung der Privatsphäre in der digitalen Welt.

  42. Privatsphäre im Internet – gezwungene Öffentlichkeit?

    Heutzutage wird die Privatsphäre aller primär auch vom Dasein im Internet bestimmt, unabhängig ob von Sozialen Medien, in denen man sich bewusst zeigt, oder weiteren Websites, die ständig Daten der Nutzer sammeln und weitergeben. Ist das Verschwinden der Privatsphäre somit unsere Schuld oder liegt es an mangelndem Datenschutz?
    Der Begriff „Privatsphäre“ beinhaltet mehrere Aspekte und kann dadurch auch von jedem Menschen anders interpretiert werden. Zudem gibt es gewissermaßen einen Unterschied zwischen Privatsphäre im echten Leben und Privatsphäre online. Im echten Leben ist sie maßgeblich kontrollierbar und von bewussten Entscheidungen geprägt. Im Internet werden, ob von uns gewollt oder nicht, ständig Daten, z.B. via Cookies, über uns gesammelt und weitergegeben, wodurch u.a. personalisierte Algorithmen uns das präsentieren, was uns angeblich gefallen soll. Das meiste davon geschieht nur durch einen einzigen, für uns kaum mehr merkbaren Klick. Aber trotz dessen, dass es in diesem Sinne eine bewusste Handlung ist, ist das Verbreiten unserer Daten im Internet nicht immer unser Verdienst. Über Freunde und Familie können Spuren von uns im Internet zurückbleiben, dessen wir uns nicht direkt bewusst sind. Die Kontrolle über Privates wird einem beraubt, die Öffentlichkeit wird einem aufgezwungen. Abgesehen davon kann der Schritt zur Öffentlichkeit aber auch eine bewusste Entscheidung sein, wie in den Sozialen Medien. Es ist unsere Entscheidungen hier unseren Namen zu veröffentlichen, es ist unsere Entscheidungen Bilder von uns zu posten und es ist unsere Entscheidungen den Account für alle Menschen sichtbar zu machen.
    Benötigt es nun also mehr gesetzlichen Datenschutz oder ist es die Verantwortung der Nutzer, sich um seine Privatsphäre zu kümmern? Eine klare Antwort ist hier nicht möglich, das Verhalten der Nutzer ist aber maßgeblich entscheidend. Klar ist, dass es tatsächlich mehr gesetzlichen Datenschutz auf verschiedensten Websites oder Apps braucht, da nicht alle Kontrolle hier beim Nutzer liegt. Zu größeren Teilen liegt das Schwinden der Privatsphäre allerdings wieder in der Verantwortung der Menschen selbst, da es hauptsächlich ihre Entscheidung und ihr Leben ist und sie die Folgen davon tragen müssen.

  43. Datenschutz im Internet
    Ein großes Thema der heutigen Zeit ist zweifelsohne Datenschutz. Das Thema hat eine ständige Präsenz und steht häufig im Zentrum von Diskussionen. Gerade auf digitalen Medien wird das Thema häufig behandelt und genau um diese digitalen Medien geht es. Jede Website die man anklickt, auch Google, und selbst der Browser des Vertrauens, erheben dauerhaft Daten von uns. „Das Internet“ merkt sich alles was wir uns anschauen, womit wir unsere Zeit verbringen, wo wir uns herumtreiben, was wir kaufen und noch vieles mehr. Unsere, als Selbstverständlich angesehene, Privatsphäre ist im Internet stark gefährdet.
    Jeder kennt es; man öffnet eine Seite und klickt fast wie ein Reflex ein kleines Pop-Up-Fenster weg. Diese „Cookie“-Meldung informiert uns lediglich darüber, dass die Seite alle Daten von uns sammelt auf die sie zugreifen kann. Die von uns gesammelten Daten werden weiterverkauft und sogenannte Algorithmen versuchen uns nach unseren Verhaltensmustern bestimmten Gruppen von Personen zuzuordnen, um dadurch herauszufinden was wir mögen könnten. Ganz nach dem Prinzip „Anderen gefällt auch:“ oder „wird oft zusammen gekauft:“ wie man es von Seiten wie beispielsweise Amazon kennt wird uns nun „personalisierte Werbung“ vorgeschlagen, die uns häufig mehr zum Kauf verleitet als es reguläre Werbung tun würde. Bei einer Website – kein Problem mag man denken. Denkt man nun aber an die zahlreichen Websites die wir täglich nutzen und Social Media-Accounts merkt man, dass es nur wenig über uns gibt was Algorithmen nicht bekannt wäre.
    Sollte es also mehr gesetzlich festgelegten Datenschutz geben?
    Dafür würde sprechen, dass es keinen demokratischen Grundsätzen entspricht so durchleuchtet zu werden. Auch wird jeder einzelne in seiner Privatsphäre verletzt indem so viele Daten über uns gesammelt werden.
    Man sollte also durchaus eindeutiger auf das Sammeln von Daten hingewiesen werden. Unter anderem wäre auch eine bessere Aufklärung über Dinge wie Cookies, Big Data und Algorithmen durchaus angebracht. Ist dies jedoch geschehen sehe ich die Verantwortung über das was wir von uns preisgeben dennoch bei uns, denn, so unschön das auch klingen mag, über den Verkauf unserer Daten finanzieren sich Websites.

  44. Die Digitalisierung der Gesellschaft hat tiefgreifende Veränderungen zur Folge, etwas Vergleichbares hat es noch nie gegeben.
    So hat sich mit dem Wandel zum Digitalen auch unsere Sicht auf die Privatsphäre gewandelt. War sie Ende des 19. Jahrhunderts noch ein teures Gut, so ist heutzutage den meisten bewusst: Neben Staaten und Geheimdiensten ist auch vielen Unternehmen unser Name, unser Alter oder unsere Wohnadresse bekannt. Das tatsächliche Ausmaß der Daten von uns, über die die Firmen verfügen, geht jedoch weit darüber hinaus. Sehr weit! Jede Google Suche, jede angeklickte Webseite, jedes gekaufte Produkt und jede geschriebene oder empfangende Online-Nachricht bringt den Unternehmen mehr Daten über uns ein. Cookies, so nennt man die Datenstaubsauger, die uns überall hin folgen und jedes noch so kleine Detail über uns an die dahintersteckenden Unternehmen weiterleiten. Ein Algorithmus teilt uns User in Interessensgruppen ein und je mehr Daten er besitzt, desto passgenauer wird die Werbung, die dann auf unseren Bildschirmen auftaucht. Personalisierte Werbung, wie praktisch! Aber: Unsere Privatsphäre, also unsere Entscheidung, wem wir welche Daten oder Informationen über uns preisgeben, ist dahin.
    Und dabei hat Privatheit ein paar ganz wichtige Funktionen: Sie verhindert, dass wir von anderen manipuliert werden, weil uns der Gegenüber mithilfe sämtlicher persönlicher Daten dominieren könnte; sie macht uns frei von sozialem Druck, sodass wir ohne Erwartungsdruck von außen in Ruhe leben können; Privatheit lässt uns den Spielraum, über Erlebtes selbst nachzudenken und Erfahrungen eigenständig zu reflektieren; und sie gibt uns Entscheidungsfreiheit darüber, was mit unseren Daten geschehen soll und was eben nicht. Doch durch die Digitalisierung geht der Wert und die Anerkennung der Privatsphäre mehr und mehr verloren. Für uns Internetnutzer ist es nahezu unmöglich Informationen über uns nicht preiszugeben. Ein Verzicht auf Digitales ist in unserer Gesellschafft auch keine Option, wenn man bedenkt, wie oft wir das Internet nur für die Arbeit bzw. Schule benötigen.
    Ich bin daher der Ansicht, dass es zum Schutz unserer Privatsphäre mehr gesetzlich geregelte Restriktionen im Netz geben muss, und sehe die Regierung in der Verantwortung, diesen in unserem Land durchzusetzen.

  45. Privatsphäre im Internet: mehr Gesetz oder mehr Selbstbestimmung?**
    Die Digitalisierung hat unsere Gesellschaft tiefgreifend verändert. In immer mehr Bereichen unseres Lebens nutzen wir digitale Technologien. Dies hat auch Auswirkungen auf unsere Privatsphäre. Unsere persönlichen Daten werden online erfasst, gespeichert und ausgewertet.
    Dies ist nicht nur ein Problem für den Einzelnen, sondern auch für die Gesellschaft als Ganzes. Denn Privatsphäre ist ein wichtiger Grundrecht, das uns Schutz vor Diskriminierung, Überwachung und Manipulation bietet.
    In der öffentlichen Debatte wird immer wieder diskutiert, ob mehr gesetzlicher Datenschutz oder mehr Selbstbestimmung der Nutzer:innen die Lösung für das Problem der Privatsphäre im Internet ist.
    • Argumente für mehr gesetzlichen Datenschutz**
    Die Befürworter:innen mehr gesetzlichen Datenschutzes argumentieren, dass die Nutzer:innen selbst oft nicht in der Lage sind, ihre Privatsphäre im Internet zu schützen. Sie sind mit den technischen Möglichkeiten nicht vertraut und wissen nicht, welche Daten sie preisgeben.
    Auch die Unternehmen, die unsere Daten sammeln und verarbeiten, haben ein großes Interesse daran, die Privatsphäre der Nutzer:innen zu untergraben. Denn sie können dadurch ihre Produkte und Dienstleistungen besser personalisieren und damit mehr Umsatz erzielen.
    Deshalb sei es Aufgabe des Staates, die Privatsphäre der Bürger:innen zu schützen. Dies könne durch strengere Datenschutzgesetze erreicht werden.
    • Argumente für mehr Selbstbestimmung der Nutzer:innen**
    Die Befürworter:innen mehr Selbstbestimmung der Nutzer:innen argumentieren, dass die Privatsphäre ein individuelles Gut ist, das jeder selbst schützen sollte.
    Sie verweisen darauf, dass es bereits eine Reihe von Möglichkeiten gibt, die Privatsphäre im Internet zu schützen. So können Nutzer:innen die Privatsphäre-Einstellungen ihrer Geräte und Online-Dienste anpassen.
    Auch gibt es zahlreiche Tools und Dienste, die Nutzer:innen dabei helfen, ihre Spuren im Internet zu verwischen.
    Deshalb sei es Aufgabe der Nutzer:innen, sich mit dem Thema Privatsphäre im Internet auseinanderzusetzen und sich selbst zu schützen.
    **Meiner Meinung nach ist **mehr gesetzlicher Datenschutz** notwendig, um die Privatsphäre im Internet zu schützen.**
    Die Argumente der Befürworter:innen mehr Selbstbestimmung der Nutzer:innen sind zwar nicht unberechtigt. Es ist wichtig, dass sich die Nutzer:innen selbst mit dem Thema Privatsphäre auseinandersetzen und sich selbst schützen.
    Doch die Realität ist, dass die meisten Nutzer:innen nicht in der Lage sind, ihre Privatsphäre im Internet zu schützen. Sie sind mit den technischen Möglichkeiten nicht vertraut und wissen nicht, welche Daten sie preisgeben.
    Daher ist es Aufgabe des Staates, die Privatsphäre der Bürger:innen zu schützen. Dies kann durch strengere Datenschutzgesetze erreicht werden.
    Konkrete Maßnahmen, die der Staat ergreifen könnte, um die Privatsphäre im Internet zu schützen, sind zum Beispiel:
    • Verschärfung der Datenschutzgesetze**
    • Bessere Aufklärung der Nutzer:innen über ihre Rechte und Möglichkeiten zum Schutz ihrer Privatsphäre**
    • Kontrolle der Unternehmen, die Daten sammeln und verarbeiten**
    Natürlich ist es auch wichtig, dass sich die Nutzer:innen selbst mit dem Thema Privatsphäre auseinandersetzen und sich selbst schützen. Doch dies ist nicht ausreichend, um die Privatsphäre im Internet zu schützen.
    Wir brauchen einen ganzheitlichen Ansatz, der sowohl den Staat als auch die Nutzer:innen involviert.
    Meiner Meinung nach ist mehr gesetzlicher Datenschutz notwendig, da viele Nutzer technisch nicht versiert sind und die Realität zeigt, dass Selbstbestimmung allein nicht ausreicht. Konkrete Maßnahmen könnte die Verschärfung der Datenschutzgesetze, bessere Aufklärung der Nutzer und Kontrolle der datensammelnden Unternehmen umfassen. Ein ganzheitlicher Ansatz, der Staat und Nutzer einbezieht, ist erforderlich, um die Privatsphäre im Internet effektiv zu schützen

  46. Privatsphäre im Internet, wie wichtig ist sie?
    Die Digitalisierung hat unser Leben den vergangenen Jahren stark verändert. Auch unsere Privatsphäre ist davon nicht verschont geblieben, denn durch das ständige surfen im Internet hinterlassen wir meist ungewollt unsere Daten, welche gesammelt und an Firmen zu Werbezwecken verkauft werden.
    Aber zuerst, was ist Privatsphäre überhaupt? Privatsphäre ist das Recht eines jeden zu bestimmen, welche Informationen von ihm gesammelt werden dürfen und welche nicht. Sie spielt eine wichtige Rolle, da wir im Netz ständig Daten hinterlassen und nicht wollen, dass diese Daten von dritten benutzt werden, um unser Verhalten nachzuverfolgen. Denn dies resultiert darin, dass die Sicherheit eines einzelnen nicht mehr gegeben ist, da z. B. die Adresse eines einzelnen ungewollt verbreitet werden kann. Hier stellt sich nun also die Frage, ob Datenschutz gesetzlich geregelt werden sollte, oder ob dies der Job eines jeden ist. Mehr gesetzlicher Datenschutz würde dazu führen, dass es den Firmen nicht mehr oder nur noch beschränkt erlaubt wäre, Informationen über jemanden zu sammeln und damit den Bürger schützen. Jedoch würde dies auch die Innovation hindern, da viele künstliche Intelligenzen von Menschen über z. B. Captchas trainiert werden und somit ein Fortschritt für das autonome Fahren darstellt. Hingegen eine höhere Verantwortung auf die Nutzer zu legen bringt den Vorteil, dass in der Bevölkerung ein größeres Bewusstsein darüber geschaffen würde, wie wichtig Datenschutz ist und welche Folgen diese überhaupt haben kann. Demnach finde ich also, dass es wichtig ist eine Mischung aus beidem zu haben, da es bestimmte Gesetze geben muss, die einschränken, welche Daten gesammelt werden dürfen, da man dies selber nicht vollkommen kontrollieren kann. Datenschutz ist also besonders im Internet ein wichtiges Thema, da Privatsphäre ein wichtiger Bestandteil unserer Freiheit und Sicherheit ist.

  47. In Zeiten von Digitalisierung in nahezu allen Bereichen der Gesellschaft ist es fast unmöglich, für das Internet unentdeckt zu bleiben. So schwindet zunehmend die Privatsphäre eines jeden Individuums. Selbst wenn jemand keine digitalen Medien besitzt oder nutzt, gelangen doch persönliche Daten unbewusst durch andere Menschen in die weite Welt des Internets.
    Man müsste geradezu im Dschungel leben, abseits von der digitalen Zivilisation, um die Speicherung von personenbezogenen Daten im Netz zu verhindern. Doch was ist eigentlich so schlimm daran, dass das Internet persönliche Informationen sammelt und die Privatsphäre nicht mehr gegeben ist?
    Unter Privatsphäre versteht jeder Mensch etwas anderes. So kann diese auch verschiedene Dimensionen annehmen: das Für-sich-sein (das vollkommene Alleinsein, ohne jegliche Beobachtung von außen), die Anonymität (in der Öffentlichkeit sein, ohne beobachtet oder identifiziert zu werden), Intimität (sich befinden inmitten von engen Bezugspersonen) und Zurückhaltung (geistige und körperliche Zurückhaltung im Beisein anderer). Jeder Mensch braucht eine gewisse Privatsphäre, überwiegend in seiner individuell präferierten Form. Jeder hat persönliche intimste Gedanken, die er nicht mit der ganzen Welt teilen möchte. Und genau dort liegt das Problem:
    Unternehmen und große Konzerne nutzen Cookies, um möglichst viele Informationen über jeden individuellen Menschen herauszufinden. Ihre Beweggründe sind einfach: sie wollen damit den Gewinn maximieren und nutzen die Daten für ihre Profitgier. Zwar kommen Menschen kaum an Onlinemedien vorbei, aber sie geben durch den meist zwingend notwendigen „Cookies akzeptieren“-Klick jeder aufgerufenen Website das Recht, ihre personenbezogenen Daten zu sammeln. Im Internet ist die Privatsphäre also kaum bis gar nicht gewährleistet. Wer ist nun also verantwortlich für die Privatsphäre der Menschen? Für mich ist es ganz klar der Staat bzw. andere höhere Institutionen, die für die Sicherheit garantieren müssen. Nur durch (bestenfalls länderübergreifende) Regeln und Verbote ist eine Gewährleistung für die Privatsphäre ansatzweise geleistet. Denn von allein werden große Firmen sicherlich nicht aufhören, die Daten für Ihre Gewinnsteigerung zu sammeln.

  48. Privatsphäre eine Selbstverständlichkeit oder doch ein Auslaufmodell? Im ersten Moment scheint die Antwort auf diese Frage offensichtlich. Jeder möchte seine Privatsphäre! Doch durch das Aufkommen des Internets und der damit einhergehenden Globalisierung schwindet diese langsam. Doch woran liegt das?
    Um diese Frage zu klären geht ihr eine weitere voraus. Was bedeutet Privatsphäre überhaupt und warum ist sie Überhaupt relevant für uns? Es gibt keine genaue Definition für das Wort „Privatsphäre“, allerdings spricht man dabei von Privatsphäre in 3 Dimensionen: Der räumlichen Dimension, dazu gehören Dinge wie Tagebucheinträge oder die eigene Wohnung. Privatsphäre in der Entscheidungsfindung und im Handeln, dies beinhaltet private Gespräche mit Freunden oder auch die Kleidungswahl. Zuletzt die wohl bekannteste. Privatsphäre bei persönlichen Informationen, niemand sollte ein Recht auf das Sammeln von persönlichen Informationen oder deiner politischen Meinung haben.
    Aber genau das ist eine der negativen Auswirkungen die das Internet mit sich führt. Viele Firmen haben ein wirtschaftliches Interesse an den persönlichen Daten von jedem von uns. Mithilfe dieser können sie ihre Produkte besser an uns vermarkten. Stichwort Benutzerdefinierte Werbung. Doch wie schafft es das Netz so viele Informationen von uns zu erlangen
    Die Antwort ist simpel und beunruhigend zu gleich. Es spioniert uns aus! Egal wo im Netz, wir hinterlassen immer einen Strom an Daten diese können Unternehmen nutzen und uns mithilfe kluger Algorithmen in Gruppen einteilen. Je nach Zugehörigkeit in eine Gruppe bekommt man andere Informationen geteilt oder Werbungen gezeigt.
    Man könnte entgegnen, wenn man nichts zu verbergen hat, sind die Informationen auch nichts wert. Hier ist aber der Trugschluss, es ist nicht das einzige Ziel der Privatsphäre seine eigenen Informationen zu schützen. Sondern auch um seine eigene Identität zu schützen, um einen Raum zur eigenen Entfaltung zu bilden in dem man fern von Fremdeinflüssen, ohne Manipulation von außen seinen inneren Frieden suchen darf. Sie dient dazu Eindrücke im Alltag einzuordnen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Sie ist also mehr als nur ein Haufen an Informationen.
    Deshalb plädiere ich dazu stärkere Datenschutz Richtlinien einzuführen, um die Privatsphäre und die damit einhergehende Freiheit jedes einzelnen zu schützen. Seine Daten im Internet zu regulieren und selbst dafür zu sorgen, dass diese nicht an Unternehmen weitergegeben werden ist als Einzelperson unmöglich und muss von der Regierung zentral gesteuert werden.

  49. Die Privatsphäre gibt es eigentlich schon immer. Doch heutzutage steht sie unter einem ganz anderen Stern wie in der Zeit, als die Digitalisierung noch nicht so weit vorangeschritten war. Viele sprechen sogar schon vom Ende der Privatsphäre. Denn, wenn wir uns das Thema:,,Privatsphäre im Netz“ mal genauer anschauen, sehen wir eigentlich gleich ein klares Ergebnis. Im Netz existiert so gut wie keine Privatsphäre. Wir stehen ständig unter Beobachtung und unser Online-Verhalten wird genau dokumentiert und anschließend ausgewertet. Doch warum überhaupt? Durch die ständige Beobachtung kann der Input, den wir durch das Internet bekommen, genau auf uns zugeschnitten werden. Was geben wir in die Suchmaschine ein? Mit wem haben wir Kontakt? Was kaufen wir? So lernt das Netz uns kennen und kann uns gezielt dazu verleiten, beispielsweise etwas zu kaufen. Natürlich können wir uns aus dem Internet zurückziehen und so versuchen, nicht in die Fänge dieser Spionage zu geraten, aber auch das funktioniert nicht so ganz. Denn auch in der Öffentlichkeit können wir beobachtet und beeinflusst werden, sei es durch Videokameras mit Gesichtserkennung, die Zahlung mit der Kreditkarte oder Werbung, die ganz zufällig genau zu dem passt, was wir letztes Mal an unsere Freundschaft geschickt haben. Wie man also ganz eindeutig erkennt, entwickelt sich die Privatsphäre ganz eindeutig in die falsche Richtung. Denn der Preis, den wir für eine digitalisierte Welt zahlen, ist eindeutig zu hoch. Unsere persönliche Freiheit wird eingeschränkt und das darf auf keinen Fall so weitergehen. Niemand kann mehr kontrollieren, wer was über ihn weiß und was mit den erhobenen Daten passiert. So wird unsere eigene Handlungs- und Entscheidungsfreiheit eingeschränkt. Und wir wollen natürlich unsere Freiheit, trotz der Entwicklung des Digitalen. Wir wollen die Freiheit selbst entscheiden zu können, was wir preisgeben und was nicht. Wir wollen unser Kaufverhalten selbst kontrollieren und wir wollen uns einfach aus dem Internet ausloggen können, ohne dann bei dem nächsten Schritt in die Öffentlichkeit wieder beobachtet zu werden. Natürlich kann man damit argumentiere, dass eine Privatsphäre, wie es sie früher gab, in der heutigen Zeit, im Zuge der Digitalisierung, nicht möglich ist, aber dann sollte man sich vielleicht mal Gedanken machen, wie weit man die Digitalisierung voranschreiten lassen sollte. Denn ,,Privat“ heißt nun mal, dass wir für uns alleine und abgesondert sind, also getrennt von der öffentlichen Sphäre. Und etwas Privates zu haben ist wichtig: sowohl für unsere Entwicklung, als auch für den emotionalen Ausgleich. Also lasst euch nicht zu sehr beeinflussen und denkt daran, dass ihr immer unter Beobachtung steht, wenn ihr im Internet unterwegs seid.

  50. In der heutigen Zeit, wo wir viel online unterwegs sind, ist der Schutz unserer Privatsphäre eine wichtige Frage. Als Reporter für die deutsche Tageszeitung sehe ich das Thema als kritisch an und möchte es mir genauer ansehen.

    Ich finde das mit den ganzen Cookies und mit manchen Browser die Daten ihrer Nutzer für ihren Gewinn benutzen sehr fraglich.
    In dem Jahre 2022 wurde Google in den USA um fast 400 Millionen Dollar verklagt, da Google die Ortungsdaten von ihren Nutzern gesammelt hat obwohl sie sich offentsichtlich alle dagegen entschieden haben damit diese sensiblen Daten gesammelt werden dürfen.

    Big Data ist auch ein großer Teil unseres Lebens geworden. Es ist überall vertreten. Zum Beispiel in den Medien wenn es um Soziale Medien wie Instagram & Facebook geht, Online Einkäufe oder auch generell um personenbezogene Daten die gesammelt werden.
    Meiner Meinung nach finde ich deswegen das man mehr aufpassen sollte wie und was man von sich preisgibt, was man für Cookies akzeptiert und was für Internet Seiten man besucht. Falls man anonym sein will und weniger bis keine „Abdrücke“ mehr hinterlassen will kann den Browser namens „Tor“ benutzen und dazu auch noch irgendeinen VPN wie zum Beispiel NordVPN.
    Das ist aber natürlich jedem einzelnen selber überlassen und ist keine Pflicht.

  51. Fast alle verwenden sozial Media ohne geht es in unserer Zeit nich, doch sozial Media ist auch sehr gefährlich man hat keine Privatsphäre mehr, Privatsphäre ist etwas was jeder Mensch braucht ohne das hätte man nichts mehr es ist wichtig für die Persönlichkeitsentfaltung doch auf sozial Media besitzt man sowas nich. Für viele Apps muss man Daten eigenen zbs. Standort, email, alter oder Geschlecht und man muss Cookies akzeptieren sonst kommt man in die App nich rein viele oder fast niemand liest sich das so richtig durch und drückt einfach nur auf akzeptieren doch das ist sehr gefährlich was man macht es gibt falsche Apps und Betrüger Seiten die deine Daten verkaufen und man es nich einmal bemerkt diese können dich dann haken und haben alles von dir man muss sehr vorsichtig sein wo man was eingibt und was man akzeptiert sonst ist diese Privatsphäre ganz schnell vorbei, gibt man seine persönlichen Daten im Internet ein speichert das Internet es sofort und zwar für Jahre für immer man bekommt sie so leicht nich mehr raus. Jeder verdient eine Privatsphäre und man sollte mehr aufpassen wohin man diese verschwendet.

  52. Privatsphäre ist heutzutage ein großer thema und man ist kaum informiert wie es eigentlich aussieht deswegen wäre für ein gesetzlich Datenschutz ,da Big Data sehr groß ist und wir den Privatsphäre aus den Augen verlieren ,viel unternehmen stellen mit Absicht den AGBs so lang damit man bei der zustimmen der datenschutzregel nich durch leset und nicht mal weiß was wirklich mit den Daten passiert .
    Ein Beispiel wäre wen ich Konto beim Amazon eröffne und da kommt so ein lange AGBs das man dass nicht mal bock hat zu lesen,somit weiß man eigentlich nicht was in den AGBs steht und es kann alles mit den Daten passiert ,mein namen ,Adresse ,etc alles was ich beim anmelden angeben weiß ich nicht was die unternehmen mit mein Daten machen .
    Oder ein zweites Beispiel wäre WhatsApp ,da werden die Daten mit end-zu-end verschlüsselt zumindest wird so von WhatsApp behauptet ob es wirklich so ist hat man Zweifel daran .
    Von demhär bin ich der Meinung das es einen ein gesetzlich Datenschutz kommen soll .
    Dennoch bin ich auch der Meinung dass wir selbst auch für unser eigene Privatsphäre verantwortlich sind und uns erstmal schlau machen sollen bevor wir irgendwas im Internet ,eingeben ,gleichzeitig könnte auch die Regierung dafür sorgen dass wir Menschen mehr informiert werden sollen über die Nutzung von Datenschutz und Sicherheit .

  53. Ich bin der Meinung, dass der Nutzer mehr Verantwortung übernehmen sollte. Gesetzliche Datenschutzprüfung klingt zwar verlockend, aber im Endeeffekt ist es nur eine weitere Person, die Zugriff auf meine Daten hat. Und selbst wenn das Unternehmen sich rechtlich an die Datenschutzverordnung hält die sich der Nutzer, Der im Gegenzug die App oder Webseite mit ihren Funktionen kostenfrei nutzen kann, wünscht, kann mir keiner versichern, dass das Gesetz es tut. Keiner würde denken, dass das Datenleck im Gesetz ist. Doch im Laufe der Geschichte werden Gesetze immer übergangen, gebrochen oder sich zurecht gebogen. Es gibt immer Schlupflöcher die benutzt werden. Daran sollte man immer denken, wenn man gerade so etwas sensibles wie Daten angebt.
    Jetzt kann man auch sagen „ ja aber dein Arzt hat ja auch deine Daten“. Ja natürlich, aber gibst du deine Daten einer Person, die auf deine Gesundheit achten soll oder eine App, die dir zeigen soll wie „ toll“ andere sind und ich selbst in deinen Augen langweilig erscheinen lassen (Instagram), die dich süchtig macht nach Videos, in denen andere verletzt, beeinflusst oder bloßgestellt werden (TikTok). Ich finde, das ist nicht vergleichbar!
    Es wäre für dich und alle anderen auch sehr vorteilhaft, wenn man mehr darüber nachdenkt, an wen man seine Daten über das Internet verkauft.

    Dies auch in der Schule einmal ausführlich zu besprechen, wäre für die ein oder anderen sehr hilfreich, um zu lernen, wie ich vorsichtiger mit meinen Daten umgehe, die nämlich für große Unternehmen wie Big Data sehr wertvoll sind.

    Eine Frage, zum nachdenken:
    Würdest du deinen Haustürschlüssel an deiner Tür hängen in einer Großstadt, die bekannt für Einbrüche ist?
    Würdest du deine Selfies und Chats mit deinen Freunden ausdrucken und im Kaufland aufs Schwarze Brett hängen oder auf der Arbeit oder Schule?
    Ein guter Rat, den ich mit auf deinem Weg geben möchte:
    Überlege dir immer gut, was du für Informationen über dich und dein Leben preisgeben möchtest und was für einen Wertstand das für andere haben kann, auch wenn es für dich unwichtig erscheint. Hör auf andere für dich denken zu lassen, denke mal in Ruhe für dich und fange an auch mal die Dinge zu hinterfragen. Wenn dir etwas seltsam vorkommt, dann denk zwei oder dreimal drüber nach. Denke immer daran: es gibt liebe Menschen, aber der Großteil will nur das eigene Wohlbefinden und schreckt nicht davor zurück, deine Privatsphäre zu übergehen, um ihr Ziel zu erreichen. Das sind deine Daten dein Leben und niemand kann dir sagen, was du damit machst.
    Was natürlich heißt, dass man dich auch nicht aufhalten kann „deinen Hausschlüssel an deine Haustür zu hängen“

  54. In einer fast schon komplett digitalisierten Welt ist die Frage unserer Daten in sehr großer Bedeutung. Täglich geben wir Menschen tausende von Daten an Unternehmen weiter. Da stellt sich die frage ob unsere Daten nicht verkauft werden. Im Jahr 2022 musste Google fast 392 Millionen Dollar zahlen, weil Google von 40 Bundesstaaten verklagt wurde, weil sie unsere Daten an Russische Unternehmen verkauft haben sollten. Deswegen sollten unsere Daten besser geschützt werden und nicht an stelle von Geld verkauft werden. Darum muss ein verstärktes Datenschutz System her. Jedoch müssen wir unsere Schuld auch mit hinein beziehen, wir dürfen unsere Daten auch nicht so einfach weitergeben. Cookies können auch was Gefährliches sein denn damit akzeptieren wir vielleicht Sachen die wir gar nicht wollen, eine Lösung wäre das wir nur ausgewählte Cookies verwenden oder selbst entscheiden was wir zulassen. Letztendlich muss ein Gleichgewicht zwischen dem allen getroffen werden damit unsere Daten sicher sind und wir aufpassen welche Daten wir überhaupt von uns ins Internet lassen. Die Debatte wie wir dieses Gleichgewicht erreichen muss durch viele Diskussionen durchgehen bis eine gemeinsame Lösung gefunden wird.

  55. Titel: Datenschutz und Privatsphäre

    Der Schutz der Privatsphäre im Internet ist eine Frage, die zunehmend an Bedeutung gewinnt, da wir uns in einer Welt befinden, in der unsere virtuelle Existenz einen erheblichen Teil unseres Lebens ausmacht. Die Diskussion darüber, wer die Hauptverantwortung für den Datenschutz tragen sollte, ist schwierig.

    Gesetzlicher Datenschutz spielt zweifellos eine entscheidende Rolle, indem er Rahmenbedingungen schafft, die den Missbrauch persönlicher Daten einschränken sollte. Diese Gesetze können als Leitfaden dienen, um die Interessen und Rechte der Nutzer zu schützen, und dienen als abschreckende Maßnahme für Unternehmen, die Daten sammeln und verarbeiten.

    Jedoch sollte die Verantwortung für die Wahrung der Privatsphäre nicht allein den Gesetzen übertragen werden. Nutzer müssen ebenfalls eine aktive Rolle übernehmen, indem sie sich bewusst über ihre Online-Aktivitäten und die Weitergabe persönlicher Daten informieren. Bildung und Aufklärung sind wichtig, um ein Bewusstsein für die Risiken zu schaffen, die mit der Freigabe sensibler Informationen mit sich bringen.

    Meiner Meinung nach liegt in einer Partnerschaft zwischen gesetzlichem Datenschutz und der individuellen Verantwortung der Nutzer. Gesetze sollten als Grundlage dienen, aber Nutzer müssen selber daran arbeiten, ihre eigenen Daten gut zu schützen.

  56. Datenschutz ist eine große Thema in Social Media, aber es wird immer gefragt, ob Datenschutz unsere Privatsphäre wirklich schützen oder nicht?

    Wie auf immer, wenn du eine Websiten oder App besuchen, viele Leute hat die Datenschutzbestimmungen nicht gelesen, und hatte auf „Alles Akzeptieren“ zu geklicken, aber niemand weiß, ob diese „Akzeptiert “ tatsächlich unsere Privatsphäre schützt oder nicht. Schon eingeschaltetes Handy, es muss kein Smartphone sein genügen, um ein detailliertes Profil und damit Einblicke in das Privatleben eines Einzelnen zu erhalten. Viele Websites und Apps verkaufen die Privatsphäre ihrer Kunden an die Unternehmen nutzen zu die Verbraucherverhalten für Werbung, und ihrer Kunden wissen es nicht, damit sie die Ziele der Verbraucher im Allgemeinen erreichen und im Besonderen mehr Einkommen erzielen können.

    Deswegen bin ich für einen gesetzlichen Datenschutz, dass jeder müssen wissen was sollen wir in Internet unserer Privatsphäre teile oder speichern um unsere Daten nicht freizugeben.

  57. Oft wird angenommen das die Privatsphäre so alt ist wie die Menschheit selbst. Doch die Privatsphäre hat, im Vergleich zum Bestehen der Menschheit, noch die Windeln an. Trotz ihres “zarten Alters“ steht es heute schon nicht mehr so gut um die Privatsphäre. Die Digitale Welt überschneidet sich immer mehr mit unserer realen Welt. Die Handys, Tablets und Laptops sind nicht mehr wegzudenken aus unserem Leben.
    Juni, 2013.
    Edward Snowdens‘s Enthüllung, das unsere digitalen Daten gespeichert, gehandelt und ausgewertet werden und das nicht nur von Geheimdiensten, sondern auch von Unternehmen, belegt nun vollständig das wir in unserer “Digitalen Wohnung“ nicht für uns alleine sind sondern immer von kleinen, aufmerksamen Begleitern beobachtet werden. Die Post-Privacy-Bewegung ist überzeugt das die Privatsphäre ein Auslaufmodell ist. Der Datenschutz “ sei aufgrund der globalen Struktur des Internets, in der nationale Gesetzgebung nicht greife, und der „Kommunikationsbedürfnisse, Neugierden und Bequemlichkeiten (…) der Nutzer(innen)“ nicht umsetzbar“ (Zitat Post-Privicy-Bewegung). Wenn man Erwachsene und Jugendliche nach dem Wort Privatsphäre fragt, wissen sie oft, den Begriff, nicht zu deuten. Sie nennen dann häufig die “Privatsphäre-Einstellung“ auf Facebook und Instagram. Doch denn Begriff wirklich erklären? Eher weniger. Die Privatsphäre ist eine Einstellung die sich einfach so aktivieren und deaktivieren lässt, ist das Wissen der Befragten. Zurück zu Edward Snowdens. Das was er damals enthüllte war nichts anderes wie Big Data. Unsere Interessen, unsere Abneigungen, unsere Käufe und vieles mehr werden gespeichert und zu einem riesigen, digitalen Steckbrief von uns zusammengestellt. Wir stehen unter ständiger Beobachtung von den, oben genannten, kleinen, beobachtenden, Begleiter. Und sogar wenn wir nicht von ihnen beobachtet werden, werden wir von ihren Helfern “ausgesaugt“. Wir begegnen ihnen jeden Tag und stimmen sogar aktiv, selbstverständlich zu, dass sie ihrem Datenstalking nachkommen dürfen. Es sind die Cookie’s. Cookie’s sind im Sinne von Viren und Hacking nicht gefährlich. Aus dieser Sicht kann man sie problemlos akzeptieren. Doch sie speichern jeden link den wir öffnen, jede Website die wir besuchen und merken sich was wir auf dieser tun, was wir kaufen und auch wie wir bestimmte Dinge bewerten. Später kommen dann die kleinen Beobachter und ziehen die Informationen über uns aus den Cookie’s und erweitern mit diesen unseren Steckbrief, der mit jedem „Ich akzeptiere Cookie’s“ genauer und detaillierter wird.
    Sogar wenn wir uns nicht aktiv im Internet oder am Handy sind, sondern uns in unserer gegenwärtigen Welt bewegen, schauen die kleinen Beobachter trotzdem aufmerksam zu, wie wir QR-Codes scannen, Kundenkarten fotografieren oder wohin wir uns bewegen. Jedem ist es doch schon einmal passiert das man im IKEA war und 5min nachdem man vom Parkplatz fährt, die Nachricht von Google Maps erscheint “Wie hat dir dein Besuch im IKEA Ulm gefallen?“. Einerseits sollte man beängstigt sein, andererseits ist es klar, dass wenn jemand wissen möchte was ich kaufe und wo ich das tue, kann er das auch auf ganz andere weise sehr einfach tun. Die amerikanische Kaufhauskette „Target“ konnte durch langes Beobachten von Kaufverhalten Schwangerer Frauen ein Kaufmuster identifizieren. Da viele Kunden der Kaufhauskette eine Kundenkarte oder eine Kreditkarte von Target hatten, wusste das Unternehmen über Name, Geburtstag, Familienstand, usw. bestens Bescheid. Als ihre Datenbank so weit ausgereift war das sie erkennen konnten in welcher Situation man welches Kaufverhalten hat, wurde es aktiv angewendet. Durch die verschiedenen Einkaufsmuster konnte Target Bestimmen wer Schwanger war und sogar in welchem Stadium und Monat sie war. Jetzt bekamen die Frauen ganz speziell Werbung und Gutscheine für Babyartikel.
    Meiner Meinung nach hätte man dem Verschleiß der Privatsphäre und der Ausbreitung von Big Data sofort Einhalt gebieten müssen, als es in den Startlöchern stand. Heutzutage können wir es nicht mehr ganz aufhalten und wir müssen nicht mehr auf Social Media verzichten, weil wir Angst haben das man unsere Daten stiehlt. Wenn eine Person unsere Daten möchte und genug wissen besitzt, dann hat sie diese schon lägst und bekommt sie immer woher. Trotzdem ist es nie falsch sich so gut wie möglich zu schützen.

  58. Die Digitalisierung hat auch negative Auswirkungen auf unsere Privatsphäre.
    Immer mehr Menschen nutzen die soziale Medien um sich immer mehr in die Digitalisierung einzubringen. Durch die sozialen Medien werden wir tagtäglich mit Informationen bombardiert, die dem Benutzer angepasst werden durch viele gespeicherte Daten auf „Big Data“. Bei Big Data geht es nicht darum, wie viele Daten sie haben, sondern darum, was sie damit machen. Es funktioniert manchmal auch über „Cookies“. Cookies sind kleine Textdateien, die über eine Webseite im Internetbrowser eines Nutzers gespeichert werden können wenn man sie akzeptiert. Das ist nicht immer eine schlechte Sache, denn Cookies können sehr nützlich sein, z.B. um Videos anzuzeigen, für personalisierte Werbungen und vieles mehr. Mittlerweile ist es bei den meisten Apps und sozialen Medien so, dass man häufig seine persönlichen Daten angeben muss, um Zugriff auf die Plattform zu bekommen. Dort können Cookies aber auch Informationen einsammeln, die der Nutzer möglicherweise gar nicht preisgeben wollte. So entsteht dann eine große Sammlung von gespeicherten persönlichen Daten, die verarbeitet und weitergeleitet werden.

    Aber wo bleibt da die Privatsphäre? Ist das was gutes für uns oder eher negatives?

    Das ist sehr schwer zu beantworten denn da sind auch Meinungsverschiedenheiten, es hat auch Vor- und Nachteile. Meiner Meinung nach soll jeder selbst drüber entscheiden können ob er Informationen preisgibt oder für sich behalten will. Die Verantwortung liegt aber auch bei den Nutzern, weil jeder ist für seine Privatsphäre verantwortlich. Es ist wichtig, bewusst mit unseren Daten umzugehen indem wir sicherstellen können dass unsere persönlichen Informationen nicht missbraucht oder unerwünscht verwendet werden.

  59. Titel: Datenschutz und Privatsphäre

    Der Schutz der Privatsphäre im Internet ist eine Frage, die zunehmend an Bedeutung gewinnt, da wir uns in einer Welt befinden, in der unsere virtuelle Existenz einen erheblichen Teil unseres Lebens ausmacht. Die Diskussion darüber, wer die Hauptverantwortung für den Datenschutz tragen sollte, ist schwierig.

    Gesetzlicher Datenschutz spielt zweifellos eine entscheidende Rolle, indem er Rahmenbedingungen schafft, die den Missbrauch persönlicher Daten einschränken sollte. Diese Gesetze können als Leitfaden dienen, um die Interessen und Rechte der Nutzer zu schützen, und dienen als abschreckende Maßnahme für Unternehmen, die Daten sammeln und verarbeiten.

    Jedoch sollte die Verantwortung für die Wahrung der Privatsphäre nicht allein den Gesetzen übertragen werden. Nutzer müssen ebenfalls eine aktive Rolle übernehmen, indem sie sich bewusst über ihre Online-Aktivitäten und die Weitergabe persönlicher Daten informieren. Bildung und Aufklärung sind wichtig, um ein Bewusstsein für die Risiken zu schaffen, die mit der Freigabe sensibler Informationen mit sich bringen.

    Meiner Meinung nach liegt in einer Partnerschaft zwischen gesetzlichem Datenschutz und der individuellen Verantwortung der Nutzer. Gesetze sollten als Grundlage dienen, aber Nutzer müssen selber daran arbeiten, ihre eigenen Daten gut zu schützen.

  60. Datenschutz ist für uns heute keine neues Wort. Aber nicht jeder weiß, ob es unsere persönlichen Daten wirklich Schutz. Ob das jeder individuell entscheiden darft, oder es ein einheitliches Gesetz für die ganze Bevölkerung geben soll.

    Wie schützt man sich? Wie können Privatsphäre und demokratische Systeme in der digitalen Welt geschützt werden? Das sind alles schwer zu beantwortende Fragen, aber die Privatsphäre muss irgendwie geschützt werden. Jeder kennt, wenn ihr ein Konto in einem sozialen Netzwerk erstellen möchten, müsst ihr euer persönlichen Daten eingeben, um ein Konto registrieren zu können. Und solche Informationen werden oft an Unternehmen verkauft, die das Verbraucherverhalten für gezielte Werbung besser verstehen wollen, ohne unsere Erlaubnis.
    Ich bin der Meinung, dass Jeder Mensch sollte das Recht haben, selbst über seine persönlichen Daten zu entscheiden. Denn wir leben in einer Demokratie, in der Mitbestimmung und Freiheit des Bürgers an erster Stelle stehen.

  61. Big Data

    Was ist Big Data und wie kann ich es verstehen ?

    Big Data ist eine rießige Daten Bank die alle Daten sammelt und verkauft… Big Data ist auch als die drei V-Begriffe bekannt (Variety, Volume, Velocity). Einfach gesagt: Mit Big Data bezeichnet man größere und komplexere Datensätze, vor allem von neuen Datenquellen
    Variety: Unter Big Data versteht man Daten, die in großer Vielfalt, in großen Mengen und mit hoher Geschwindigkeit anfallen.
    Volume: Die Menge an Daten
    Dies kann im einfachsten Fall die Datenmenge an sich sein, aber auch die Anforderungen von Algorithmen an Hardware und Software stossen gerne an Limits. Daher ist “Volume” eines der zentrale Merkmale für Big Data.
    Velocity: Schnelle Erzeugung und Änderung von Daten.Ein anderes Merkmal ist die Velocity, zu Deutsch die Geschwindigkeit mit der Daten erzeugt oder geändert werden. Früher war es üblich, dass angelegte Daten selten oder gar nicht geändert werden.

    Aber wie wird Big Data analysiert ?

    Big-Data-Analysen erfolgen mithilfe von Tools und Technologien wie Data Mining, KI, Predictive Analytics, Machine Learning und statistischen Analysen. All dies dient dazu, Muster und Verhaltensweisen in den Daten zu definieren und vorherzusagen.

    Ein Beispiel für Big-Data-Auswertung aus dem Bereich Onlineshopping: Wer schon einmal im Internet eingekauft hat, kennt die Rubrik „Kunden, die das Produkt XY kauften, kauften auch“. Diese Empfehlungen entstehen aus der Auswertung von Millionen von Kaufdaten anderer Kunden.

    Massendaten stehen nun Organisationen fast jeder Größe zur Verfügung: Kleine Unternehmen, Staatsregierungen, Landwirte und internationalen Hilfsorganisationen können nun diese Macht nutzen, um ihre Ziele schnell und effizient zu erreichen. Big Data ist allgegenwärtig und das hat Einfluss auf unser Leben.

    Meine Meinung zu Big Data ist positiv so wie negativ da ich es sehr gruselig finde das einfach andere Menschen meine Daten sehen oder sehen was ich kaufe oder für was ich mich interessiere… Aber zb wenn irgendein Verbrechen begangen wird kann dadurch viel einfacher die Täter erwischt werden.

  62. Big data ist ein riesiger begriff der bezeichnet die Größe Menge an strukturierten und unstrukturierten Daten die Unternehmer jeden Tag zu bekommen. Diese Daten die so groß und komplex sind das sie sich sehr schwer verarbeiten lassen.
    Der Problem mit big data entsteht erst wann unternehmen angefangen es auszunutzen und deine Daten tracken um mehr Geld zu verdienen. Business intelligence ist der Prozess mit dem sich Daten analysieren und verwenden lassen um Vorteile für Organisationen/ Unternehmen zu generieren. Wie so was funktioniert ist das z.b eine unternehmen seine big data analysiert und sieht das seine Kunden in die kälteren Zeiten mehr von Produkt A sich viel mehr verkaufen lässt als Produkt B. Diese Unternehmen kann jetzt Werbungen entwickeln und die in die Winter Zeit zu sozialen Medien hochladen. So könnte eine Firma ihre big data nutzen.
    Das ist alles toll aber wo speichern diese Unternehmen ihre big data? Wo geht das hin?
    Big data zu speichern gibt es zwei sehr Lösungen die sehr beliebt sind: Data Warehouse und Data lakes. In data warehouse lassen sich lassen sich riesige Datenmengen speichern und analysieren werden. Data Warehouse führt verschiedene Daten in Formaten und Strukturen zusammen. Da befinden sich Daten wir Kennzahlen und Transaktion Daten. Es lassen sich Daten abspeichern und es ist schwierig die Daten zu verändern nach dem sie abgespeichert wurden.
    Mit Data lakes kann man strukturierte , semistrukturierte oder unstrukturierten Daten speichern. Bei Data lakes werden Daten in flexiblen Formaten gespeichert und zur spätere Nutzung aufbewahrt. Für einen schnellen Zugriff identifiziert man hier die Daten mit Metadatentags. Data lakes sind viel mehr beliebt als Data Warehouses, weil Data Arbeiter schneller und mit eine höhere Genauigkeit Daten abrufen und analysieren.
    Meine persönliche Meinung ist das es ist sehr schlau von Unternehmen das sie die Daten analysieren um mehr Geld zu verdienen aber ich als Kundin fühle mich sehr manipuliert.

  63. Titel: Zwischen Gesetzen und Freiheit: Die Unklarheit mit Big Data.

    In einer Zeit, die durch schnellen technologischen Fortschritt und globale Vernetzung gekennzeichnet ist, wird der Schutz unserer Privatsphäre zu einer entscheidenden Herausforderung. Diskussionen über angemessenen Schutz, sei es durch verstärkte rechtliche Maßnahmen oder Nutzerverantwortung, sind komplex und erfordern einen ausgewogenen Ansatz.

    Gesetzlicher Datenschutz erscheint als eine notwendige Antwort auf die wachsenden Risiken und den Missbrauch von persönlichen Daten im Internet. Klare Gesetze können dazu beitragen, die Macht von Unternehmen zu begrenzen und die Rechte der Nutzer zu stärken. Die Implementierung und Aktualisierung von Gesetzen, die den schnellen technologischen Fortschritten gerecht werden, sind von extremer Bedeutung.

    Dennoch darf die Eigenverantwortung der Nutzer nicht vernachlässigt werden. In einer Zeit, in der wir ständig Informationen teilen und empfangen, ist es sehr wichtig, dass jeder Einzelne sich bewusst darüber ist, welche Spuren er im Internet hinterlässt. Eine umfassende Aufklärung über Datenschutzrisiken und Schulungen, die die digitale Kompetenz stärken, könnten einen entscheidenden Beitrag leisten, damit Nutzer bewusster mit ihren Daten umgehen.

    Meiner Meinung nach ist die wirksamste Lösung wahrscheinlich eine ausgewogene Kombination aus Rechtsschutz und individueller Verantwortung. Gesetze müssen flexibel genug sein, um sich an die sich schnell entwickelnden Technologien anzupassen, und gleichzeitig ganz klare Grenzen setzen, um den Missbrauch von Daten zu verhindern. Gleichzeitig sollten Nutzer aktiv an ihrer eigenen digitalen Sicherheit arbeiten, indem sie sich Wissen aneignen und überlegte Entscheidungen treffen und gegebenenfalls technische Hilfsmittel wie zB. eine VPN benutzen, um ihre Privatsphäre zu schützen.

    Eine öffentliche Debatte ist sehr wichtig, um ein Gleichgewicht zwischen Datenschutz und individuellen Freiheiten zu finden. Die Zukunft der digitalen Privatsphäre erfordert einen dauerhaften Dialog zwischen Gesetzgebern, Unternehmen und den Nutzern selbst. Nur so können wir sicherstellen, dass wir die Chancen nutzen, die die digitale Welt bietet, ohne die Grundrechte und die Privatsphäre der Gesellschaft zu gefährden.

  64. Die Privatsphäre im Internet ist ein komplexes Thema. Es ist wichtig, bewusst mit Daten umzugehen, starke Passwörter zu verwenden und sich über Datenschutzrichtlinien informiert zu halten, um die eigene Privatsphäre zu schützen. Privatsphäre ist für uns sehr wichtig, es sind unsere Rechte. Es gibt keine App, die unsere Daten zum Einloggen nicht braucht, und wenn wir unsere Daten eingeben, werden sie meistens an andere Firmen verkauft und so werden für uns Werbungen gemacht, um uns zu verführen. Im Internet fühle ich mich nie sicher, da es auch Leute gibt, die deine Daten klauen und es ausnutzen. Da alle deine Daten gespeichert werden können, können sie ganz leicht darauf zugreifen, falls du keine Sicherheits-App hast. Ich fühle mich dadurch sehr unsicher im Internet, weil ich mich beobachtet fühle. Online-Shopping ist auch ein großes Thema, weil sie darauf achten, was du dir einkaufst, um nächstes Mal ein verlockendes Angebot zu machen. Sie speichern alles, um dir eine bestmögliche Auswahl an Angeboten zu machen. Auch die Regierung will unsere Daten, um uns zu beobachten; sie wollen wissen, ob wir eine Straftat begehen wollen oder ob wir es schon getan haben. Sie finden uns auch in Medien wie Facebook, Twitter, YouTube und Instagram. Besonders gefährlich ist es, wenn du auf Snapchat die Standortfunktion aktiviert hast, weil sie dann genau wissen, wo du gerade bist, und dir auch dadurch Werbung für diesen Ort geben können, wie angeboten. Um die Privatsphäre zu wahren, ist es wichtig, bewusst mit persönlichen Daten umzugehen. Dies beinhaltet die Verwendung von starken Passwörtern, die regelmäßige Überprüfung der Datenschutzeinstellungen auf Plattformen, die bewusste Auswahl von Datenschutzeinstellungen und die Kenntnis der Datenschutzrichtlinien der genutzten Dienste. Wie Big Data beweist, werden personenbezogene Daten auch von denen entdeckt und gespeichert, die nicht im Internet aktiv sind. Deshalb sollte nun mehr Wert auf die Privatsphäre und den damit verbundenen Datenschutz gelegt werden, um den Menschen ein privateres Leben zu ermöglichen.

  65. In einer zunehmend digitalisierten Welt wird die Frage nach der Privatsphäre im Internet immer drängender. Als Redakteur:in einer großen Tageszeitung sehe ich die Notwendigkeit, diese Thematik sorgfältig zu beleuchten. Die Balance zwischen gesetzlichem Datenschutz und der individuellen Verantwortung der Nutzer:innen ist entscheidend.
    Auf der einen Seite plädiere ich vehement für eine Stärkung des gesetzlichen Datenschutzes. Die rasanten Fortschritte in der Technologie erfordern klare Leitlinien, um die Privatsphäre der Menschen zu schützen. Es ist unbestreitbar, dass viele Internetunternehmen enorme Mengen an persönlichen Daten sammeln, oft ohne ausreichende Transparenz oder Zustimmung der Nutzer:innen. Ein robuster gesetzlicher Rahmen könnte dieser unkontrollierten Datensammlung Einhalt gebieten und somit die individuelle Freiheit schützen.
    Auf der anderen Seite sollten wir jedoch nicht die persönliche Verantwortung aus den Augen verlieren. Die Nutzer:innen müssen sich bewusst sein, dass ihre Handlungen im digitalen Raum Auswirkungen auf ihre Privatsphäre haben. Eine umfassende Aufklärung über Datenschutzrisiken und die Bedeutung sicherer Online-Praktiken ist unerlässlich. Die Förderung digitaler Kompetenz sollte daher einen höheren Stellenwert in Bildungseinrichtungen und der Gesellschaft insgesamt einnehmen.
    Es ist eine komplexe Debatte, die nuancierte Lösungen erfordert. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen gesetzlichem Schutz und individueller Verantwortung könnte der Schlüssel sein. Gesetze sollten dabei als Schutzschild dienen, aber gleichzeitig müssen die Nutzer:innen aktiv an der Sicherung ihrer Privatsphäre teilhaben. Eine kluge Kombination aus Regulierung und Aufklärung könnte uns dabei helfen, die Chancen der digitalen Welt zu nutzen, ohne die Grundpfeiler der Privatsphäre zu opfern.
    In Zeiten, in denen persönliche Daten zu einer wertvollen Ressource geworden sind, steht die Gesellschaft vor der Herausforderung, einen Weg zu finden, der die Vorzüge der Technologie nutzt, ohne dabei die Privatsphäre zu vernachlässigen. Es ist an der Zeit, eine umfassende Diskussion darüber zu führen, wie wir diesen Weg gestalten und welchen Platz die Gesetzgebung sowie die individuelle Verantwortung darin einnehmen sollten.

  66. In der Ära der Digitalisierung ist der Schutz unserer Privatsphäre im Internet zu einer drängenden Angelegenheit geworden. Die omnipräsente Vernetzung und Datensammlung bergen Chancen, aber auch erhebliche Risiken für unsere persönlichen Informationen. Die zentrale Frage, ob ein verstärkter gesetzlicher Datenschutz oder die individuelle Verantwortung der Nutzer:innen im Vordergrund stehen sollte, ist ein Dilemma von zunehmender Relevanz.

    Befürworter eines umfassenden gesetzlichen Datenschutzes argumentieren, dass klare und strenge Gesetze notwendig sind, um die Privatsphäre der Bürger zu schützen. In einer Welt, in der Daten zu einer Währung geworden sind, müssen Regierungen und Institutionen sicherstellen, dass persönliche Informationen nicht missbräuchlich genutzt oder ohne Zustimmung gesammelt werden. Dieser Standpunkt unterstreicht die Notwendigkeit von rechtlichen Rahmenbedingungen, die den Schutz persönlicher Daten gewährleisten und Sanktionen gegen Datenschutzverletzungen ermöglichen.

    Auf der anderen Seite betonen Verfechter der individuellen Verantwortung, dass die Nutzer:innen eine aktive Rolle bei der Sicherung ihrer Privatsphäre spielen sollten. Die Digitalisierung eröffnet uns eine Fülle von Möglichkeiten, Informationen zu teilen oder zurückzuhalten. Durch bewusste Entscheidungen über die Offenlegung persönlicher Daten könnten wir selbstbestimmt Einfluss auf unser digitales Schicksal nehmen. Hierbei spielt die digitale Aufklärung eine entscheidende Rolle – je besser Nutzer:innen über Datenschutz informiert sind, desto bewusster können sie ihre Privatsphäre gestalten.

    Die Herausforderung liegt darin, ein Gleichgewicht zwischen diesen beiden Perspektiven zu finden. Ein zu starkes Betonen gesetzlicher Maßnahmen könnte Innovationen behindern und die dynamische Natur des Internets vernachlässigen. Andererseits birgt eine zu große Abhängigkeit von der individuellen Verantwortung das Risiko, dass unwissende Nutzer:innen den Gefahren des digitalen Zeitalters ausgeliefert sind.

    Die Zukunft des Datenschutzes erfordert daher eine sorgfältige Abwägung. Idealerweise sollte eine effektive Lösung eine Kombination aus klaren Datenschutzgesetzen und umfassender Nutzeraufklärung sein. Gesetze sollten nicht nur robuste Schutzmechanismen bereitstellen, sondern auch flexibel genug sein, um den rasanten Fortschritt der Technologie zu berücksichtigen. Zugleich müssen Bildungsinitiativen Nutzer:innen dazu ermutigen, ihre digitalen Handlungen bewusster zu gestalten.

    In einem digitalisierten Zeitalter, das von ständiger Vernetzung und Datenaustausch geprägt ist, ist es von entscheidender Bedeutung, den Schutz der Privatsphäre ernst zu nehmen. Der Weg nach vorne erfordert eine ausgewogene Herangehensweise – eine, die die Vorteile der digitalen Welt nutzt, ohne die Grundrechte auf Privatsphäre zu gefährden. Es ist an der Zeit, dass Gesellschaften und Gesetzgeber gemeinsam daran arbeiten, eine nachhaltige Balance zwischen gesetzlichem Datenschutz und individueller Verantwortung zu finden. Nur so können wir eine digitale Zukunft gestalten, die sicher und respektvoll mit unseren persönlichen Daten umgeht.

  67. Die Privatsphäre rückt durch die zunehmende Digitalisierung wieder in den Fokus unserer Aufmerksamkeit, aber eigentlich ist das kein neues Thema in der Gesellschaft. Ob wir die Privatsphäre mehr dem Staat überlassen sollen oder die Privatsphäre bei den Nutzern lassen sollen, erkläre ich hier.
    Zunächst sollten wir einen Blick in die Datenschutzgrundverordnung einwenden. Die DSGVO enthält Bestimmungen zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen. Daneben enthält sie 173 Erwägungsgründe, welche die jeweiligen Artikel näher erläutern und bei der Auslegung helfen sollen. Die DSGVO dient der Vereinheitlichung des Datenschutzrechts. Das heißt, die DSGVO ist dazu da, um Daten zu schützen, doch zu welchem Preis? Wenn wir Daten hergeben hat das Netz bestimmte Daten von uns. „Was einmal ins Netz kommt, bleibt immer da.“ zitat von Eltern, mit diesem Satz haben sie aber nicht unrecht, wenn ich etwas in einem Social Media bereich poste, wird dies in einem Tiefen System gespeichert. Jede bewegung die wir mit unserem Finger auf dem Bildschirm nehmen wird mit verfolgt. Unsere Interessen und Gespräche werden gespeichert und gesammelt das wir für uns Angespasste Vorschläge erhalten. Das heißt man kann nicht selbst entscheiden wie weit man mit seiner eigenen Privatsphäre geht. „Nutzer sind sich oft nicht bewusst, wie viele Leute ihre Profile tatsächlich lesen. Das Gefühl von Intimität unter digitalen ‚Freunden‘ führt oft zu unangebrachten oder schädlichen Enthüllungen“ heißt es in einem Bericht vom Spiegel. Man kann nie wissen wie viele dein Profil anschauen oder deine Bilder gescreenshotet haben.
    Doch auch der Staat hätte keine wirklich große Versicherung das alles was wir in Big Data stellen auch als Privat gesichert ist. Soziale Netzwerke bieten Internetschädlingen ganz neue Möglichkeiten, es werden immer mehr Surfer, Opfer von Cyber-Stalkern, die ihnen unzählige E-Mails senden, sie per Instant Messenger belästigen oder ihre Profile in sozialen Netzwerken mit Kommentaren und Nachrichten überschwemmen.
    Das Netz ist meiner Meinung nach zu groß, an diesem Ort kann man die Privatsphäre nicht wirklich einbringen denn wie schon erwähnt, es gibt zu viele Gefahren und Hürden. Deshalb kann ich keine wirkliche Meinung zu dieser Entweder oder Frage abgeben.

  68. Die Privatsphäre rückt durch die zunehmende Digitalisierung wieder in den Fokus unserer Aufmerksamkeit, aber eigentlich ist das kein neues Thema in der Gesellschaft. Ob wir die Privatsphäre mehr dem Staat überlassen sollen oder die Privatsphäre bei den Nutzern lassen sollen, erkläre ich hier.
    Zunächst sollten wir einen Blick in die Datenschutzgrundverordnung einwenden. Die DSGVO enthält Bestimmungen zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen. Daneben enthält sie 173 Erwägungsgründe, welche die jeweiligen Artikel näher erläutern und bei der Auslegung helfen sollen. Die DSGVO dient der Vereinheitlichung des Datenschutzrechts. Das heißt, die DSGVO ist dazu da, um Daten zu schützen, doch zu welchem Preis? Wenn wir Daten hergeben hat das Netz bestimmte Daten von uns. „Was einmal ins Netz kommt, bleibt immer da.“ zitat von Eltern, mit diesem Satz haben sie aber nicht unrecht, wenn ich etwas in einem Social Media bereich poste, wird dies in einem Tiefen System gespeichert. Jede bewegung die wir mit unserem Finger auf dem Bildschirm nehmen wird mit verfolgt. Unsere Interessen und Gespräche werden gespeichert und gesammelt das wir für uns Angespasste Vorschläge erhalten. Das heißt man kann nicht selbst entscheiden wie weit man mit seiner eigenen Privatsphäre geht. „Nutzer sind sich oft nicht bewusst, wie viele Leute ihre Profile tatsächlich lesen. Das Gefühl von Intimität unter digitalen ‚Freunden‘ führt oft zu unangebrachten oder schädlichen Enthüllungen“ heißt es in einem Bericht vom Spiegel. Man kann nie wissen wie viele dein Profil anschauen oder deine Bilder gescreenshotet haben.
    Doch auch der Staat hätte keine wirklich große Versicherung das alles was wir in Big Data stellen auch als Privat gesichert ist. Soziale Netzwerke bieten Internetschädlingen ganz neue Möglichkeiten, es werden immer mehr Surfer, Opfer von Cyber-Stalkern, die ihnen unzählige E-Mails senden, sie per Instant Messenger belästigen oder ihre Profile in sozialen Netzwerken mit Kommentaren und Nachrichten überschwemmen.
    Das Netz ist meiner Meinung nach zu groß, an diesem Ort kann man die Privatsphäre nicht wirklich einbringen denn wie schon erwähnt, es gibt zu viele Gefahren und Hürden.

  69. Soll es gesetzlich mehr Datenschutz und Privatsphäre geben oder soll der Nutzer die eigen Verantwortung übernehmen?

    Ich sage, beide sollen die Verantwortung übernehmen. Einmal weil der Staat dazu verpflichtet ist deine Privatsphäre zu schützen. Die Privatsphäre ist die Würde des Menschen und die Würde ist laut Grundgesetzbuch Artikel 1 unantastbar. Dazu muss man sagen, dass aufgrund der globalen Strukturen des Internets, die nationale Gesetzgebung nicht greift, und aufgrund der Kommunikationsbedürfnisse, Neugierden und Bequemlichkeiten der Nutzer nicht umsetzbar ist. Der Gesetzgeber kann so viele strenge Regeln auferlegen wie möglich, damit es für Datensammler schwierig wird Daten zu sammeln. jedoch muss der einzelne Nutzer trotzdem etwas dazu tun und nicht jedes Detail über sich in social Media preisgeben. Wir beschweren uns nachher wieder, dass der Staat uns kontrollieren will und das alles viel langsamer geht als vorher.

    Die Verantwortung liegt aber auch bei den Nutzern selber. Viele junge Menschen wissen nicht mal was eigentlich Privatsphäre bedeutet und da liegt unser Problem. Fast alle Menschen sind zu bequem die Datenschutzverordnung zu lesen und drücken lieber auf akzeptieren. Sie wissen daher nicht, was drinnen steht und welche Daten sie freiwillig zur Verfügung stellen. Zur der Frage zurück was eigentlich Privatsphäre ist, Privatsphäre hat für jeden eine andere Bedeutung. Aber allgemein kann man sich die Privatsphäre wie eine Zwiebel vorstellen, als innerstes kommt die Intimität dann als zweite Schicht die Familie danach das Zimmer/Haus, dann echte Freunde und die äußerste Schicht ist die Gesellschaft/Staat und die Wirtschaft zum Schluß. Viele Menschen denken auch das Privat = geheim ist. So ist das aber nicht z.B. deine Kleidung ist Privat aber nicht geheim. Privatsphäre ist für jeden wichtig, weil wenn sie auf einmal nicht mehr da ist, weiß man erst sie zu schätzen und das ist der Punkt bei der ganzen Sache.

    Viele elektronischen Sachen haben wir oft im Alltag dabei und denken, da passiert uns nichts. Aber was, wenn doch? BIG DATA beobachtet uns ständig nicht nur durch Medien wenn unser Handy an ist sondern auch Kreditkarten-Zahlungen, Flugbuchungen im Reisebüro oder auch wenn wir Musik hören greifen die Unternehmen unsere Daten ab. Wir können uns aber auch davor schützen, dass nicht alle unsere Daten überall abgreifbar sind z.B. wenn wir nicht alle Werbungen akzeptieren oder wir uns die AGBs mal durchlesen und wir können auch verschlüsselte Dienste zu nutzen machen.

    Meine Antwort auf diese Frage von oben ist, dass der Gesetzgeber viel machen kann und dazu auch verantwortlich ist. Er ist in der Pflicht uns zu schützen. Aber auch jeder einzelne Nutzer ist für seine Privatsphäre verantwortlich. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, sich mit dem Thema Datenschutz näher zu befassen.

  70. Ich bin für mehr gesetzlichen Datenschutz, da es mir dann leichter fiele mich im Internet frei zu bewegen. Viele Apps und Webseiten vermitteln den Eindruck das sich sich gut um unsere Daten kümmern, doch eigentlich weiß niemand so genau ob diese Zustimmung „Wir nehmen deine Daten und bewahren sie aber gut auf“ wirklich eingehalten wird. Es wäre also sehr sinnvoll wenn dies mal richtig überprüft wird was eigentlich wirklich mit unseren Daten passiert. Gleichzeitig bin ich aber auch der Meinung das der Nutzer mehr Verantwortung übernehmen sollte. Denn selbst wenn die Datensammlungen rechtlich überprüft werden, gibt es immer noch Schlupflöcher im Internet. Aufgrund dessen fände ich es sehr vorteilhaft wenn selber ein wenig darauf achtet und nachdenkt an wenn man seine Daten verkauft. Dies auch in der Schule einmal ausführlich zu besprechen wäre für die ein oder anderen sehr hilfreich um zu lernen wie ich vorsichtiger mit meinen Daten umgehe, die nämlich für große Unternehmen wie Big Data sehr wertvoll sind. Ein guter Rad den ich mit auf deinen Weg geben möchte: Über lege dir immer gut was du für Informationen aus und von deinem Leben preisgeben möchtest und was für ein Wertstand das für andere haben kann auch wenn es für dich unwichtig erscheint.

  71. Mit dem Internet sind wir zu Bürgern einer virtuellen Welt geworden, in der jeder Klick Spuren im digitalen Raum hinterlässt. Das Thema Datenschutz gewinnt vor dem Hintergrund der rasanten Entwicklung digitaler Technologien zunehmend an Relevanz.

    Die Diskussion darüber, wo die Hauptverantwortung für den Datenschutz liegen soll, ist heute wichtiger denn je.
    Die Menschen fordern strengere Datenschutzgesetze, damit Unternehmen und Organisationen verantwortungsvoller mit den persönlichen Daten der Nutzer umgehen. Vorschriften wie die DSGVO in Europa sind ein Beispiel für solche Schritte in die richtige Richtung. Aber die Frage bleibt:
    wie effektiv solche Gesetze auf globaler Ebene umgesetzt und harmonisiert werden können.

    Andererseits liegt ein erheblicher Teil der Verantwortung bei den Nutzern selbst. Der bewusste Umgang mit digitalen Diensten und Plattformen ist wichtig. Wir müssen unsere digitale Präsenz aktiv verwalten,
    Regulieren Sie Ihre Datenschutzeinstellungen und überprüfen Sie die von uns offengelegten Informationen.

    Meiner Meinung nach liegt die Lösung in einer Kombination aus gesetzlichem Datenschutz und individueller Verantwortung. Es müssen Gesetze geschaffen und strikt durchgesetzt werden, um Mindeststandards für den Datenschutz zu gewährleisten. Gleichzeitig sind wir als Nutzer
    müssen sich der Bedeutung des Datenschutzes bewusst sein und proaktive Maßnahmen ergreifen, um unsere Privatsphäre zu schützen.

    Es ist eine gemeinsame Herausforderung für Regierungen, Unternehmen und uns Nutzer, ein Gleichgewicht zwischen Innovation und Datenschutz zu finden. Letztlich geht es darum, die Integrität und Autonomie jedes Menschen in unserer zunehmend digitalen Welt zu schützen.

  72. Ich bin für mehr gesetzlichen Datenschutz, denn heutzutage ist es schwierig zu sagen wer alles unsere Daten bekommt und was damit passiert. Die Privatsphäre ist für so gut wie alle sehr wichtig, sie breitet sich über einen großen Raum aus, vom Instagram Account bis zum Zeitungsartikel die Privatsphäre ist so gut wie überall. Durch die Digitalisierung der Gesellschaft weiß man nicht mehr so genau ob die eigene Privatsphäre noch so sicher ist. Wozu und warum Interessieren sich zb. Unternehmen für unsere Privatsphäre?
    Post-Privacy, weg mit der Privatsphäre im Internet! Nun wird schon drüber nachgedacht “ keine Privatsphäre im Internet“. „Die kommunikatiosbedürfnisse, die Neugier und die Bequemlichkeit der Nutzer ist nicht mehr umzusetzen“ aber wie als Nutzer können sagen ihr hab das uns doch angeboten! Der Staat so wie Geheimdienste haben es zugelassen. Nun beschwert ihr euch ob das so geht man weiß es nicht.
    Ist es wirklich so? Wenn man den Account auf private stellt, cookies Ausschaltet oder jegliches andere macht um die Privatsphäre zu schützen passiert das dann wirklich, halten Unternehmen ihr Versprechen wegen den Verarbeitung und Schutz der persönlichen Daten. Deswegen sollten der Staat mehr gesetzlichen Datenschutz beschließen um uns die Nutzer zu schützen damit wir uns einiger maßen sicher fühlen und uns wegen Big Data ein wenig weniger Sorgen machen können denn das lieg nicht mehr in unsere mach aufjedenfall nicht alleine.

  73. In unserer heutigen digitalen Welt sind wir mehr denn je mit dem Internet verbunden. Wir surfen, chatten und kaufen online. Doch was passiert mit unseren persönlichen Informationen? Wie sicher sind wir in dieser virtuellen Welt?
    Einige argumentieren, dass der Gesetzgeber mehr Vorschriften und Schutzmaßnahmen einführen sollte, um unsere Daten zu schützen. Sie sind der Meinung, dass die Nutzer:innen oft nicht die erforderlichen Kenntnisse haben, um ihre Privatsphäre angemessen zu schützen. Dieser Standpunkt ist für mich verständlich, denn es ist beunruhigend, da heutzutage leicht persönliche Daten missbraucht werden können. Ein zunehmender gesetzlicher Datenschutz könnte die Nutzer:innen vor Missbrauch effizienter schützen.
    Auf der anderen Seite gibt es auch diejenigen, die sagen, dass jeder Einzelne die Verantwortung für seine Privatsphäre tragen sollte. Sie betonen, dass wir bewusster mit unseren persönlichen Informationen umgehen müssen. Indem wir beispielsweise starke Passwörter verwenden sollen, nicht auf verlockende E-Mails hereinfallen und unsere Datenschutzeinstellungen kontrollieren, können wir unsere Privatsphäre ein Stück weit selbst schützen. Doch leider gelingt dies nicht immer, denn auf manchen Websites ist man gezwungen gewisse Cookies anzunehmen. Ansonsten kann man die Seite nicht besuchen.
    Letztendlich haben beide Standpunkte ihre Vor- und Nachteile. Ein strengerer gesetzlicher Datenschutz könnte Unternehmen dazu zwingen, verantwortungsvoller mit unseren Daten umzugehen. Gleichzeitig müssen wir als Nutzer:innen auch die Verantwortung übernehmen, unsere Privatsphäre zu schützen und uns bewusst zu machen, welche Informationen wir preisgeben.
    Deshalb bin ich klar für mehr gesetzlichen Datenschutz. Dieser würde zu einer besseren Privatsphäere führen. Trotzdem gibt es heutzutage letztendlich keine einheitliche Lösung.

  74. Egal was wir an sämtlichen digitalen Geräten machen – wir hinterlassen stets Spuren. Wir zahlen im Supermarkt mit der Kreditkarte, wir shoppen im Internet den neusten Trends hinterher, wir erledigen Recherechearbeiten für die Schule oder Uni, manchmal surfen wir wahllos, aus purer Langeweile heraus, in den unendlichen Weiten und Tiefen des Internets herum (und vergessen dabei völlig die Zeit, die wir eigentlich mit etwas Sinnvollerem hätten verbringen sollen). Und wir alle müssen zugeben, dass es uns dabei, zumindest meistens, nicht schnell genug gehen kann. Das Passwort, das wir schon seit drei Jahren bei jedem Online-Portal nutzen, weil wir schlicht und ergreifend zu faul sind, ein Passwortregister anzulegen, damit mir viele unterschiedliche Passwörter nicht vergessen. Der Cookies-akzeptieren-Button, den so mancher einfach ungeduldig drückt, ohne überhaupt zu wissen, was Cookies überhaupt sind (jedenfalls keine leckeren Backwaren). Genauso verhält es sich mit den ellenlangen Artikeln über Datenschutzbestimmungen, Rechtliches, Nutzungsbedingungen etc., etc. Seien wir doch mal ehrlich: Eine von zehn Personen liest sich dieses happige Geschreibsel wirklich aufmerksam durch und erwägt dann, ob es für ihn tragbar ist, diese Website/App/was auch immer zu nutzen oder ob das Medium zuviele Datenschutzrisiken birgt. Und trotzdem hört man klagende Stimmen, die sich über
    die mangelnde Privatsphäre im Netz beschweren, ohne selbst ihren Teil dazu beizutragen, den „Datendiebstahl“ aufs Nötigste zu reduzieren. Natürlich gibt es auch jenen vernünftigen Nutzer, der seine wertvolle Zeit dafür aufbringt, die Datenschutzerklärung von Google zu lesen und das Internet verantwortungsbewusst nutzt. Doch um die Sache nüchtern zu betrachten, wie gesagt: Viele jammern, niemand handelt. Trotzdem will ich nicht bestreiten, das es ein wahnsinniger Aufwand ist, sich in unserer digitalen, vernetzten Welt ein Stück unantastbare Privatsphäre zu bewahren. Es gilt trotzdem, zwischen im Netz von Anbietern gesammelten Daten und dem „gläsernen Bürger“ zu differenzieren. Zum Überwachungsstaat ist es noch ein Stück Weg.

  75. Ich bin ganz klar der Meinung, dass mehr gesetzlicher Datenschutz wichtig ist, um die Privatsphäre der Nutzer im Internet zu schützen. In der heutigen Welt werden Unmengen an persönlichen Daten von uns allen gesammelt und genutzt, oft ohne dass wir es wissen oder unsere Zustimmung dazu geben. Bestes Beispiel dafür sind die großen Social Media Plattformen, wie TikTok oder Meta. Meist werden unsere Daten von diesen Tech-Konzernen missbraucht, um uns zu überwachen, uns gezielte Werbung zu schicken oder sogar um uns zu schädigen. Dies darf nicht so leicht sein für die Unternehmen. Durch eine stärkere und gesetzliche Regelung für den Datenschutz können Unternehmen verpflichtet werden, die Privatsphäre der Nutzer zu schützen. Das beinhaltet, dass die Konzerne oder Websiten verpflichtet sind, uns darüber zu informieren, welche Daten sie sammeln und wie sie genutzt werden, sowie dass sie uns die Möglichkeit geben, unsere Daten zu kontrollieren und zu löschen. Dies wäre ein wichtiger Schritt zum größeren Schutz der Privatsphäre.
    Trotzdem muss uns Menschen bewusst werden, welche Daten wir preisgeben und welche Apps und Dienste wir nutzen und uns damit einverstanden erklären, dass unsere Daten gesammelt werden. Somit sollten wir nicht auf jeder Website alle „Cookies“ akzeptieren, nur weil wir es lästig finden mehr als drei Sekunden uns damit zu beschäftigen. Wir sollten uns auch über die Sicherheit unserer Passwörter im Klaren sein und uns darum kümmern, diese zu schützen.

  76. Brauchen wir mehr Privatsphäre? Unter den Bürgern und auch vor allem im Internet wird das immer häufiger kontrovers diskutiert. Doch werfen wir einmal einen Blick auf China.
    Kameras, wohin man auch schaut. Schon in einigen Läden wird das Gesicht gescannt, und schon hat man bezahlt. Praktisch- oder nicht?
    Natürlich ist dies ein Extrembeispiel. Doch es zeigt, was man unter anderem unter „keine Privatspäre“ verstehen kann.

    Jetzt stellt sich jedoch die Frage, sollte von der Regierung ein gesetzlicher Datenschutz festgelegt werden, oder soll jeder individuell für sich entscheiden können?
    Auf beinahe allen Plattformen im Internet muss man zunächst Cookies bzw. Datenschutzerklärungen zustimmen, um den Inhalt anzuschauen oder lesen zu können. Dabei wird jedoch ein individuelles Profil erstellt, mit jeder Seite kommen eine oder mehrere Informationen dazu. Sei es das Hobby oder andere Interessen, oder man hat akteptiert, dass die Seite auf bestimmte Daten auf dem Computer zugreifen darf.
    Diese Datenschutzseiten sind viel zu lang, als dass man sie durchlesen möchte- und am Ende doch zustimmt, weil man den Inhalt dieser Seite sehen möchte.
    Es gibt überhaupt nicht die Möglichkeit mehr, dass man diesen Cookies nicht zustimmt, es gibt beinahe immer essenzielle Cookies, die man akzeptieren muss, um auf die Seite zu gelangen. Ist da die Freiheit der Bürger/innen nicht eingeschränkt?
    Auch wenn man intime Gespräche mit guten Freund/innen über beispielsweise Zoom führt, kann man da sicher sein, dass diese Informationen nicht an Dritte gelangen? Dies gehört zum Bereich geschützter Kommunikation der Funktionen der Privatsphäre, doch das trifft im Umgang mit „social media“ keineswegs zu.

    Die ständige Beobachtung, sowohl online als auch offline, hört nicht auf, sowie der Missbrauch der jeweiligen Daten, welche oftmals an Dritte weiterverkauft werden. Und jetzt stellt sich die Frage, ob jeder für sich entscheiden soll. Meiner Meinung nach kann man dies derzeit nicht. Der Schutz der Privatspäre gehört zur Würde des Menschen- und diese ist unantastbar, wie uns das Grundgesetz garantiert.

    Deshalb bin ich für einen gesetzlichen Datenschutz, in dem die Bürger/innen geschützter und privater leben können- besonders die Kinder, die oft nicht wissen, was sie gerade akzeptiert haben.
    Natürlich ist dann noch ein Teil, welcher individuell gestaltbar ist, wie beispielsweise für Influencer, die mit Preisgabe ihres Lebens beziehungsweise Lebenslaufes Geld verdienen, und die wissen, was sie tun.

  77. Die Privatsphäre im Internet ist ein komplexes und kontroverses Thema. Einerseits gibt es diejenigen, die argumentieren, dass das Internet ein Ort ist, an dem wir unser Leben teilen und uns vernetzen können, während andere argumentieren, dass das Internet uns unsere Privatsphäre und unsere persönlichen Daten stiehlt.

    Auch hier ist die ethnische Theorie des Utilitarismus anwendbar. Diese besagt, dass die moralische Richtigkeit einer Handlung durch ihre Auswirkungen auf die Gesamtheit der betroffenen Lebewesen bestimmt wird. Nach dieser Theorie sollten wir uns bemühen, das größtmögliche Glück für die größtmögliche Anzahl von Lebewesen zu maximieren.

    In diesem Sinne sehe ich es als meine Verantwortung als Redakteurin, für mehr gesetzlichen Datenschutz einzutreten, um sicherzustellen, dass die Privatsphäre der Nutzer:innen geschützt ist und das größtmögliche Glück für die größtmögliche Anzahl von Lebewesen erreicht wird. Dennoch finde ich auch die Verantwortung bei den Nutzer:innen, sich selbst bewusst über die Risiken und Auswirkungen ihres Onlineverhaltens zu informieren und ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Schließlich ist auch jeder für sich selber und seine Handlungen verantwortlich und jeder sollte nach dem größtmöglichen Glück für alle streben.

    Abschließend ist es also wichtig, dass sowohl die Regierung als auch die Nutzer:innen sich bemühen, die Privatsphäre im Internet zu schützen und einen Ausgleich zwischen dem Nutzen des Internets und dem Schutz der Privatsphäre zu finden, und dass die Nutzer:innen nicht immer überall sofort ihre ganzen Daten und privaten Informationen preisgeben und ein zweites Mal darüber nachdenken.

  78. Das Thema Datenschutz ist in unserer immer digitaler werdenden Welt schon lange ein Thema eine Frage, die oft gestellt wird, ist ob es mehr gesetzlichen Schutz im Netzt geben soll, oder ob jeder Nutzer selbst für seine Privatsphäre im Netz verantwortlich ist. Gerade die junge Generation hat keine Scheu davor sich im Netzt zu präsentieren oder zu äußern. Für diese Generation ist das etwas ganz natürliches, sie sind damit aufgewachsen und haben nicht wie die vorherigen Generationen noch Angst vor den Auswirkungen die diese Präsenz im Netzt vielleicht haben könnte. Den meisten ist es schlicht weg einfach auch egal was mit ihren Daten und privaten Informationen im Netz passiert. Privatsphäre im Netz ist gerade bei Jugendlichen, welche am aktivsten private Inhalte von sich preisgeben unwichtig. Milliarden von Jugendlichen machen es, wieso sollte man es selbst also nicht auch tun? Ob gesetzliche Regelungen in dieser Hinsicht etwas ändern würden denke ich persönlich nicht. Ich glaube das tatsächliche Problem liegt zum einen an Unwissenheit der Bevölkerung. Fast niemand weiß, was er beim Surfen im Netz eigentlich von sich preisgibt. Viele wären bestimmt entrüstet, wenn sie von einer fremden Person einen virtuellen Steckbrief über sich selbst vorgelegt bekämen ohne zu wissen, dass dies alles Daten sind die jeder der sich etwas auskennt ohne Probleme heranschaffen kann. Und zum anderen an der Gleichgültigkeit, man hat doch nichts zu verbergen oder ist in etwas Illegales verwickelt, warum also etwas verbergen. Meiner Meinung nach sollte man anstatt strengeren gesetzlichen Regelungen die Menschen lieber aufgeklärt. Welche Daten geben sie wodurch frei, wer kann diese Daten einsehen, werden diese Daten gespeichert, wenn ja wo, wer hat zu griff auf diesen Speicher… Die Gleichgültigkeit, die sie gegenüber ihren eigenen privaten Daten empfinden könnte somit bekämpft werden. Die tatsächliche Verantwortung sollte meiner Meinung nach jeder für seine eigenen persönlichen Daten tragen. Jedoch fände ich es wichtig, dass alle wenigstens soweit informiert wäre, dass sie sich überhaupt im Klaren sind, was und wie viel sie von sich preisgeben. Denn dann kann jeder entscheiden, zu was der Welt Zugang verschaffen will oder nicht.

    1. Das Thema Datenschutz wird in unserer digitalen Welt immer wichtiger. Die zentrale Frage ist, ob es strengere gesetzliche Regelungen braucht oder ob man selbst für seine Privatsphäre im Netz verantwortlich ist.
      Vorallem junge Menschen gehen oft nicht sehr vorsichtig mit ihren Daten um, da sie mit sozial Media aufgewachsen sind und mögliche Risiken nicht wahrnehmen.

      Das Problem liegt meiner Meinung nach nicht bei fehlenden Gesetzen sondern bei der Gleichgültigkeit vieler, gerader jungen, Menschen. Viele Nutzer wissen nicht, welche Daten sie zeigen oder wer darauf zugreifen kann. Würde man ihnen zeigen, was sie alles preisgeben, wären viele überrascht. Zudem hört man oft: „Ich habe nichts zu verbergen“ – aber Datenschutz betrifft nicht nur Kriminelle, sondern jeden Einzelnen.

      Statt ausschließlich auf strengere Gesetze zu setzen, sollte verstärkt Aufklärung betrieben werden. Menschen müssen verstehen, welche Informationen sie teilen, wer diese verwendet und welche Folgen das haben kann. Nur wer informiert ist, kann bewusst entscheiden, wie er mit seinen Daten umgeht und wem er sie gibt. Datenschutz sollte daher nicht nur gesetzlich geregelt, sondern auch als persönliche Verantwortung wahrgenommen werden.

  79. Dass die eigenen Daten und Verläufe im Internet, nicht sonderlich gut geschützt sind, ist nichts neues. Jetzt nicht mal unbedingt speziell auf die sozialen Medien bezogen, sondern viel mehr auf den Alltag. Jede Kleinigkeit an Aktivitäten in den sozialen Medien wird direkt aufgeschnappt und weitergereicht – wir selber haben darüber keinen großen Einfluss. Allein schon bei unseren Einkäufen, die wir im Internet tätigen. Wir kaufen verschiedenes auf Amazon & co., oder auch in anderen Einzelhandels-Geschäften online ein, wie z. B. Kaffeefilter, oder auch Katzenstreu. Oder suchen danach auch nur im Internet. Und ganz „zufällig“ erscheint dann plötzlich eine Werbung für genau diese Sachen, (oder zumindest für etwas, das mit „Kaffeefilter“ oder „Katzenstreu“ direkt in Verbindung steht) um im Endeffekt unser Kaufverhalten anzuregen. Sogar eine solch irrelevante Spur, die wir im Netz hinterlassen wird direkt ausgewertet. Und über die Daten die wir auf sonstigen Websites bzw. auf die sozialen Medien hinterlassen, muss man nun wirklich nicht reden. Vor allem auf solchen Websites spielen die sogenannten „Cookies“ eine große Rolle. Denn selbst dann, wenn man die Möglichkeit besitzt die Cookies abzulehnen bzw. nur die essentiellen Cookies anzunehmen, kann das ablehnen der Cookies eine ewige Qual sein, weshalb man sich dann doch dazu entscheidet, den Einfachen Weg zu gehen und alle Cookies zu akzeptieren. All das wirft einem natürlich letztenendes die Frage auf, ob der Umgang mit unseren Daten letztenendes gut und angemessen ist. Sowohl für als auch dagegen gibt es einige Argumente. Wo die einen mit dem Schutz der eigenen Daten argumentieren, behaupten die anderen dass es so gut sei, um Menschen in der Anonymität im Internet indentifizieren zu können. Es ist eine heikle Angelegenheit, bei der es kein gut und böse gibt. Letztenendes sollte meiner Meinung nach jedoch jeder selbst darüber entscheiden können, wie mit den eigenen Daten umgegangen werden soll.

  80. Immer mehr Menschen nutzen digitale Medien als Kommunikationsplattform, um Dinge des alltäglichen Lebens zu vereinfachen oder einfach mal zum Entspannen.

    Dabei entsteht das Problem, dass so gut wie keiner wirklich weiß, wie viele persönliche Daten er im Internet tatsächlich preisgibt. Dadurch kommt es unter anderem zu massivem Missbrauch von privaten Daten.
    Die große Streitfrage ist:
    Soll die Politik in den Datenschutz eingreifen soll oder nicht?
    Greift eine Datenschutzregelung massiv ein, z.B: auch in Form von Zensur von Seiten welche dem Datenschutz nicht entsprechen, entspricht dies nicht mehr der freiheitlichen Grundordnung in unserem Land vereinbar, da jeder seine Infoquellen frei wählen darf. Ein solches Eingreifen des Staates wäre nicht mehr gerechtfertigt. Wenn auf Webseiten AGBs oder Cookies frei akzeptieren oder ablehnen dürfen, liegt die Verantwortung bei jedem, ob er sich darauf einlässt oder nicht. Wenn nun aber Webseiten sog. Cookies nutzen,denen man nur zustimmen kann und welche nicht nur die Firmen selbst die Daten einsehen können, sondern auch verschiedenste Partnerfirmen, kann dies als Eingriff in den persönlichen Lebensraum, in die Privatsphäre eines jeden, gesehen werden, da einem keine Wahl bleibt außer die Cookies zu aktzeptieren. Hier wäre es für den Gesetzgeber angebracht, die Nutzer vor „Datenklau wieder Willen“ zu schützen und solche Aktionen zu verbieten. Dies dient auch besonders jedem, der sich mit der gesamten Materie nicht auskennt. Der Staat kann so Vorarbeit leisten und eine sicherere Ausgangslage schaffen, was es jedem ermöglicht frei zu wählen, ob er zustimmt oder nicht.
    Letztendlich bleibt es jedoch jedem aufgrund seiner persönlichen Freiheit selbst überlassen, welche seiner Daten er im Internet speichert oder preisgibt bzw. welche Webseiten er besucht oder eben nicht, um seine Daten nicht freizugeben.

  81. Gerade in der heutigen Zeit, wo Medien so present sind wie noch nie, lässt die Frage nach mehr gesetzlichem Datenschutz keine eindeutige Antwort zu. In gewissen Dingen ist es sinnvoll, dass sich der Staat einmischt, jedoch sollte er wenn es um den Datenschutz geht nur Rahmenbedingungen schaffen. Deshalb sehe ich umso mehr jeden Einzelnen in der Verantwortung um seine Privatsphäre. Würde der Staat nämlich dem Einzelnen sämtliche Datenschutzverordnungen vorschreiben, so gäbe es massive Einschränkungen in das private Leben der Menschen und die Aspekte der Demokratie in der wir leben sind weitestgehend nicht mehr gegeben. Im Grunde hat jeder Einzelne selbst zu entscheiden, was er von seinen Daten preisgibt und was nicht, das betrifft auch beispielsweise die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB’s), die jedem von uns im alltäglichen Leben begegnen und oft einfach leichtsinnig hingenommen werden und die wenigsten sich die Zeit nehmen diese durchzulesen. Bei dem Besuch einer Website heutzutage ist es fast unvermeidbar seine Daten nicht preiszugeben, dies zeigt ganz deutlich die angezeigte personalisierte Werbung bei einem Besuch auf einer anderen Website. Sehr extrem agieren ebenfalls die sogenannten ,,Cookies,, die inzwischen schon bei jedem Website – Besuch auftauchen. Sie können teilweise schon garnicht mehr abgelehnt werden und ohne sie anzunehmen, ist die Nutzung des Inhalts oder der App gar nicht mehr möglich. Es wird auf die Neugierde des Nutzers auf den Inhalt der Website abgezielt, der so dann aus Gleichgültigkeit einfach auf „Cookies akzeptieren,, drückt und seine Daten damit nicht nur einen Anbieter, sondern gleich an viele mehr, die im Hintergrund aktiviert sein können, weitergibt. Dass der Nutzer deshalb selbst dafür verantwortlich ist, welche Daten von ihm im Netz gespeichert werden, liegt somit auf der Hand. Im Internet ist besondere Vorsicht, vor allem im Umgang mit seinen eigenen Daten geboten und das sollte jedem klar sein und keiner sollte leichtfertig mit seinen Daten umgehen, damit es nicht zum Datenklau oder anderem kommt. Dieses Bewusstsein muss den Menschen unbedingt näher vermittelt werden, wo beispielsweise der Staat Rahmenbedingungen schaffen kann.

  82. Sie kennen es sicherlich. Man googelt nach irgendetwas, und schon nach paar Minuten bekommt man ähnliche Produkte in der Werbung am Rand vorgeschlagen.
    Ist dies Zufall? Auf jeden Fall nicht.
    Egal wonach man im Internet sucht, oder was man anklickt, es wird alles gespeichert. Den im Laufe der Digitalisierung sind die Menschen immer offener geworden, was persönliche Daten angeht. Den oft taucht zum Beispiel auf einer Seite unten ein kleines Kästchen auf, in der gefragt wird, ob man alle Nutzungsbedingungen akzeptiert und seien wir mal ganz ehrlich, wir lesen diese in den seltensten Fällen durch, sondern klicken einfach auf akzeptieren. Folge, du hast gerade freiwillig deine Daten hergegeben. Aber das ist nur ein Fall von vielen anderen, und meistens merkt man gar nicht, dass man gerade ungewollt “beobachtet“ wird.
    Aber was passiert mit diesen Daten?
    Ganz einfach. Verschiedenste Unternehmer kaufen diese Daten, um dein Kaufverhalten zu analysieren und dir dadurch Personalisierte Werbung zukommen zu lassen, damit dein Kaufkonsum wächst.
    Die Frage die man sich jetzt stellen sollte ist, ob man als Verbraucher besser aufpassen muss, damit man keine Privaten Infos weitergibt, oder ob die Plattformen für mehr Sicherheit in der Privatsphäre sorgen müssen. Dazu sollte man sich die Definition von „Privatsphäre“ noch mal vor Augen führen, dies ist allerdings ziemlich schwierig. Oft benutzen wir diesen Begriff für Räume, Handlungen und Verhaltensweisen, sowie bestimmte Infos. Wir verbinden Privatsphäre mit unserer eigenen Meinung und unserem persönlichen Handeln, ohne von anderen Beeinflusst zu werden.
    Jetzt aber noch mal zur Ursprünglichen Frage zurück. Als Verbraucher ist es mittlerweile ziemlich schwierig auf das Internet zu verzichten, da man die Digitalisierung zurzeit sehr gewünscht ist und gefördert wird. Deshalb wird es schwierig das ganze Potential bei einer Recherche zum Beispiel rauszuholen, wenn man auf jeder Plattform erst mal Daten hinterlassen muss, obwohl man das gar nicht will. Auf Grund dieser Situation finde ich, dass die Plattformen für mehr Sicherheit sorgen sollten. Dies würde auch das Vertrauen der Leute für das Internet stärken.

    Aber bis es soweit ist, passen sie auf und klicken sie nicht bei jedem Kästchen gleich akzeptieren.

  83. Der Begriff „Privatheit“ ist in vielen Aspekten für uns Menschen positiv behaftet und wir verbinden damit Vertrauen und auch Frieden, da wir in unserer Privatsphäre ohne äußere Einflüsse und den Druck der Gesellschaft für uns selbst sein können. Kein Wunder also, dass Privatsphäre für viele etwas Schützenswertes ist, denn die Privatheit schützt auch uns. Selbstreflektion und Selbstverwirklichung durch die Auseinandersetzung mit uns selbst in der Privatheit, ist gesund für unsere Psyche und trägt zu einer pluralen Gesellschaft und weiter nicht nur zur gesunden Beziehung zu uns selbst sondern auch zu unseren Mitmenschen bei. Doch in der heutigen Zeit wird Privatheit etwas zunehmend Seltenes, was viele Menschen gar nicht zu bemerken scheinen. Auch mir selbst entgleitet oft, wie sehr unsere Privatsphäre zunehmend eingeschränkt wird. Das Internet speichert permanent Informationen über uns und es gestaltet sich zunehmend schwierig dies zu vermeiden. Gänzlich privates Surfen ist heute kaum mehr möglich und auch sonst werden in unserem Leben ständig Daten von uns gesammelt und ausgewertet. Unter der Störung der Privatsphäre verstehen viele Menschen zunächst vielleicht Menschengruppen die sich aktiv und provokant in deren Handlungen und Leben einmischen, ohne das eigene Einverständnis. Jedoch ist es mit dem Internet eigentlich nicht anders, nur dass diese Einmischung in unser Privatleben im Stillen und auch deutlich intimer verläuft. Ich bin ganz klar für mehr gesetzlich geregelten Datenschutz. Das Verständnis für diesen intimen Eingriff in unser Privatleben ist für bei vielen Menschen nicht vorhanden. Dies liegt mitunter nicht nur daran, dass Personen sich nicht informieren würden, sondern auch an dem teilweise besonders dreisten und hinterhältigen Handeln von Firmen, die zum Beispiel Kunden gewinnen wollen. Es liegt somit auch in der Verantwortung der Politik die Gesellschaft vor diesen Eingriffen zu schützen zum Wohl des Einzelnen und auch zum Wohl der Gemeinschaft. Auch wenn das Argument aufkommt, dass es doch egal sei, was das Internet weiß, solange man nichts zu verbergen habe, ist klar: Durch das persönliche Gefühl, jeglicher Privatsphäre entzogen zu sein, verlieren wir beim persönlichen oder räumlichen Zurückziehen und in unserem Verhalten das Vertrauensgefühl und auch das Gefühl der Friedlichkeit. Somit fällt ein wichtiger Lebensbereich weg, in dem wir uns sicher fühlen können und dies kann meiner Meinung nach nicht gesund sein. Für die persönliche Ausgeglichenheit und Selbstentfaltung ist die Einschränkung der Privatsphäre etwas Problematisches, was nicht nur uns selbst, sondern auch dem Zusammenleben unserer pluralen Gesellschaft schaden kann.

  84. Die sozialen Medien gehören zu einem der wichtigsten Themen des heutigen Lebens. Jedoch liefert die Frage, ob man mehr gesetzlichen Datenschutz benötigt oder ob die Verantwortung für Privatsphäre (weiterhin) bei den Nutzer:innen bleiben soll, großen Diskussionsbedarf.
    So ist es mittlerweile der Fall, dass man sich immer häufiger authentifizieren muss, wenn man auf eine Plattform, Internetseite, etc. Zugriff haben möchte. Dort werden somit auch diese persönlichen Daten gespeichert, was einige bereits als problematisch ansehen, andere jedoch noch nicht für genug empfinden. Denn mit der (teilweisen) Anonymität im Internet, durch z.B. Datenfälschungen, kommt es häufig zu Hass im Internet oder extremeren Straftaten, weshalb die Idee aufkam sich auf manchen Plattformen ausweisen zu müssen, um dadurch dieses Risiko zu mindern und im Falle einer Straftat diese auch strafrechtlich eindeutiger verfolgen zu können. Dabei gibt man jedoch weitaus mehr persönliche Daten preis als es bisher der Fall ist.
    Diese Datenspeicherung ist bereits bei dem ersten Klick auf eine Internetseite der Fall, da dort in den allermeisten Fällen nach der Bestätigung der „Cookies“ gefragt wird und man somit seine Daten preisgibt. Dabei muss man jedoch sagen, dass man diese Cookies nicht zwingend akzeptieren muss, sondern sie auch ablehnen oder nur die Notwendigen akzeptieren kann, wenn man nicht möchte, dass die persönlichen Daten gespeichert werden.

    Somit lässt sich sagen, dass es manchmal für die Nutzer:innen durchaus möglich ist sich im Internet aufzuhalten ohne zwingend Daten preisgeben zu müssen, es jedoch meistens nicht so ist und eine Preisgebung trotzdem gefragt ist, weshalb beispielsweise Datenschutzgesetze für viele eine Erleichterung wären.

  85. Privatsphäre im Internet – sind die deutschen Datenschutzregeln zu lasch?

    Viele Menschen fragen sich, wie Internet und Privatsphäre zusammenpassen sollen, da man auf vielen Websiten und in vielen Apps Daten, wie Emailadresse, Vor- und Nachname und viele mehr angeben muss, um diese überhaupt nutzen zu können. Dabei entstehen berechtigte Fragen: Wo gehen diese Informationen über eine Person hin? Wer kann sie sehen? Werden sie irgendwo gespeichert?
    Durch die Digitalisierung bekam das Wort Privatsphäre eine ganz andere Bedeutung. Denn im Internet liegen seither immer mehr Gefahren. Ob Betrügern, Datenklauern oder Hackern – man sollte immer vorsichtig mit dem Internet umgehen. Gefahren können dort überall lauern.
    Doch benötigen wir größere Grenzen und mehr Datenschutz im Internet?
    Es sind vor allem härtere Gesetze und besserer Schutz vor den Gefahren des Internets nötig, damit man nicht gehackt werden und Daten geklaut werden können.
    Manche Menschen können dies aber auch negativ sehen, weil sie dadurch stärker eingeschränkt werden.
    Jedoch sprechen mehr Punkte für einen besseren Schutz der Daten.
    Vor allem junge Menschen und Jugendliche sind durch größeren Datenschutz sicherer im Internet.
    Es sollten beispielsweise die Cookieeinstellungen anders gestaltet werden. Viele drücken ohne nachzulesen auf zustimmen und denken nicht darüber nach, was sie dadurch freigeben.
    Auch alte Menschen könnten durch Beschränkungen vor Betrügern und andere Gefahren geschützt werden.
    Jedoch wird mehr Schutz für unsere Daten leider nicht reichen, damit sich jeder sicher ich Internet bewegen kann. Wir benötigen härtere Strafen und die Polizei sollte mehr durchgreifen. Momentan sind die Strafverfolgungen im Internet relativ human. Einige Täter kommen ohne strake Folgen davon. Das muss unbedingt geändert werden!
    Wir sollten dafür sorgen, dass das internet für viele das bleibt, was es ist: ein Ort, an dem sie dem Alltag entkommen oder mit anderen Menschen kommunizieren können und nicht Angst davor haben müssen, dass sie in Gefahr sind. Dafür sind Änderungen im Bereich der Privatsphäre unbedingt nötig.

  86. Im Internetzeitalter sind wir alle virtuelle Wesen, die ständig Daten über uns preisgeben. Diese Daten können von Unternehmen, Regierungen und anderen Akteuren genutzt werden, um unser Verhalten zu verstehen und uns gezielter Werbung, Angebote und sogar politischen Entscheidungen auszusetzen. Es ist klar, dass die Privatsphäre im Internet eine komplexe Herausforderung darstellt. Einerseits gibt es die Notwendigkeit, dass Unternehmen und Regierungen Daten sammeln, um ihre Dienste und Entscheidungen zu verbessern. Andererseits besteht die Gefahr, dass diese Daten missbraucht werden, um uns zu manipulieren oder uns zu schaden. Meiner Meinung nach, sollten sowohl die Unternehmen als auch Nutzer eine Verantwortung haben, die Privatsphäre im Internet zu schützen. Unternehmen sollten transparent darüber sein, welche Daten sie sammeln und wie sie verwendet werden, und sicherstellen, dass sie geeignete Maßnahmen ergreifen, um die Daten zu schützen. Nutzer sollten sich bewusst sein, welche Daten sie preisgeben, und entscheiden, ob sie dies akzeptieren oder nicht. Darüber hinaus meine ich, dass es auch eine Rolle für gesetzlichen Datenschutz gibt, um sicherzustellen, dass Unternehmen und Regierungen die Privatsphäre der Nutzer:innen ausreichend schützen. Gesetzliche Rahmenbedingungen können helfen, Transparenz und Verantwortlichkeit zu schaffen, und Nutzer mit rechtlichen Mitteln gegen Missbrauch ihrer Daten schützen. Ohne diese Regulierungen, werden wir wahrscheinlich sehen, dass Unternehmen und Regierungen die Privatsphäre der Nutzer ignorieren und missbrauchen, um ihre eigenen Interessen zu verfolgen. In diesem Sinn bin ich für mehr gesetzlichen Datenschutz, um die Privatsphäre im Internet zu schützen. Es ist unerlässlich, sowohl für Unternehmen als auch Nutzer, ihre Verantwortung zu übernehmen, aber eine klare und starke gesetzliche Regulierung kann dies unterstützen und sicherstellen, dass die Privatsphäre im Internet geschützt.

  87. Mehr Privatsphäre durch mehr gesetzlichen Datenschutz oder mehr Verantwortung der Nutzer*innen?

    Das Thema der Privatsphäre rückt durch Zeiten der sozialen Medien immer mehr in den Vordergrund, doch die Privatsphäre kann im Bezug auf das Internet anders interpretiert werden als auf das Individuum. Im Internet können wir eine persönliche Privatsphäre für uns errichten, in dem wir persönliche Daten nicht preisgeben. Unteranderem keine Adressen, Geburtsdaten, Telefonnummern, … wir halten diese meist geheim, um uns vor unerwünschten Zwischenfälle oder kriminellen Handlungen zu schützen. Zudem besitzt die Privatsphäre weitere wichtige Funktionen: eine persönliche Autonomie, also die Verhinderung, von Anderen bloßgestellt oder manipuliert zu werden, ein emotionaler Ausgleich, bei dem wir uns fern von dem sozialen Druck und gesellschaftliche Erwartungen aufhalten, außerdem als Selbstevaluation, damit wir unsere Eindrücke und Erfahrungen aus dem Alltag reflektieren können und zu guter Letzt als eine geschützte Kommunikation, in der wir differenzieren können, wem wir etwas mitgeteilt haben. Genau diese Funktionen der Privatsphäre gelten sowohl für das Internet aber auch im private Leben. Ein großer Unterschied ist nur, dass wir über die Privatsphäre in unserem Alltag, selber die Kontrolle habe. Es liegt also in unserer eigenen Verantwortung, was, wem und wie viel wir von uns preisgeben möchten. Im Internet läuft das auch mal anders. Einmal seine Daten an einer unseriösen Seite durch notwendige Angaben oder Cookies angegeben und schon können sie ohne den eigenen Einfluss an Dritte weiterverkauft werden.

    Jetzt zu der eigentlichen Frage, brauchen wir mehr Privatsphäre durch gesetzlichen Datenschutz oder durch mehr Verantwortung der Nutzer*innen? Der Missbrauch unserer Daten/Privatsphäre wird wie schon erwähnt, durch das immer mehr werdenden Nutzen von Sozialen Medien immer größer, da damit ein gutes Geschäft gemacht werden kann. Zum Einen finden ich, dass wir mehr gesetzlichen Datenschutz im Internet und auf den sozialen Medien brauchen, damit es den Kriminellen nicht mehr ermöglicht werden kann, unsere Daten weiterzuverkaufen oder sie gar auszunutzen. Am besten sollten private Daten z.B. nach Gebrauch wieder vernichtet werden. Außerdem bräuchte es eine stärkere Kontrolle und Strafverfolgung bei Datenmissbrauch. Doch leider ist das schwer umsetzbar, denn wir haben nicht die Kapazitäten, um diese Fülle an Datenmissbräuchen zu verfolgen, sowie bestarfen zu können. Demnach müsste man jetzt nun den Blick auf die Nutzer*innen richten. Womöglich gehen die heutigen Generationen fahrlässiger mit ihren Daten und ihrer Privatsphäre um, da sie nicht so gut genug aufgeklärt werden. Sie wissen meistens nicht, was im Internet preisgegeben werden darf und was nicht, da ihnen das Ausmaß der möglichen Folgen nicht bewusst gemacht wird. Deshalb glaube ich, dass es ein Mittelding zwischen mehr gesetzlichen Schutz und mehr Verantwortung der Nutzer*innen geben muss. Das Gesetz muss das bestmögliche versuchen, um die Daten der Bevölkerung zu schützen, trotzdem dürfen die Nutzer*innen auch nicht so leichtfertig mit ihren Daten umgehen und brauchen mehr Schulungen im Bezug auf dieses Thema. Beide sollten demnach einen Teil dazu beitragen, damit wir als Nutzer*innen, wenn gewollt, die bestmögliche Privatsphäre von beiden Seiten her erhalten und ihre Daten sicher sind, denn diese zählen nun mal zu unserer Privatsphäre.

  88. Die Privatsphäre rückt durch die zunehmende Digitalisierung, wieder in den Fokus unserer Aufmerksamkeit. Dabei ist sie eigentlich ein sehr viel jüngeres Privileg als uns allen bewusst ist. Unsere gesamten Informationen ziehen wir aus dem Internet. Jegliches Verhalten, auf social Media, beim Einkaufen, oder unsere Suchverlaufe werden von Firmen gespeichert, gehandelt und ausgewertet. Inzwischen können wir durch bestimme Einstellungen auf unseren digitalen Geräten, unsere Privatsphäre sogar ausstellen. Wie z.B. auf Instagram oder Snapchat. Eine Bewegung namens „post-privacy“ spricht sich sogar für die Überfälligkeit der Privatsphäre und die vollständige Transparenz aus. Dabei stellt sich uns die Frage, wie wertvoll die Privatsphäre schlussendlich für UNS ist. Sie ist der nicht öffentliche Bereich, der nur uns alleine etwas angeht. Sie ist ein grundlegendes Menschenrecht in allen modernen Demokratien, denn ohne Privatsphäre ist die freie Meinungsäußerung nicht möglich. Dort hat der Mensch unbehelligt von fremden Einflüssen, ein Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. Oder so sollte es wenigstens sein. Jedoch, werden wir geradezu ausspioniert. Anhand unserer persönlichen Daten, wird während der Auswertung, ein Profil von uns erstellt, welches dann in verschiedene Gruppen eingeteilt wird. Was eine Person aus unserer Profilgruppe interessiert hat, könnte uns ja auch interessieren. So wird dann auch aktiv gesteuerte Werbung gemacht. Durch diese manipulativ gesteuerte Werbung, wird ein erhöhtes Kaufverhalten der Menschen erzielt und wie sich anhand vieler Studien gezeigt hat, ist diese Methode auch ungemein erfolgreich. Ein Beispiel dafür ist der Fall einer 16-Jährigen, deren Vater sich bei einem Geschäft beschwerte, dass seine Tochter Werbebroschüren zugeschickt bekomme für Babyartikel. Wie sich etwas später herausstellte war das Mädchen tatsächlich schwanger. Wir stehen unter ständiger Beobachtung und sogar offline sind wir nicht sicher davor. Es besteht inzwischen eine Datafizierung der Privatsphäre, d.h. keine Kontrolle des Users über seine eigenen Daten. Dies stellt eine Beeinträchtigung unserer Endscheidungs- und Handlungsfreiheit dar. Die Verantwortung für die schwindende Privatsphäre liegt dabei keinesfalls bei den Nutzer:innen selbst, denn sie sind ihr hoffnungslos ausgeliefert. Eine Erhöhung des gesetzlichen Datenschutzes ist daher dringend notwendig, denn die Privatsphäre ist ein wirklich wichtiger Bestandteil unseres Lebens.

  89. Das Internet wird zur heutigen Zeit von nahezu dem Großteil der Weltbevölkerung verwendet. Sei es mit Nachrichten über WhatsApp um mit Familie und Freunden in Kontakt sein, sich zu informieren, wann das nächste Konzert der Lieblingsband stattfindet oder die Einkäufe online zu bestellen und sich diese sogar liefern zu lassen.
    Das alles gehört mittlerweile zu unserem Alltag, doch dabei werden Haufen an Daten über den Nutzer*innen gesammelt. Oft sind Wohnort, Alter, Name und auch Interessen bekannt. Dafür muss man nicht einmal bei online Diensten angemeldet oder registriert sein, sondern lediglich ein Handy mit Telefonnummer besitzen. Dies bedeutet, dass auch wenn man zwanghaft versucht, eigene, private Daten und somit die Privatsphäre zu schützen, scheint es kaum möglich. Und da fiel auch schon das Wort: Privatsphäre, wobei sich die Frage stellt, ob man heutzutage überhaupt noch sagen kann, eine derartige zu besitzen, da allein schon grundlegende Fakten, wie Alter und Name, über fast jeden/jede bekannt sind.
    Auf diese Daten kann zwar nicht jeder zugreifen und man kann nicht einfach auf offener Straße identifiziert werden, dennoch ist man wesentlich in seinem Willen eingeschränkt, wenn dieser ist, nichts von sich als Person zu teilen. Zwar muss jeder, der sich im Internet bewegt damit rechnen, dass Daten von einem aufgegriffen werden und es durch die Nutzung von online Diensten nicht möglich ist komplett an der eigenen Privatsphäre festzuhalten, dennoch bin ich der Ansicht, dass mehr für gesetzlichen Datenschutz gesorgt werden solle, da Betroffene, welche sich gegen das Teilen von persönlichen Daten entschieden haben, auch das Recht darauf haben, diese Daten privat und geschützt vor Unternehmen und der Öffentlichkeit zu halten.
    Besonders kritisch ist die Öffentlichkeit der Daten von Kindern zu betrachten, da sich diese nicht aktiv für das Teilen und Veröffentlichen von Inhalten aus ihrem Leben entschieden haben.
    Außerdem kann die Verantwortung für Privatsphäre nicht nur bei den Nutzer*innen liegen, da man heutzutage regelrecht gezwungen ist, Informationen über sich preiszugeben und einem bei der Nutzung von Suchmaschinen beispielsweise, unbemerkt Daten sowie Informationen erfasst werden.

  90. Die Privatsphäre, was diese ausmacht und in wie weit sie heutzutage überhaupt noch für uns zugänglich ist sind kontrovers diskutierte Themen. Durch die Digitalisierung bzw. die Disruption des analogen Zeitalters durch das Aufblühen des Digitalen ist die Privatsphäre, so kann man sagen, wohl immer mehr in Vernachlässigung geraten und ist in vielen Bereichen nur mehr etwas das mit dem ursprüngliche Konzept der Privatheit nur noch in geringem Maße zu tun hat. Vor allem durch die sozialen Medien werden wir Tag täglich nicht nur bombardiert mit Informationen, seien es Beiträge, Werbung oder Websites, die uns mit gezielt für den Benutzer angepassten Informationen konfrontieren, sondern gleichzeitig werden über uns auch mindestens so viele Daten gesammelt, die dann von Facebook sowie anderen Großkonzernen verwertet werden um uns dann beispielsweise mit noch mehr auf uns abgestimmten Kontent zu hypnotisieren. Wo bleibt da denn die Privatsphäre, die doch immer so hoch gepriesen wird? Äußerst schwer, ja gar fast unmöglich ist es sich vor der Datensammlung zu schützen, ohne sich von der digitalen Welt völlig abzuschotten. Da bleibt nun die Frage, wie sich denn dann schützen? Wie kann in einer digitalen Welt die Privatsphäre und somit auch das demokratische System geschützt werden? Das alles sind schwer zu beantwortende Fragen, doch irgendwie muss die Privatheit geschützt werden. Meiner Meinung nach ist z.B ein gesetzlicher Datenschutz ein wichtiger Schritt in Richtung einer Privatsphäre, die sogar von den sozialen Medien respektiert werden muss.

  91. Daten fallen im Alltag bei so gut wie jeder Tätigkeit an. Das reicht vom Shopping im Internet und der Nutzung von Suchmaschinen, über das Einlesen der Gesundheitskarte in der ärztlichen Praxis bis hin zum Posten von Familienbildern oder Videoclips in sozialen Netzwerken wie Instagram, TikTok oder Facebook. Dabei spielt der Schutz von sensiblen Daten in unserem alltäglichen Leben eine wichtige und fundamentale Rolle. Doch durch die Digitalisierung ist dieser Schutz stark gefährdet. In dem mittlerweile zum Alltag festverankerten digitalen Welt, gehört es zum alltäglichen Dasein von Jung (und auch Alt), sich digital untereinander auszutauschen, Informationen einzuholen, zu posten,…doch in nahezu allen Apps muss man persönliche Daten angeben, um auf die gewünschte Plattform/App zu gelangen. Sogar bei Suchmaschinen wie z.B. Google muss man um eine Zustimmung zur Verwendung einer Seite zu erhalten, sogenannte Cookies akzeptieren. Dadurch werden Informationen über den jeweiligen Nutzer (User) gesammelt und sogar abgespeichert. Nicht selten werden diese gesammelten Informationen an Firmen weiterverkauft. Diese Firmen wiederum erhalten dadurch einen Einblick in das z.B. Konsumverhalten, in die Interessen (Hobbys) usw. des jeweiligen Users und kann dann gezielte Werbung auf dem User „zuschneiden“. Doch eigentlich wurde keiner dieser User direkt gefragt, welche Informationen sie denn wirklich preisgeben wollen, denn die Zustimmung zur Datensammlung erfolgte durch die Zustimmung der „Cookies“ und was dies bedeutet und welche Ausmaße dies zu Folge hat, ist vielen Nutzern des Internets nicht bewusst. Die seitenlange Datenschutzerklärungen liest höchstwahrscheinlich keiner der Internetnutzer, aber „schwups“, hat man mit eine, Klick sich „bereiterklärt“ andere Datenschutzbestimmungen zuzustimmen und indirekt Informationen preisgegeben, welche nun beispielsweise zu Werbezwecken genutzt werden dürfen. Vor allem die jüngere Generation klickt unbedacht auf „zustimmen“; die ältere Generation weiß gar nicht, was z.B. „Cookies“ sind und klickt ebenfalls völlig planlos auf „zustimmen“.

    Meiner Meinung nach gilt es genau da anzusetzen, an der einfachen, klaren, prägnanten und verständlichen Aufklärung des Datenschutzes (z.B. Cookies) und deren Folgen. Meiner Meinung nach ist es Aufgabe der Politik, Aufklärung in jeglicher Hinsicht zu gewährleisten und Schutz der Privatsphäre zu garantieren. Im heutigen digitalen Zeitalter ist ein Leben ohne Internet kaum denkbar, doch sollte die Privatsphäre des Nutzers gewährt bleiben. Dies allein wird dem Nutzer nicht gelingen umzusetzen, er braucht hierbei die Unterstützung der Politik. Denn als Folge von ungeschützter Privatsphäre wäre es, wenn der Nutzer die digitalen Medien und Dienstangebote nicht mehr nutzen würde. Doch dies ist in der heutigen Zeitepoche nicht mehr wegzudenken. Also braucht man hier meiner Meinung nach folglich die Unterstützung und Schutz der Politik dessen Aufgabe es ist, die Privatsphäre seiner Bürger zu wahren und zu schützen.

  92. Wie wäre eine Welt ohne Privatsphäre und Datenschutz? Wer sich eine Welt (fast) ohne Privatsphäre und Datenschutz anschauen möchte, der muss einfach in die USA schauen:
    – Hier gilt es z.B. als selbstverständlich, dass Stellenbewerber dem potentiellen Arbeitgeber das Passwort für den „Facebook-Account“, Instagram-Account usw. geben. Wenn man dann nicht eine mindest Anzahl an „seriösen“ Freunden hat, dann hat man nicht die geringste Chance auf den Job
    – Viele, fast eigentlich alle Unternehmen, „kaufen“ alles an personenbezogenen Daten, was irgendwie erlangt werden kann, da die Daten nicht durch Gesetze geschützt sind. Aus diesen Daten werden umfangreiche Akten über den US-Bürger erstellt (Gesundheitsdatensystem, Steuerdaten, Strafzettel, …) und für wenig Geld an beliebige interessierte Personen verkauft
    – Auf offiziellen US-Webseiten kann man verurteilte Straftäter suchen und sich deren Foto, Wohnort, KFZ-Kennzeichen etc. anschauen. Da sich diese Menschen nach 6 Wochen an einem Ort bei der Polizei melden müssen, wird dies sofort im Internet einzusehen sein. Die Nachbarn sorgen dann augenblicklich dafür, dass die ehemaligen Straftäter weiterziehen
    – Seit Edward Snowden weiß man: Die Geheimdienste investieren Milliarden Dollar in die systematische Bespitzelung von Menschen. Eine unvorstellbare Vorratsdatenspeicherung belauscht alles, was irgendwie technisch möglich ist. Fremde Rechner werden identifiziert und vermutlich werden Hard- und Software im Auftrag mit „Hintertüren“ versehen. Möglicherweise werden Politiker weltweit ausspioniert und deren Fehlverhalten für politische Erpressung genutzt. Weltweit werden Unternehmen belauscht und deren Know-how und Preise in Erfahrung gebracht

    Wie man durch diese Beispiele aus den USA unweit erkennen kann: Eine Gesellschaft in der Privatsphäre und Datenschutz nicht existiert, wäre denkbar. Allerdings wäre man aufgrund von Daten (seien sie wahrhaftig oder fingiert) für den Rest des Lebens vorverurteilt. Von Privatsphäre weit und breit keine Spur. Ohne einen gesetzlichen zugesicherten Datenschutz würde man weder Auskünfte erhalten, noch könnten die Daten berechtigt oder gelöscht werden. Mit der Zeit würde es einen Jeden treffen: Der eine erhält keine Baufinanzierung, der Andere findet nicht den gewünschten Job… und das vielleicht nur, weil irgendwelche (unwahrheitsgetreue) Behauptungen im Netz kursieren.
    Deshalb braucht man meiner Meinung nach den Datenschutz, denn wenn man sich die oben genannten Punkte durchliest, will ich sicherlich nicht in einer Welt ohne Datenschutz leben, ohne jeglichen Schutz der Privatsphäre. Doch Datenschutz bekommt man nicht geschenkt. Und hierfür braucht es meiner Meinung nach den Schutz durch die Politik in Form von Datenschutzbeauftragten. Denn die reinen Datenschutzvorschriften allein sind es nicht, welche die Daten schützen. Es sind die Beauftragten, also Menschen, welche sich um die Schutzbestimmungen kümmern und nur durch ihnen wird ermöglicht, dass das komfortable Lebensgefühl von „Informationeller Selbstbestimmung und Privatsphäre“ gesichert ist.

  93. Unsere Welt wir immer digitaler, sollen wir also vom Gesetzgeber geschützt werden, oder sollen wir selbst Initiative ergreifen? In den meisten Apps oder sozialen Medien wie bspw. Instagram, YouTube muss man persönliche Daten angeben, um die entsprechende Plattform zu verwenden. Auch beim Verwenden von Suchmaschinen wie bspw. Google muss man beim Verwenden einer Seite Cookies akzeptieren bzw. ablehnen oder begrenzen. Daraus werden Informationen/Einblicke in das jeweilige Leben der User ermöglicht und gespeichert. Dabei handelt es sich oft um Einkaufsverhalten, Interessen, Wohnort, Geschlecht, etc. Des Öfteren werden solche Informationen an Firmen verkauft, die einen besseren Einblick in das Konsumverhalten des Users haben möchten, um bspw. gezielt Werbung zu machen.

    Zusätzlich ist das Ausmaß der Cookies den meisten Usern nicht bewusst. Jüngere lehnen entsprechende Cookies meist ab, während Ältere meist, ohne nachzudenken auf „Zustimmen“ klicken. Oft ist die Möglichkeit, Cookies zu beschränken möglichst unauffällig gestaltet, während die Option „Zustimmen“ meist farbig unterlegt und somit möglichst auffällig gestaltet ist. Somit wird die Suche zur „Beschränkung der Cookies“ absichtlich erschwert.

    Meiner Meinung nach liegt die Verantwortung über die eigene Privatsphäre nicht beim Individuum, sondern ganz klar beim Gesetzgeber. Denn der Schutz der eigenen Privatsphäre bringt viele Einschränkungen und hohen Aufwand mit sich. Social Media Dienste wie Instagram sollten daraufhin nicht mehr verwendet werden, da diese offensichtlichen Daten der User sammeln und weiterverkaufen. Die einzige Lösung in diesem Fall wäre also, gänzlich auf das Internet zu verzichten, was aber in unserer digitalen Welt kaum möglich ist. Daraus lässt sich schließen, dass eine Beschränkung der Datennutzung durch den Gesetzgeber definitiv effizienter wäre, um die Zukunft der Privatsphäre jedes einzelnen Users in unserer digitalen Welt zu schützen.

  94. Datenschutz ist in der heutigen Zeit ein großes Streitthema. Dabei geht es immer um die Frage, wieviel Datenschutz richtig ist und ob das jeder individuell entscheiden darf, oder ob es ein einheitliches Gesetz für die ganze Bevölkerung geben soll.
    Vor paar Jahren wurde in Deutschland die Datenschutzrichtlinie zum Schutz des Bürgers im Internet verschärft. Dadurch soll die Privatsphäre eines jeden einzelnen besser geschützt werden. Es soll also positive Auswirkungen auf die Freiheit eines Bürgers bewirken.
    Das komplette Gegenteil erleben wir aktuell in China, dort wurde der „gläserne Bürger“ eingeführt. Diese Vorgehensweise der Totalüberwachung hatte ebenfalls das Ziel, positive Auswirkungen auf die Freiheit eines Bürgers zu bewirken.
    Woran liegt diese ins extreme unterschiedliche Handlungsweise der beiden Länder?
    Wie bei der Lerneinheit von „Digitale Ethik“ beschrieben wurde, sind oft die Länder mit Diktatoren für eine erhöhte Überwachung der Bürger. Die Mehrheit der Deutschen sieht das deutsche Modell der Privatsphäre und des Datenschutzes als besseres im Vergleich zum chinesischen Modell. Aber ist das Thema so schwarz/weiß zu sehen?
    Ich denke nicht, denn beides hat Vor- und Nachteile. In Deutschland bringt die Verschärfung des Datenschutzes deutlich mehr Bürokratie mit sich. Zusätzlich können Suchergebnisse nicht optimal an den Bürger angepasst werden. In China hingegen ist das genau umgekehrt. Man muss auf Datenschutz verzichten, bekommt dafür aber optimal angepasste, individuelle Anzeigen.
    Trotzdem scheint es so, als würden Deutsche trotz Vorteilen der anderen Vorgehensweise, diese schlecht zu reden. Aber hat es nicht auch einen großen Vorteil, dass Produkte, wie z.B. Babyartikel (aus dem Film) einem dann angezeigt werden, wenn man es braucht?

    Am Ende dieser Diskussion finde ich, dass jeder selbst als Individuum darüber entscheiden darf, ob und wie er seine Daten schützt. Denn wir leben in einer Demokratie, in der Mitbestimmung und Freiheit des Bürgers an erster Stelle stehen.

  95. Jeder kennt die Situation, man geht auf eine Website und „plopp“ da kommt eine Anzeige von sogenannten Cookies, die man meistens akzeptieren muss um überhaupt den Inhalt der Seite sehen zu können. So gibt es noch dutzend weitere Beispiele wie das Internet unsere Daten sammelt, oft sogar ohne dass wir es bemerken. Ist es akzeptabel, dass man durch das Nutzen der sozialen Medien und des Internets einen solchen Eigriff in die Privatsphäre zulässt? Dazu muss man Privatsphäre erst mal definieren. Privatsfähre hat viele Seiten, doch allgemein kann man sagen, dass wenn man in einem geschützten Raum unabhängig von Beeinflussung anderer agieren und ohne Zwänge frei nachdenken und sich eine eigene Meinung bilden kann, sich in der Privatsphäre befindet. Da dies vorallem in den sozialen Medien nicht der Fall ist, finde ich sollte es dort einen stärkeren Datenschutz geben. In der heutigen Zeit ist es unvermeidbar ohne Internet zu Leben und genau deshalb, da jeder zwangsweise darauf angewiesen ist, sollte mehr Acht auf die Daten gegeben werden, da dies aber als User selbst sehr schwer ist, da man ohne Datenpreisgebung nicht weit kommt, sollte die Verantwortung bei den Betreibern liegen. So stelle ich mich gegen die Meinung der Post-Privacy-Bewegung, die der Meinung ist, dass Privatsphäre ein Auslaufmodell sei und deshalb auf eine vollstädige Transparenz setzt.

  96. Einen geschützten Raum zu haben, indem wir uns wohlfühlen, ganz wir selbst sein können und uns ausprobieren können, ist wichtig für eine gesunde Persönlichkeitsentfaltung. Auch wenn jeder Mensch etwas anders unter Privatsphäre versteht und es viele verschiedene Definitionen für den Begriff geben mag, ist eine Sache klar: Jeder Mensch braucht sie. Denn ein Leben, indem wir den Blicken von Firmen, Politikern, Menschen um uns herum, ja den Blicken der ganzen Gesellschaft schutzlos ausgesetzt sind, kann nicht gesund sein. Der damit einhergehende Anpassungsdruck wäre so hoch, dass kaum noch jemand selbständig denkt, redet oder sich individuell kleidet und individuelle Interessen hat.
    Doch durch die Digitalisierung wird unsere Privatsphäre stark gefährdet. Durch komplexe Algorithmen und Analysen werden nicht nur Inhalte in den sozialen Medien, sondern auch Werbeanzeigen haargenau auf uns zugeschnitten. Die verschiedensten Firmen erstellen also ein Nutzerprofil, das private Informationen wie Name, Alter, Geschlecht, Wohnort, Beziehungsstatus, Interessen,… beinhaltet. Z.B. versuchen Läden wie Target so im großen Stil herauszufinden welche ihrer Kundinnen schwanger sind um dann gezielte Werbung für Babyartikel zu schalten. Man könnte sagen, dass die Betroffenen selbst schuld sind, da sie auch nicht verhindert haben, dass solche Daten von ihnen erfasst wurden. Doch oft wird keiner der Kunden, über die solch private Informationen gesammelt wurden, direkt gefragt, welche der Informationen sie nun wirklich preisgeben wollen. Vielmehr geschieht dies unterbewusst, mit nur einem Klick kann man Cookies und anderen Datenschutzbestimmungen scheinbar unbedenklich zustimmen. Häufig ist den Nutzern aber gar nicht klar, was oder wem sie ihr gerade zustimmen, denn die seitenlangen Datenschutzbestimmungen liest wohl kaum jemand durch.
    Natürlich könnte man seine Daten mit einem sehr hohen Zeitaufwand so schützen, doch meiner Meinung nach wäre es viel einfache die Datenschutzgesetze zu verschärfen. Es kann doch nicht sein, dass man mit einem Klick seine Privatsphäre mehr oder weniger aufgeben muss um auf die verschiedensten Inhalte zugreifen zu können. Da die Wirtschaft sich nicht für den Schutz der Privatsphäre der Menschen interessiert und auch die einzelnen Menschen kaum etwas ändern können, muss die Politik eingreifen. Meiner Meinung nach brauchen wir mehr Regelungen im Bereich der digitalen Privatsphäre, ansonsten laufen wir in Gefahr, dass wir alle vollkommen transparent werden.

  97. Immer mehr Menschen verwenden und gebrauchen die sozialen Medien, auch um sich in die immer mehr fortlaufende Digitalisierung einzubringen.
    Mittlerweile ist es bei den meisten Apps und sozialen Medien so, dass man häufig seine persönlichen Daten angeben muss, um Zugriff auf die Plattform zu bekommen.
    Das Internet speichert die persönlichen Daten jedes Einzelnen und erhält somit Einblick in Teilaspekte des Lebens der betroffenen Menschen.
    Big Data zum Beispiel bezeichnet die Anlegung von Profilen über die soziale Vernetzung von Menschen, auch wenn diese nicht einmal auf sozialen Plattformen tätig sind. Die Daten aus unserem analogen Leben werden ins digitale Netzwerk übertragen.
    Auch wenn es schon ein paar Möglichkeiten gibt sein Instagram-Profil, etc. privat zu schalten, bekommt das Internet immer noch Informationen von jedem Einzelnen.
    Meiner Meinung nach sollte es mehr Möglichkeiten geben im Internet weiterhin seine Privatsphäre gewährleistet zu bekommen oder dass die Anonymität von den einzelnen Menschen erhalten bleibt.
    Niemand kann von sich behaupten, der ein Teil vom digitalen Netzwerk ist, dass das Internet keine persönlichen Daten von demjenigen besitzt. Was das Internet einmal bekommt, behält es auch und vergisst es nie. Daten werden unwiderruflich gespeichert und auch teilweise verwendet.
    Wie Big Data begründet werden die Personaldaten auch von denen gefunden und gespeichert, die nicht im Internet tätig sind, deswegen sollte man heutzutage mehr Wert auf Privatsphäre und den damit verbundenen Datenschutz legen und somit den Menschen ein privateres Leben ermöglichen.

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